Roseanna Cunningham
Roseanna Cunningham (* 27. Juli 1951 in Glasgow) ist eine schottische Politikerin der Scottish National Party (SNP).<ref name="alba"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eintrag auf alba.org.uk ( vom 6. Juni 2011 im Internet Archive)</ref> Von 2009 bis 2021 war sie mit wechselnden Zuständigkeitsbereichen Ministerin in den schottischen Regierungen unter Alex Salmond und Nicola Sturgeon.
Leben
Cunningham wuchs in Australien auf. Sie besuchte die John Curtin High School in Fremantle und anschließend die University of Western Australia, die sie mit einem Bachelorabschluss in Politik verließ. Cunningham kehrte nach Schottland zurück und war zwischen 1977 und 1979 für die SNP tätig. 1982 erlangte sie einen Bachelor in Jura von der Universität Edinburgh und arbeitete dann zunächst bis 1986 als Solicitor im Distrikt Dumbarton, dann bis 1989 im Distrikt Glasgow.<ref>Biographische Informationen auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref>
Politischer Werdegang
1982 trat Cunningham bei den Ratswahlen für die Region Lothian im Bezirk Haymarket/Tollcross an, unterlag jedoch deutlich. Bei den Unterhauswahlen 1992 trat sie für die SNP im Wahlkreis Perth and Kinross an, unterlag jedoch dem langjährigen Wahlkreisgewinner Nicholas Fairbairn der Conservative Party. Dieser verstarb jedoch 1995, weshalb in diesem Wahlkreis Neuwahlen durchgeführt wurden, die Cunningham gewann. Zu den folgenden regulären Unterhauswahlen 1997 trat sie für den neugebildeten Wahlkreis Perth an gewann diesen ebenfalls.<ref name="alba" />
Bei den Schottischen Parlamentswahlen 1999 trat sie für die SNP im Wahlkreis Perth an, gewann das Direktmandat<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 1999 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> und zog in das neugeschaffene Schottische Parlament ein. Im Schattenkabinett der SNP war sie als Ministerin für Justiz vorgesehen. Bei den Parlamentswahlen 2003<ref>Ergebnisse der Parlamentswahlen 2003 auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> und 2007<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Parlamentswahlen 2007 auf den Seiten des Schottischen Parlaments ( des Vorlage:IconExternal vom 11. Juni 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> verteidigte Cunningham ihren Wahlkreis. Nachdem der Wahlkreis Perth im Zuge einer Wahlkreisreform abgeschafft worden war, konnte sie sich bei den Parlamentswahlen 2011 und 2016 im neu geschaffenen Wahlkreis Perthshire South and Kinross-shire durchsetzen.
Unter dem Parteivorsitzenden John Swinney war sie von 2000 bis 2004 stellvertretende Vorsitzende der SNP. Nach Swinneys Rücktritt bewarb sie sich 2004 als dessen Nachfolgerin um die Parteiführung, erreichte in der Mitgliederabstimmung jedoch mit deutlichem Abstand nur den zweiten Platz hinter Alex Salmond.<ref>Salmond named as new SNP leader. In: bbc.co.uk. 3. September 2004, abgerufen am 8. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nach der Regierungsübernahme der SNP 2007 war sie zunächst weiterhin Parlamentsabgeordnete, ehe sie im Rahmen einer Kabinettsumbildung im Jahr 2009 zur schottischen Umweltministerin in der Regierung von Salmond ernannt wurde.<ref>Informationen auf den Seiten des Schottischen Parlaments</ref> Im 2011 neugebildeten Kabinett Salmond II bekleidet Cunningham das Amt der Staatssekretärin für Community Safety and Legal Affairs.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kabinett Salmond II auf den Seiten des Schottischen Parlaments ( des Vorlage:IconExternal vom 7. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Unter der neuen Regierungschefin Nicola Sturgeon amtierte sie ab 2014 als Ministerin für Fair Work, Skills and Training sowie in der neuen Legislaturperiode ab 2016 erneut als Umweltministerin.
Im Sommer 2020 kündigte sie an, sich bei der kommenden Parlamentswahl 2021 um kein Mandat mehr zu bewerben.<ref>SNP minister Roseanna Cunningham to stand down as MSP. In: bbc.com. 22. August 2020, abgerufen am 8. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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Nicola Sturgeon | John Swinney | Keith Brown | Roseanna Cunningham | Angela Constance | Shona Robison | Alex Neil | Michael Matheson | Richard Lochhead | Fiona Hyslop
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Minister (Cabinet Secretary): Nicola Sturgeon | John Swinney | Derek Mackay | Jeane Freeman | Roseanna Cunningham | Fiona Hyslop | Aileen Campbell | Humza Yousaf | Fergus Ewing | Shirley-Anne Somerville | Michael Russell | Michael Matheson
ausgeschieden: Shona Robison (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018) | Angela Constance (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018) | Keith Brown (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018)
Staatssekretäre (Junior Minister): Maree Todd (seit 7. November 2017) | Graeme Dey (seit 27. Juni 2018) | Paul Wheelhouse | Jamie Hepburn | Joe FitzPatrick | Clare Haughey (seit 27. Juni 2018) | Kevin Stewart | Ben Macpherson (seit 27. Juni 2018) | Christina McKelvie (seit 27. Juni 2018) | Ivan McKee (seit 27. Juni 2018) | Kate Forbes (seit 27. Juni 2018) | Mairi Gougeon (seit 27. Juni 2018)
ausgeschieden: Mark McDonald (17. Mai 2016 bis 4. November 2017) | Annabelle Ewing (17. Mai 2016 bis 26. Juni 2018) | Maureen Watt (17. Mai 2016 bis 27. Juni 2018) | Alasdair Allan (17. Mai 2016 bis 27. Juni 2018) | Ash Regan, gesch. Denham (27. Juni 2018 bis 27. Oktober 2022)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cunningham, Roseanna |
| KURZBESCHREIBUNG | schottische Politikerin, Mitglied des House of Commons |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1951 |
| GEBURTSORT | Glasgow |
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- Minister (Schottland)
- Abgeordneter im Schottischen Parlament
- Abgeordneter des House of Commons (Vereinigtes Königreich)
- Mitglied der Scottish National Party
- Politiker (20. Jahrhundert)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Politiker (Perth and Kinross)
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- Geboren 1951
- Frau