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Schmerb

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Schmerb
Markt Ebrach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4)&title=Schmerb 49° 52′ N, 10° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4) 49° 51′ 41″ N, 10° 31′ 29″ O
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Höhe: 387 m ü. NHN
Einwohner: (2012)<ref name="Einwohner"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ebrach.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ebrach.de, abgerufen am 8. Januar 2012</ref>
Postleitzahl: 96157
Vorwahl: 09553
Datei:D-4-71-128-46 Forsthaus (2).jpg
Forsthaus
Datei:D-4-71-128-50 Kapelle (1).jpg
Kapelle St. Wendelin

Schmerb ist ein Gemeindeteil des Marktes Ebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schmerb liegt in der Gemarkung Ebrach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. November 2025.</ref> Das einzige bewohnte Haus ist das Forsthaus des zuständigen Revierförsters.

Geografie

Die Einöde liegt etwa 2,5 km nordöstlich von Ebrach in einer Waldlichtung des Ebracher Forstes. Er ist durch einige Flurwege mit der Staatsstraße 2258 verbunden. Etwas nördlich entspringt der Schmerber Graben, der durch den Ort fließt über den Schmerber Grund der Mittleren Ebrach zu. Östlich befindet sich ein kleiner Weiher.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. November 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 1317 als „Schmerwe“ erstmals urkundlich erwähnt. 1418 erkaufte das Kloster Ebrach von Erkinger Zollner zu Sugenheim dessen grundherrlichen Ansprüche in Schmerb. Später erlangten sie durch Tausch mit Herren von Echter die andere Hälfte von Schmerb; die Echter bekamen dafür Traustadt.<ref>P. Schneider: Steigerwald, S. 161.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schmerb aus 13 Anwesen. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Oberschwarzach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kloster Ebrach. Grundherren waren das Kloster Ebrach (1 Hof, 2 Halbhöfe, 5 Güter, 1 Gut mit Wirtszapfelei, 2 Gütlein, 1 Bierbrauerei) und die Gemeinde (1 Kirchenhaus).<ref name="W164">H. Weiß: Bamberg, S. 164.</ref>

Im Jahre 1802 kam Schmerb an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Schmerb gebildet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Schmerb der Ruralgemeinde Ebrach zugewiesen.<ref name="W240">H. Weiß: Bamberg, S. 240.</ref><ref>Ebrach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. November 2025.</ref> Nach der Säkularisation begann der bayerische Staat mit dem Aufkauf der bäuerlichen Anwesen in Schmerb und forstete die Schmerber Flur auf. Dadurch starb der Ort aus. Vier verbliebene Anwesen dienten als Waldarbeiterwohnsitze und Forsthaus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. April 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pro-nationalpark-steigerwald.de Geschichte von Schmerb im Gutachten zum Hohen Buchenen Wald</ref>

Baudenkmäler

In Schmerb gibt es fünf Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Ebrach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Haus Nr. 2: Waldarbeiterhaus
  • Haus Nr. 3: Forsthaus
  • Haus Nr. 9: Waldarbeiterhaus
  • Felsenkeller
  • St.-Wendelin-Kapelle

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Einwohnerentwicklung

Jahr 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002012
Einwohner 71 35 32 30 18 18 25 20 23 3 4
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 15 5 4 4 4 4 2
Quelle <ref name="W240"/> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 838, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1009, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 955 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 999 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1021 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 874 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 644 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 146 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 289 (Digitalisat).</ref> || <ref name="Einwohner"/>

Religion

Schmerb ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Himmelfahrt (Ebrach) gepfarrt.<ref name="W164"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Commons: Schmerb – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive />

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