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Liman (Astrachan)

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Siedlung städtischen Typs
Liman
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Flagge Wappen
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Föderationskreis Südrussland
Oblast Astrachan
Rajon Liman
Erste Erwähnung 1889
Frühere Namen Dolban (bis 1943)
Siedlung städtischen Typs seit 1965
Bevölkerung 9024 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 10 m unter dem Meeresspiegel
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 85147
Postleitzahl 416411
Kfz-Kennzeichen 30
OKATO 12 235 551
Geographische Lage
Koordinaten 45° 47′ N, 47° 14′ OKoordinaten: 45° 47′ 0″ N, 47° 13′ 30″ O
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Liman (Astrachan) (Europäisches Russland)
Liman (Astrachan) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Liman (Astrachan) (Oblast Astrachan)
Liman (Astrachan) (Oblast Astrachan)
Lage in der Oblast Astrachan

Liman ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Astrachan (Russland) mit 9024 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Siedlung liegt in der Kaspischen Senke, in den Steppengebieten westlich des Wolgadeltas etwa 90 km südwestlich des Oblastverwaltungszentrums Astrachan.

Liman ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen südwestlichsten Rajons der Oblast, Liman.

Geschichte

Der Ort entstand vermutlich im Zusammenhang mit dem Bau einer Straße von Astrachan nach Kisljar, des Kisljarer Traktes, Ende des 19. Jahrhunderts. Die örtliche Verwaltung gibt als Gründungsjahr das Jahr der ersten Erwähnung des Ortes in einem Astrachaner Adressbuch von 1889 an; nach anderen Quellen erfolgte die eigentliche Gründung erst 1910.<ref>Liman auf der Webseite des Geographischen Instituts der RAN (russisch)</ref> Der Ort hieß zuerst Dolban, offenbar nach seinem kalmückischen Gründer D. Dolbanow.

Von 1920 bis in die 1930er-Jahre war der Ort Verwaltungssitz des Ulus Jandyko-Motschaschny der Kalmückischen Autonomen Oblast, Vorgängerin der Kalmückische ASSR und der heutigen Republik Kalmückien. 1943 wurde das Gebiet der Oblast Astrachan angegliedert, und der Ort erhielt seinen heutigen Namen. 1965 wurde der Status einer Siedlung städtischen Typs verliehen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 2228
1959 3189
1970 5173
1979 7504
1989 9185
2002 8899
2010 9024

Anmerkung: Volkszählungsdaten


Wirtschaft und Infrastruktur

Hauptwirtschaftszweig sind der Anbau von Melonen, Gemüse, Futtermitteln und Mais sowie die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Mit Astrachan ist Liman über die Regionalstraße R216 verbunden, die einige Kilometer östlich der Siedlung in die R217 einmündet. Diese verbindet das am äußersten rechten (westlichen) Wolgaarm Bachtemir gut 20 km östlich von Liman gelegene Dorf Olja über Liman mit dem gut 20 km nordwestlich gelegenen Dorf und der gleichnamigen Bahnstation Senseli an der Strecke von Astrachan über Kisljar nach Gudermes in Tschetschenien sowie Kisiljurt in Dagestan. Westlich von Liman führt die R215 weiter nach Süden; R216 und R215 sind zugleich Teile der Europastraße 119, die von Moskau über die Magistrale M6 bis Astrachan kommend weiter entlang der Westküste des Kaspischen Meeres nach Aserbaidschan führt.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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Verwaltungszentrum: Astrachan
Städte

AchtubinskR | AstrachanS | CharabaliR | KamysjakR | NarimanowR | SnamenskS/G

Siedlungen städtischen Typs

Iljinka | Kirowski | Krasnyje Barrikady | LimanR | Nischni Baskuntschak | Werchni Baskuntschak | Wolgo-Kaspijski

Weitere Rajonzentren

Ikrjanoje | Jenotajewka | Krasny Jar | Natschalowo | Tschorny Jar | Wolodarski

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, GGeschlossenes administrativ-territoriales Gebilde (SATO)

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