Zum Inhalt springen

Emil Becks

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Februar 2025 um 19:56 Uhr durch imported>Pyaet.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Emil Becks
Personalia
Geburtstag 12. März 1925
Sterbedatum 17. April 2014
Position Sturm
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1943–1947 Union Frintrop
1948 Adler Frintrop
1948–1949 Rot-Weiß Oberhausen 19 (10)
1949–1956 Bayer 04 Leverkusen
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Emil „Bubi“ Becks (* 12. März 1925; † 17. April 2014<ref name="Tod">bayer04.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayer 04 trauert um „Bubi“ Becks (Memento vom 14. Juli 2016 im Internet Archive)</ref>) war ein deutscher Fußballspieler. Als Spieler von Rot-Weiß Oberhausen erzielte er 1948/49 zehn Tore in 19 Einsätzen in der Oberliga West, ehe er in der Saison darauf als Torschützenkönig zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. Für die Werkself war er nach seiner Karriere auch als Spiele(r)beobachter tätig.<ref name="Westen"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayer pokalgeschädigt - RWO spielt am 10. August gegen Leverkusen (Memento vom 10. August 2016 im Internet Archive)</ref>

Karriere

Von Adler Frintrop, wo er nur kurzzeitig gespielt hatte, wechselte Emil Becks 1948 zu Rot-Weiß Oberhausen. In der höherklassigen Liga setzte er sich auf Anhieb durch und wurde Torschützenkönig in der Oberliga West. Anschließend lotste der ehemalige Oberhausener Trainer Karl Winkler „Bubi“ Becks zum Zweitligisten Bayer 04 Leverkusen, die in der Vorsaison noch in zwei entscheidenden Aufstiegsspielen zum einen gegen den 1. FC Köln und später gegen den FC Schalke 04 zwei Möglichkeiten zum Aufstieg in die Oberliga-West ausgelassen hatten. Becks entschied sich für den Wechsel nach Leverkusen, weil er dort als Vertragsfußballer gleichzeitig bei der Bayer AG als Angestellter Geld verdienen konnte.<ref name="Westen" /> Dabei konnte er sich selbst aussuchen, in welchem Bereich des Werkes er arbeiten wollte.<ref>rwo-online.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SC Rot-Weiß Oberhausen – Chronik – Saison 1949/50 (Memento vom 5. September 2011 im Internet Archive)</ref>

Datei:Oberligaaufsteiger Bayer 04.jpg
Die Aufstiegsmannschaft von 1951 (erste Reihe, zweiter von rechts: Emil Becks)

Mit Bayer stieg er 1951 in die Oberliga auf und somit in dem Jahr, in dem sein ehemaliger Verein RWO den Weg in die Zweitklassigkeit antreten musste. In der ersten Saison in der Oberliga kassierte die Werkself in der Oberliga bis zum Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 am 12. Spieltag keine Niederlage und beendete die Saison auf dem 6. Platz. Beim Saisonhöhepunkt, einem 2:0-Auswärtssieg gegen den Lokalrivalen 1. FC Köln, war Becks neben dem Kölner Langen, der ein Eigentor beisteuerte, für die Tore verantwortlich.<ref>Alex Feuerherdt: Bayer 04 Leverkusen - Die Fussball-Chronik, Göttingen 2011, S. 27.</ref> Von 1951 bis 1956 absolvierte er für Leverkusen in der Oberliga West 94 Ligaspiele und erzielte dabei 22 Tore.<ref></ref> Nach seiner Karriere war er noch jahrelang bei Bayer 04 als Spielerbeobachter aktiv.

Becks wohnte zuletzt in der Bayerkolonie in Köln-Flittard unweit des Leverkusener Bayerwerks.<ref>express.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayers erster Werkself-„Profi“ (Memento vom 20. Februar 2016 im Internet Archive)</ref> Am 17. April 2014 verstarb er im Alter von 89 Jahren in einem Krankenhaus.<ref name="Tod" /> Anderthalb Wochen zuvor war er noch für seine 65-jährige Mitgliedschaft beim TSV Bayer 04 Leverkusen ausgezeichnet worden.<ref>Lebendige Vereinsgeschichte. In: tsvbayer04.de. 9. April 2014, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. Juni 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.tsvbayer04.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Weblinks

Anmerkungen

<references group="Anm" />

Einzelnachweise

<references />