Schmerb
Schmerb Markt Ebrach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4)&title=Schmerb 49° 52′ N, 10° 31′ O
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| Höhe: | 387 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 4 (2012)<ref name="Einwohner"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ebrach.de ( des Vorlage:IconExternal vom 18. Oktober 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 8. Januar 2012</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 96157 | |||||
| Vorwahl: | 09553 | |||||
Schmerb ist ein Gemeindeteil des Marktes Ebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schmerb liegt in der Gemarkung Ebrach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. November 2025.</ref> Das einzige bewohnte Haus ist das Forsthaus des zuständigen Revierförsters.
Geografie
Die Einöde liegt etwa 2,5 km nordöstlich von Ebrach in einer Waldlichtung des Ebracher Forstes. Er ist durch einige Flurwege mit der Staatsstraße 2258 verbunden. Etwas nördlich entspringt der Schmerber Graben, der durch den Ort fließt über den Schmerber Grund der Mittleren Ebrach zu. Östlich befindet sich ein kleiner Weiher.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. November 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Jahre 1317 als „Schmerwe“ erstmals urkundlich erwähnt. 1418 erkaufte das Kloster Ebrach von Erkinger Zollner zu Sugenheim dessen grundherrlichen Ansprüche in Schmerb. Später erlangten sie durch Tausch mit Herren von Echter die andere Hälfte von Schmerb; die Echter bekamen dafür Traustadt.<ref>P. Schneider: Steigerwald, S. 161.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schmerb aus 13 Anwesen. Das Hochgericht übte das würzburgische Centamt Oberschwarzach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kloster Ebrach. Grundherren waren das Kloster Ebrach (1 Hof, 2 Halbhöfe, 5 Güter, 1 Gut mit Wirtszapfelei, 2 Gütlein, 1 Bierbrauerei) und die Gemeinde (1 Kirchenhaus).<ref name="W164">H. Weiß: Bamberg, S. 164.</ref>
Im Jahre 1802 kam Schmerb an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Schmerb gebildet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Schmerb der Ruralgemeinde Ebrach zugewiesen.<ref name="W240">H. Weiß: Bamberg, S. 240.</ref><ref>Ebrach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. November 2025.</ref> Nach der Säkularisation begann der bayerische Staat mit dem Aufkauf der bäuerlichen Anwesen in Schmerb und forstete die Schmerber Flur auf. Dadurch starb der Ort aus. Vier verbliebene Anwesen dienten als Waldarbeiterwohnsitze und Forsthaus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 21. April 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Geschichte von Schmerb im Gutachten zum Hohen Buchenen Wald</ref>
Baudenkmäler
In Schmerb gibt es fünf Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Ebrach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 2: Waldarbeiterhaus
- Haus Nr. 3: Forsthaus
- Haus Nr. 9: Waldarbeiterhaus
- Felsenkeller
- St.-Wendelin-Kapelle
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Einwohnerentwicklung
Religion
Schmerb ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Himmelfahrt (Ebrach) gepfarrt.<ref name="W164"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Schneider Steigerwald
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769698843 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Ortsteile > Schmerb. In: ebrach.de. Abgerufen am 29. November 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schmerb in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schmerb im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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