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Vollradisroda

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Vollradisroda
Gemeinde Döbritschen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Vollradisroda 50° 55′ N, 11° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 55′ 1″ N, 11° 29′ 39″ O
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Höhe: 420 m ü. NN
Eingemeindung: 1923
Postleitzahl: 99441
Vorwahl: 036454
Lage von Vollradisroda in Thüringen
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Vollradisroda ist ein Ortsteil der Gemeinde Döbritschen im Landkreis Weimarer Land in Thüringen.

Geografie

Der Weiler Vollradisroda liegt östlich von Döbritschen und westlich von Jena an dem bewaldeten Nordabdachung des 420 Meter hohen Steinhügels. Die Gemarkung des Ortsteils reicht an den Jenaer Forst heran. Das Gelände ist kupiert und naturnah.

Geschichte

Am 22. Oktober 1262 übertrugen Volrad der Ältere und Volrad der Jüngere von Kranichfeld eine Hufe Land in Volradesrode dem Kloster Oberweimar.<ref Name=Info>Infotafel im Ort.</ref> Am 4. Juli 1311 schenkten der Scholastikus der Domkirche in Naumburg und dessen Vetter Dietrich, Schenk von Nebra, dem Kloster Kapellendorf Güter in Vollradisroda.<ref>Hans Apel: Geschichte des Klosters Kapellendorf bei Weimar (= Mitteilungen der Burggemeinde Kapellendorf e.V. 2, ZDB-ID 1137904-2). Fink, Weimar 1935, S. 80.


</ref> Des Öfteren wird der Ort in der Literatur mit Vollersroda bei Weimar verwechselt, der allerdings zu großen Teilen dem Kloster Oberweimar unterstand. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird im Waldgasthof Zu den vier Linden Thüringer Kost angeboten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Waldgasthof Vollradisroda. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vollradisroda.de Abgerufen am 6. Januar 2012.</ref> Das Dorf wurde 1450 im wettinischen Bruderkrieg zerstört und lag über 200 Jahre wüst. Im Jahre 1699 verlieh Herzog Wilhelm von Eisenach einem Dr. Johann Reisingen, Hof- und Kammerrath zu Köthen, das Gut zu Vollradisroda, samt dem Orte, wo das Dorf gestanden hat, am Döbritscher Holze gelegen.<ref Name=Info/> Im Jahre 1718 wird Vollradisroda von diesem Herzog an die Erben des Caspar von Berg verliehen. Nach dem Aussterben der von Bergs kam das Gut wieder an die Landesherrschaft. 1756 erfolgte die Einverleibung des Gutes durch das Weimarer Schatullgut mit Sitz in Döbritschen. Ab 1815 gehörte Vollradisroda als Vorwerk des Kammergutes Döbritschen, das in eine Staatsdomäne umgewandelt wurde.<ref Name=Info/> 1923 fand die Eingemeindung nach Döbritschen statt.

Wirtschaft

Seine Bedeutung erfuhr Vollradisroda durch seinen Wald- und Wildreichtum. Seit 1879 ist es Sitz einer Revierförsterei.

Tourismus

Der Ort ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Leute aus der Stadt. Im Gasthaus finden Gesellschaftstreffen und Familienfeiern statt. Der Golfclub Weimar/Jena ist im Nachbarort Münchenroda ansässig. Vollradisroda liegt am Fernwanderweg Thüringenweg, der durch den Münchenrodaer Grund führt. Im zeitigen Frühjahr kann der Wanderer Buschwindröschen und Leberblümchen, im Mai/Juni heimische Orchideen, z. B. den Frauenschuh, und verschiedene Knabenkräuter bewundern.

Datei:Gasthof Vollradisroda.JPG
Gasthof in Vollradisroda

Weblinks

Commons: Vollradisroda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein