Russisch Roulette (2012)
| Produktionsland | Deutschland, Österreich |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2012 |
| Länge | 180 Minuten |
| Altersfreigabe |
</ref><ref name="Teil2">Freigabebescheinigung für Russisch Roulette. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 130793/V; abgerufen am 17. April 2026; Teil 2). </ref> |
| Produktionsunternehmen | |
| Stab | |
| Regie | Joseph Vilsmaier |
| Drehbuch | Rolf-René Schneider |
| Produktion | Klaus Graf |
| Musik | Gert Wilden junior |
| Kamera | Joseph Vilsmaier |
| Schnitt | Norbert Herzner |
| Besetzung | |
| |
Russisch Roulette ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm-Mehrteiler der ARD aus dem Jahr 2012.
Handlung
Die deutsche Journalistin Katherina Wagner fährt nach St. Petersburg in Russland, um mit ihrem 8-jährigen Sohn Nikolai das Grab ihres Mannes zu besuchen. Sie verliert ihren Sohn, als er vor ihr in die U-Bahn zusteigt. Sie sucht ihn, aber die Menschen spielen mit ihr Russisch Roulette. Der polnische Schrotthändler Adam Markowski ist immer vor Ort, wenn Katherina in Gefahr ist, und steht zu ihr. Erst mit seiner Hilfe kann sie am Ende ihren Sohn finden.
Produktion
Russisch Roulette wurde in Prag (so z. B. im Grand Café Orient) und im winterlichen St. Petersburg gedreht.<ref name="ARD">Russisch Roulette. DasErste.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Januar 2012; abgerufen am 4. Januar 2012: „Gedreht wurde im eisigen, aber wunderschönen St. Petersburg.“</ref> Am 2. und 3. Januar 2012 wurde der Mehrteiler ab 20:15 Uhr, also nach der Tagesschau, im Ersten gesendet. Fünf Millionen sahen sich Russisch Roulette an.<ref>Jan Schlüter: Fünf Millionen sehen „Russisch Roulette“. In: Quotenmeter.de. 3. Januar 2012, abgerufen am 5. Januar 2012.</ref>
Produziert wurde der Film von der österreichischen Graf Filmproduktion GmbH, beteiligt waren der Österreichische Rundfunk und die ARD.<ref name="cu">Russisch Roulette bei crew united, abgerufen am 15. Februar 2019.</ref><ref name="fp">Russisch Roulette. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 15. Februar 2019.
</ref>
Kritiken
„Aufwändiger (Fernseh-)Politthriller, der als spannender Genrefilm die (Macht-)Verhältnisse im aktuellen Russland aufgreift, die noch immer von alten Strukturen geprägt sind.“
„Bei diesem opulent ausgestatteten, im wahrsten Sinne frostigen Zweiteiler führte der winterharte Altmeister Joseph Vilsmaier (Stalingrad, Nanga Parbat) nach einem Drehbuch von Rolf-René Schneider (Mord in bester Gesellschaft) Regie. Teilweise herrschten beim Dreh in Sankt Petersburg Temperaturen von minus 20 Grad – fiese Bedingungen für die Schauspieler. Vor allem die zierliche Katharina Böhm alias Katherina Wagner hatte unter der Kälte zu leiden. Das russische Winterwetter sorgte indes für tolle Einstellungen, die es jedoch nur teilweise schaffen, die schablonenhaft konstruierte Handlung in den Hintergrund zu rücken.“
Tittelbach schrieb "In dem Drehbuch von Rolf-René Schneider ist alles so dick aufgetragen, dass selbst von der Authentizität der Locations kaum noch etwas übrig bleibt."<ref>Russisch Roulette, auf tittelbach.tv</ref>
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- Russisch Roulette bei filmportal.de
- Kritik auf Tittelbach.tv
- Russisch Roulette bei crew united
Einzelnachweise
<references responsive/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Herbstmilch | Rama dama | Stalingrad | Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen | Schlafes Bruder | Und keiner weint mir nach | Comedian Harmonists | Marlene | Leo und Claire | August der Glückliche | Bergkristall | Vera – Die Frau des Sizilianers | Der letzte Zug | Das Weihnachts-Ekel | Die Gustloff | Die Geschichte vom Brandner Kaspar | Nanga Parbat | Russisch Roulette | Der Meineidbauer | Bavaria – Traumreise durch Bayern | Österreich: Oben und Unten | Der Boandlkramer und die ewige Liebe Vorlage:Klappleiste/Ende