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Pharnakeia

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Pharnakeia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war eine antike Stadt in Kleinasien an der Südküste des Schwarzen Meeres in der heutigen Türkei.

Lage

Laut Arrian lag der Ort zur See 150 Stadien von Kap Zephyrium entfernt, zu Lande 24 Meilen.<ref>Arrian: Periplus 24 (französische Übersetzung).</ref> Laut dem älteren Plinius lag er 95 bis 100 Meilen westlich von Trapezus, dem heutigen Trabzon.<ref>Plinius: Naturalis historia 6, 4 (englische Übersetzung).</ref> Auch Strabon lokalisiert den Ort unter Nennung von Trapezus.<ref>Strabon 6, 7, 2 (englische Übersetzung); vgl. auch 12, 3, 19 (englische Übersetzung).</ref> Der Ort ist mit dem heutigen Giresun zu identifizieren, sollte Pharnakeia mit Kerasus identisch sein.<ref>Arrian: Periblus 24; Walther Sontheimer: Pharnakeia. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 4, Stuttgart 1972, Sp. 715.; Eckart Olshausen: Pharnakeia. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 9, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01479-7.</ref> Diese Lokalisierung widerspricht allerdings der Angabe bei Xenophon, dass Kerasus weiter östlich im Gebiet von Kolchis lag,<ref>Xenophon, Anabasis 5, 3, 2 (englische Übersetzung).</ref> doch könnt es sich dabei auch um eine andere, später untergegangene Stadt dieses Namens gehandelt haben.<ref></ref>

Geschichte

Benannt wurde Pharnakeia nach Pharnakes I. von Pontos, die Gründung erfolgte mit Unterstützung durch die Bewohner von Kotyora. Münzen der Stadt tragen die Aufschrift {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref>Samuel Friedrich Wilhelm Hoffmann: Griechenland und die Griechen im Altertum. Leipzig 1841, S. 1576.</ref> Zur Zeit des Mithridates VI. muss der Ort so weit befestigt gewesen sein, dass Mithridates während des Krieges gegen Sulla seine Schwestern und Frauen in der Stadt unterbringen konnte.<ref>Plutarch: Lucullus 18, 2 (englische Übersetzung).</ref> Archäologische Reste gibt es auch von einer byzantinischen Befestigung.

Wirtschaft

Die Einwohner lebten zum großen Teil vom Fischfang, namentlich der Thunfische und Delphine. In den anliegenden Berggebieten wurden Erzbergbau und Holzwirtschaft betrieben.<ref>Strabon 12, 3, 19 (englische Übersetzung).</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />