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Elsenreith

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Elsenreith (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Elsenreith
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Kottes-Purk
Koordinaten 48° 23′ 14″ N, 15° 17′ 0″ OKoordinaten: 48° 23′ 14″ N, 15° 17′ 0″ O
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Höhe 792 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06855
Katastralgemeindenummer 24215
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Elsenreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Kottes-Purk im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Durch das Dorf an der Schwelle des Tals der Kleinen Krems zum Spitzer Bach hin führt die Ottenschlager Straße. Beim Dorf entspringt der Amstaller Bach.

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Elsenreith insgesamt 46 Bauflächen mit 21.087 m² und 30 Gärten auf 39.698 m², 1989/1990 gab es 52 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 116 angewachsen und 2009/2010 bestanden 91 Gebäude auf 192 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Mai 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bev.gv.at)</ref>

Geschichte

Der Ort wird 1390 zum ersten Mal schriftlich als Elsenrawt erwähnt<ref>Rupert Hauer - "Rodungsnamen in Ortsnamen des Waldviertel" in "Das Waldviertel", 1955, Heft 9-10, Seite 35</ref>, der Name bezieht sich auf die Rodung einer Else/Elisabeth oder eines Elso.

Im Eintrag der Josephinischen Fassion aus Jahre 1786/87 gab es im heutigen Ort 27 Häuser<ref>Josephinische Fassion – Gemeinde Elsenreith mit den zugetheilten Ortschaften Günßles, Merkengerst, Singenreith und Münichreith (JosFass OM 256)</ref>.

Nach der Entstehung der Ortsgemeinden 1849 wurde der Ort eine eigenständige Ortsgemeinde, zu dieser zählten auch noch die Katastralgemeinden Günsles und Singenreith<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 160</ref>.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Elsenreith drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändlerinnen, ein Kalkbrenner, vier Kalkwerke, zwei Schmiede, zwei Schneiderinnen, zwei Schuster, ein Steinmetz, zwei Wagner und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 234</ref>

Zusammen mit Günsles und Singenreith bildete der Ort bis zu seiner Eingemeindung nach Kottes-Purk eine selbständige Ortsgemeinde. Zum 1. Jänner 1967 wurden mit der NÖ. Kommunalstrukturverbesserung die Gemeinden Elsenreith, Kalkgrub, Kottes, Purk, Reichpolds und Voitsau zur Gemeinde Kottes-Purk zusammengelegt.<ref>LGBL. NÖ. Nr. 523/1966, Seite 330</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 338 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 160 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 327 Hektar Landwirtschaft betrieben und 165 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 309 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 165 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Elsenreith beträgt 19,5 (Stand 2010).

Sport

Elsenreith ist Etappenort am Nord-Süd-Weitwanderweg.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Kottes-Purk