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Peter Wohlleben

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Peter Wohlleben (2016)

Peter Wohlleben (* 3. Juni 1964 in Bonn) ist ein deutscher Förster, Autor und Naturschützer.<ref>Peter Wohlleben im Interview ohne Worte. 22. Oktober 2017, abgerufen am 8. September 2021.</ref><ref>Der Walderklärer. In: Hamburger Abendblatt. 12. September 2017, S. 10.</ref><ref>Lothar Schröder: Der Bestseller-Förster. In: Rheinische Post. 22. Juli 2016, S. 19.</ref> Er setzt sich für eine ökologisch wie ökonomisch nachhaltige Waldwirtschaft ein.<ref name=":4" /><ref>Bernd Kehren: Den Urwald einfach in Ruhe lassen. In: Kölnische Rundschau. 5. April 2008.</ref> Auf weltweites Interesse stieß sein 2015 veröffentlichtes Buch Das geheime Leben der Bäume.<ref>Lea Hampel, Angelika Slavik: Der Mann, der die Bäume versteht. In: sueddeutsche.de. 6. Oktober 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref><ref>Försterrebell stößt mit Buch über Bäume auf weltweites Interesse. In: Die Kitzinger. 23. Februar 2016, S. 28.</ref><ref>Sally McGrane: German Forest Ranger Finds That Trees Have Social Networks, Too. In: nytimes.com. 30. Januar 2016, abgerufen am 15. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Peter Wohlleben verbrachte seine ersten Lebensjahre in der Bonner Weststadt, sein Vater arbeitete im Bundesfinanzministerium. Als Wohlleben fünf Jahre alt war, zog er mit seiner Familie nach Sinzig.<ref>Holger Willcke: Zurück zum Buchen-Urwald. In: Bonner General-Anzeiger. 14. Mai 2008, S. 7.</ref> Nach dem Abitur am Rhein-Gymnasium 1983 wollte Wohlleben zunächst Biologie studieren.<ref>Vortrag: Lebensversicherung Wald. In: Rhein-Zeitung. 14. Februar 2017, S. 22.</ref> Stattdessen bewarb er sich auf Anraten seiner Mutter bei der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, die ihn als Forstinspektor anstellte und eine Ausbildung zum Diplom-Forstingenieur an der heutigen Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ermöglichte.<ref>„Der Wald stärkt unser Immunsystem“. In: Herforder Kreisblatt. 23. Dezember 2017, S. 25 (Interview).</ref>

Nach der Verbeamtung arbeitete Wohlleben zunächst als Büroleiter eines Forstamtes, ehe er 1991 eine Stelle als Förster der Gemeinde Hümmel erhielt.<ref>Pierre-Christian Fink: Der Rebell im Walde. In: Die Zeit. Nr. 44, 2012 (zeit.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref> Im dortigen Forstrevier wurde überwiegend konventionelle Waldwirtschaft betrieben.<ref>Beate Schierle: „Wir haben keinen Wald“. In: Südkurier. 23. Juli 2016, S. 40 (Interview).</ref> In den 1990er Jahren trieb die Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz eine ökologische Waldentwicklung voran, was den Verzicht auf Kahlschläge, Monokulturen und andere Methoden bedeutete.<ref>Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz: Ziele und Grundsätze einer ökologischen Waldentwicklung in Rheinland-Pfalz. Mainz 24. Juni 1993.</ref> Im Zuge dessen begann Wohlleben, den Gemeindewald Hümmel wieder in einen Urwald zu verwandeln.<ref name=":0">Andreas Fasel: Überleben in der Wildnis von Nordrhein-Westfalen. In: Welt am Sonntag. 1. April 2001, S. 109.</ref><ref>Förster will zurück zum Urwald. In: Bonner General-Anzeiger. 16. Mai 2006, S. 8.</ref><ref>Michael Odenwald: Die Dicken sterben aus. In: Focus. 23. Oktober 2006, S. 84.</ref> Neben seinem Engagement für die ökologische Waldwirtschaft veranstaltete er unter anderem Wanderungen für Touristen und organisierte Kurse für Schüler.<ref>Gabi Geller: Holz bringt Kohle. In: Rhein-Zeitung. 11. Mai 2000.</ref> Außerdem führte Wohlleben beispielsweise Survival-Trainings durch.<ref>Obligatorische Regenwürmer. In: Der Spiegel. 10. Juli 2000, S. 107.</ref><ref name=":0" /> Für kontroverse Debatten sorgte seine Rolle bei der Einführung eines Bestattungswaldes.<ref>Hümmel reserviert Wald für Urnen. In: Kölnische Rundschau. 28. März 2003.</ref><ref>Barbara Pöhl: Streit um letzte Ruhe im Wald. In: Express. 10. Dezember 2004.</ref>

Unter Wohllebens Leitung kehrte das Forstrevier Hümmel in die Gewinnzone zurück.<ref>Gabi Geller: Hümmeler Wald wirft Gewinn ab. In: Rhein-Zeitung. 6. Juni 2005.</ref> Vor dem Hintergrund einer Organisationsreform bei den Landesforsten und der Kritik an klassischen Bewirtschaftungsmethoden kündigte Wohlleben 2006 seine Beamtenstelle und wechselte als Angestellter in den Dienst der Gemeinde.<ref>Walter Schmidt, Lena Böhm: „Am liebsten nur Waldhüter“. In: Die Tageszeitung. 22. Februar 2014 (taz.de [abgerufen am 1. Februar 2018] Interview).</ref> Er forcierte fortan seine Vorstellung eines ökologisch wie ökonomisch vertretbaren Naturschutzes.<ref>Peter Wohlleben spürt den Wald – Bäume schreien, wenn sie Durst haben. In: Deutschlandfunk Kultur. 2. Juli 2015, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Nachdem sich die Nachbargemeinden Ohlenhard und Wershofen dem Forstrevier Hümmel angeschlossen hatten, wurde eine zweite Försterin eingestellt.<ref>Gabi Geller: Hümmel: Wie der Wald die Kasse bereichert. In: Rhein-Zeitung. 15. Februar 2012, S. 18.</ref>

2007 trat Wohlleben erstmals als Schriftsteller in Erscheinung.<ref>Ein Förster als Buchautor. In: Rhein-Zeitung. 3. Januar 2008.</ref> Im Laufe der Jahre veröffentlichte er mehrere Sachbücher und entwickelte sich zum Bestseller-Autor.<ref>Melanie Mühl: „Bäume sind so tolle Lebewesen“. Im Wald mit Bestsellerautor Peter Wohlleben. In: faz.net. 29. November 2015, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Aufgrund eines Burn-out 2009 und einer Herzerkrankung im Jahr 2016 musste Wohlleben sein Forstrevier aufgeben. Die Belastung als Förster und Schriftsteller war zu groß geworden.<ref>Mark Bittner: Burn-out nach Bestseller! In: bild.de. 24. Januar 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref><ref>Zwei Stressjobs sind einer zu viel. In: swr.de. 28. März 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. März 2018; abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet seitdem die Anfang 2017 gegründete „Waldakademie Hümmel“<ref>Gabi Geller: Waldakademie bringt Leben ins Dorf. In: Rhein-Zeitung. 27. Mai 2017, S. 16.</ref>, die heute Wohllebens Waldakademie GmbH & Co KG heißt und ihren Sitz in Wershofen hat und seinem Sohn Tobias Wohlleben gehört, der diese gemeinsam mit seiner Frau Johanna Wohlleben leitet.<ref>online-Handelsregister.de: Wohllebens Waldakademie GmbH & Co.KG abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref> Gegenstand des Unternehmens ist unter anderem die Durchführung von Veranstaltungen, Seminaren und Wanderungen, der Verkauf von Lehrmaterialien und Fachliteratur sowie die Bewirtschaftung und Betreuung von Forstbetrieben.<ref>Waldakademie Hümmel GmbH & Co. KG. Bundesanzeiger Verlag, abgerufen am 1. Februar 2018 (Amtsgericht Koblenz, HRA 21855).</ref> Mit seiner Frau hat Wohlleben im März 2021 die gemeinnützige Stiftung „Wohllebens Wald & Wildnis gGmbH“ gegründet, die gegen illegale Großkahlschläge staatlicher Forstverwaltungen juristisch vorgeht.<ref>Marco Schreyl: Förster und Autor Peter Wohlleben. Der Baumfreund. Deutschlandfunk Kultur, abgerufen am 19. März 2023.</ref>

Als Natur- und Wanderführer erkundet Peter Wohlleben in der Fernsehserie Der mit dem Wald spricht – Unterwegs mit Peter Wohlleben mit jeweils zwei Prominenten in zweitägigen Exkursionen verschiedene Waldgebiete im Südwesten Deutschlands. Die ersten sechs Folgen sendete der Südwestrundfunk im Herbst 2018.<ref>Peter Wohlleben, Guildo Horn und Sarah Wiener im Wald. Im neuen SWR Format nimmt Waldexperte Peter Wohlleben Prominente mit auf eine Abenteuerreise. Südwestrundfunk, 17. Oktober 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. November 2018; abgerufen am 26. November 2018.</ref> Im Januar 2020 erschien der Dokumentarfilm Das geheime Leben der Bäume, bei dem Jörg Adolph Regie führt.<ref>Das geheime Leben der Bäume auf Filmstarts.de, abgerufen am 23. Januar 2020.</ref>

Werk

2007 beschäftigte sich Wohlleben in seinem ersten Buch Wald ohne Hüter mit dem Interessenkonflikt zwischen Forstwirtschaft und Jagd.<ref>Marianne Quoirin: Der Wald hat einen Freund. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 14. Februar 2008.</ref> Später erklärte er in einem Interview, Jagd als Hobby abzulehnen und allenfalls zum Schutz der Pflanzen zu akzeptieren.<ref>Holger Willcke: Wohl leben im Wald. In: Bonner General-Anzeiger. 2. Juli 2016, S. 102.</ref> 2008 nahm der Autor in Holzrausch den Boom bei Holzkraftwerken, Pelletheizungen und Hauskaminen unter die Lupe.<ref>Gerald Traufetter: Raubbau fürs Klima. In: Der Spiegel. Nr. 49, 2008, S. 164 (spiegel.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref><ref>Gabriele Geier: Holzrausch schadet dem Wald. In: Rhein-Zeitung. 25. August 2009.</ref> 2009 kritisierte Wohlleben den Naturschutz ohne Natur, weil seiner Meinung nach viele deutsche Landschaften Kunstprodukte einer intensiven Bewirtschaftung seien.<ref name=":1">Ulrich Baron: Ab in die Taiga. In: Die Welt. 18. April 2009, S. 5.</ref> 2010 lieferte er in Der eigene Wald praxisorientierte Hinweise zur ökologisch und ökonomisch optimalen Nutzung privater Wälder.<ref>Ratgeber zur Bewirtschaftung von Privatwald. In: Agra-Europe. Nr. 21, 2010.</ref>

Im Buch Evolution 2.0 setzt er sich unter anderem mit dem globalen Bevölkerungswachstum und dem Verlust der Artenvielfalt auseinander.<ref>Matthias Glaubrecht: Die menschliche Eintagsfliege. In: Die Welt. 30. Juli 2011, S. 6.</ref> 2011 versuchte er mit dem Buch Bäume verstehen, Menschen das Wesen der Bäume näher zu bringen.<ref>Von Wurzeln und Kronen. In: Allgemeine Zeitung. 11. November 2011.</ref> In Kranichflug und Blumenuhr aus dem Jahr 2012 spürte Wohlleben weitere Naturphänomene auf.<ref>Autor ist Naturphänomenen auf der Spur. In: Rhein-Zeitung. 3. November 2012, S. 12.</ref><ref>Katrin Helle: Geheimnisse vom Leben im Wald. In: Thüringer Allgemeine. 17. August 2017, S. 14.</ref> 2013 erneuerte er mit Der Wald – ein Nachruf sein Plädoyer für Urwälder und führte sein Konzept in Mein Wald praxisorientiert aus.<ref>Jana Gioia Baurmann: Herr der Bäume. Nr. 14, 2013, S. 31.</ref><ref>Lebendiger Nachruf auf den Wald. In: Westfalen-Blatt. 12. März 2013.</ref><ref>Mein Wald – nachhaltig, sanft, wirtschaftlich. In: biothemen.de. Abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> 2014 versuchte Wohlleben, Die Gefühle der Tiere zu erklären.<ref>Ihre Stimmen erklangen vor denen der Menschen. In: Luxemburger Tageblatt. 19. März 2015.</ref>

Wohllebens populärstes Buch ist das 2015 erschienene Das geheime Leben der Bäume, das 2020 für Kinos verfilmt wurde.<ref>Kinofilm-Peter Wohlleben. Abgerufen am 12. Mai 2020.</ref><ref>Weltweiter Erfolg für Försterrebell. In: Pfälzischer Merkur. 22. Februar 2016.</ref><ref>Christoph Schröder: Die Not am Stamm lindern. In: zeit.de. 18. Januar 2016, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref><ref name=":4">Hella Kemper, Andreas Lebert: Die Weisheit des Waldes. In: Zeit Wissen. 13. Oktober 2015, S. 42.</ref> Das Buch stand 2015 und 2016 an der Spitze der Bestsellerlisten,<ref>Henning Sußebach: Ein Herz und eine Säge. Nr. 10, 2016 (zeit.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref><ref>Die Sachbuch-Bestseller 2016. In: Literatur-Spiegel. Nr. 12, 2016 (spiegel.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref> auch im Jahr danach gehörte es noch zu den beliebtesten Sachbüchern.<ref>Die Sachbuch-Bestseller 2017. In: Literatur-Spiegel. Nr. 12, 2017 (spiegel.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref> Der Autor erzählt darin beispielsweise von Bäumen, die über ihr Wurzelsystem Nährstoffe austauschen oder Duftstoffe aussenden, um sich vor Schädlingen zu warnen.<ref>Petra Haase: Der Baumversteher. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 17. Oktober 2015, S. 13.</ref><ref name=":2">Wieland Freund: Aus dem Bäumischen von Peter Wohlleben. In: Die Welt. 4. Juli 2015, S. 5.</ref> Im selben Jahr schrieb Wohlleben mit seiner Frau Meine kleine Farm,<ref>Rena Beeg: Unsere kleine Farm. In: Bild der Frau. 11. September 2015, S. 54.</ref> um die Erfahrungen des Ehepaars als Selbstversorger zu schildern.<ref>Gesunde Früchte aus dem eigenen Garten. In: Nordkurier. 7. November 2015, S. 14.</ref><ref>Maria Dohmen, Stefan Worring: Wenn alles Früchte trägt. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 26. September 2015.</ref> Darüber hinaus gab er in Menschenspuren im Wald (2015) und Wohllebens Waldführer (2016) praktische Tipps für Wanderer und andere Waldbesucher.<ref>Menschenspuren im Wald. In: Münchner Merkur. 30. Januar 2016.</ref><ref>Thomas Weber: Der Ruf der Wildnis. In: Kurier. 13. Juni 2017, S. 34.</ref> Außerdem erschien 2016 Das Seelenleben der Tiere.<ref>Auch Tiere erleben Glück und Freude. In: Frankfurter Neue Presse. 20. Juli 2016, S. 2.</ref> In dem Buch setzt sich Wohlleben mit der Frage auseinander, ob Tiere Gefühle und ein Bewusstsein haben.<ref>Cécile Hoeborn: Tiere haben Gefühle wie wir. In: Bild der Frau. 10. Juni 2016, S. 30.</ref><ref>Michael Pilz: Sie denken, also bin ich. In: Welt am Sonntag. 26. Juni 2016, S. 60.</ref>

2017 erschien Wohllebens Gebrauchsanweisung für den Wald, in deren Zentrum erneut ein behutsamer Umgang des Menschen mit dem Ökosystem Wald steht.<ref>Lutz Wendler: Neues vom Baumversteher. In: abendblatt.de. 25. Februar 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref><ref name=":3">Rolf Blase: Gebrauchsanweisung für den Wald. In: Stormarner Tageblatt. 27. Februar 2017, S. 11.</ref> Bei Hörst du, wie die Bäume sprechen? handelte es sich um das erste Kinderbuch des Autors.<ref>Hubert Filser: Bekommen auch Bäume Pickel? In: Süddeutsche Zeitung. 27. Oktober 2017.</ref> Das geheime Netzwerk der Natur erschien ebenfalls 2017.<ref>Michael Pilz: Wald Weit Web. In: Die Welt. 19. Juni 2017, S. 30.</ref> Wenngleich einzelne Thesen bereits aus anderen Werken bekannt waren, lieferte er hiermit die bisher umfassendste Beschreibung seiner Sicht auf Flora und Fauna ab.<ref>Stephan Klemm: Wald, Wurm, Wolf. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 6. Oktober 2017.</ref><ref>Volker Weinl, Dominik Sommerfeld: Das geheime Netzwerk der Natur. In: bild.de. 9. September 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Seit 2017 schreibt Wohlleben für die Zeitschrift Zeit Wissen die Kolumne Der Tierfreund. Seit 2019 hat Peter Wohlleben im SWR1 eine eigene, wöchentlich erscheinende Radiokolumne mit dem Titel Der mit dem Wald spricht.<ref>Peter Wohlleben - Der mit dem Wald spricht. Abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref> Im Jahr 2020 kritisierte Wohlleben die staatlich subventionierte Abholzung und Räumung abgestorbener Wälder und sagte: „Das Gebot der Stunde heißt: Abwarten und zugucken, was die Natur macht. Dann wachsen überraschend robuste Bäume, ganz ohne Fördergelder übrigens. Der nächste Laubwald kommt kostenlos um die Ecke.“<ref>Alfons Deter: Wohlleben gegen Aufräumen und Neuanpflanzen von Wäldern. 21. September 2020, abgerufen am 31. Dezember 2020.</ref> Nach den Überschwemmungen in West- und Mitteleuropa 2021, die er aus nächster Nähe im Ahrtal, wo auch sein Forsthaus und Revier liegt, mitbekam, machte er darauf aufmerksam, dass die Überschwemmungen nicht so verheerend gewesen wären, wenn es ein anderes Waldmanagement gegeben hätte.<ref>Tobias Becker: Förster und Autor Peter Wohlleben: „Viele unserer Wälder sind grüne Wüsten“. In: Der Spiegel. Abgerufen am 22. Juli 2021.</ref>

Anlässlich der zunehmenden Waldbrände in Deutschland im Sommer 2022 forderte Wohlleben laut Bericht in Geo mehr alte Baumbestände und das Belassen von Totholz in den Wäldern, da dickes Totholz ihm zufolge ein Wasserspeicher sei: „Wenn die Feuerwehr Totholz als Brandgefahr verteufelt, ist das zu pauschal“.<ref>Peter Carstens: Steigert Totholz die Waldbrandgefahr? In: Geo Magazin. 3. August 2022, abgerufen am 7. August 2022.</ref>

Seit 2020 betreibt Peter Wohlleben in Zusammenarbeit mit RTL, dem GEO-Magazin und Wohllebens Waldakademie den Podcast Peter und der Wald, der einer der am meisten gehörten Wissenschafts-Podcasts in Deutschland ist.<ref>RTL+. Abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref><ref>Spotify: Podcast-Charts. Abgerufen am 8. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rezeption

Die größte mediale Rezeption erfuhr Wohlleben mit dem Werk Das geheime Leben der Bäume.<ref></ref> Wieland Freund lobte es in der Welt als „faszinierendes Buch“ über eine gewaltige Kreatur, die sich bisher vor uns versteckt habe.<ref name=":2" /> Jan Heidtmann hob in der Süddeutschen Zeitung hervor, Wohlleben habe „dem Wald die Seele zurückgegeben“. Seine Berichte erinnerten an die Romantik eines Joseph von Eichendorff und entfalteten eine Wirkung wie der Science-Fiction-Film Avatar.<ref>Jan Heidtmann: Der Baumflüsterer. In: Süddeutsche Zeitung. 20. November 2015 (sueddeutsche.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref> Denis Scheck erklärte im Tagesspiegel, dass jeder Leser des Buches den Wald fortan mit anderen Augen sehen werde.<ref>Denis Scheck: Hauptsache, die Kohle stimmt! In: Der Tagesspiegel. 21. Februar 2016, S. 28.</ref> Dieser Meinung war auch Sebastian Jutzi in Bild der Wissenschaft.<ref>Die besten 6. Die bdw-Jury hat sich auch in diesem Jahr durch einen Bücherberg gelesen – und die 6 „Wissensbücher des Jahres“ gekürt. In: Bild der Wissenschaft. Nr. 12, 2015.</ref> Andrea Wulf bezeichnete das Werk in einem Beitrag für die Washington Post als „erhellend“ und „durch und durch unterhaltsam“, bemängelte aber zugleich „vermenschlichende“ und „niedliche“ Formulierungen.<ref>Andrea Wulf: The subtle communication skills of trees. In: washingtonpost.com. 7. Oktober 2016, abgerufen am 1. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Richard Fortey klassifizierte in Nature das „fesselnde Buch“ als „anregende Naturgeschichte“, die „viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse“ enthalte. Er beanstandete jedoch den Erzählstil.<ref></ref>

Im Nachwort zur englischsprachigen Ausgabe The Hidden Life of Trees schrieb Suzanne Simard, Professorin für Waldökologie der University of British Columbia, Wohlleben stelle „bahnbrechende Entdeckungen in einer anregenden Erzählung“ dar, sodass „jedes Kapitel ein Aha-Erlebnis“ auslöse.<ref></ref>

Im Jahr 2021 benannten die Biologen Eberhard Fischer, Dorothee Killmann und Burkhard Leh eine neu entdeckte Baumart nach Peter Wohlleben. Dabei handelt es sich um eine Baumart aus der Familie der Mahagonigewächse, Carapa wohllebenii, die die Wissenschaftler in Ruanda entdeckt haben. Mit der Namensgebung wollten die Forscher Peter Wohlleben ehren – „in Anerkennung seiner Leidenschaft und seines Einsatzes für Bäume, Wälder und Naturschutz“.<ref>Deutsche Forscher entdecken neue Baumart in Ruanda und nennen sie nach Peter Wohlleben. In: Der Spiegel. 1. Oktober 2021, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2025]).</ref>

Mit seiner scharfen Kritik an der Forstwirtschaft eckt Peter Wohlleben in der Branche an: In seinem Buch Das wahre Leben der Bäume kritisiert der Autor und Biologielehrer<ref>Torben Halbe. In: WOLL-Magazin Sauerland. Abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref> Torben Halbe Wohllebens Buch<ref>Torben Halbe: Das wahre Leben der Bäume: Ein Buch gegen eingebildeten Umweltschutz. 1. Auflage. Woll-Verlag, Schmallenberg 2017, ISBN 978-3-943681-75-8.</ref> im Holz-Zentralblatt als umweltschädlich, weil dieser fordere, die Holzproduktion in Deutschland großflächig zurückzufahren. Halbe wirft ihm wissenschaftliche Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber den im Wald Wirtschaftenden sowie Leser-Manipulation vor. Wesentliche Thesen und Argumente Wohllebens versucht Halbe zu widerlegen. Wohlleben zeichne einen fiktiven, „perfekten“ „Bambi-Wald“, womit er sachliche Diskussionen verhindere. In den Medien würde dessen Büchern unkritisch viel Platz eingeräumt. Der „Meinungsjournalismus“ verhindere dabei einen wissenschaftlichen Diskurs.<ref>Gegen eingebaute Kompromisslosigkeit. In: Holz-Zentralblatt. Nr. 43, 27. November 2017, S. 985.</ref> Wohlleben dagegen behauptet, seine Beobachtungen und Erkenntnisse seien mit Quellenmaterial unterfüttert, ohne auf Halbes Argumente einzugehen.<ref>Jens Albes: Streit um den Wald. In: Darmstädter Echo. 13. Januar 2018, S. 44.</ref> Torben Halbe wechselte nach seiner Buchveröffentlichung in den Deutschen Forstwirtschaftsrat – ein Lobbyverband der Forstindustrie.<ref>S. W. R. Kultur: Der Wald des Peter Wohlleben – Nur Wunsch oder Wirklichkeit? 27. August 2021, abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref><ref>Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V. Abgerufen am 6. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Christian Ammer, Professor für Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen an der Georg-August-Universität Göttingen, beanstandete am Geheimen Leben der Bäume, dass es die Grenze zwischen Fakten und Mutmaßungen verwische und weder als Wissenschaft noch als Populärwissenschaft gelten könne.<ref>Uwe Ebbinghaus: Bäume kuscheln nicht. In: blogs.faz.net. 21. September 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Ulrich Schraml, Professor für Forst- und Umweltpolitik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, behauptete in einem Beitrag für das Holz-Zentralblatt, Wohllebens Thesen seien angelehnt an das Anfang der 1970er erschienene Buch The Secret Life of Plants, ohne dies zu erwähnen, und verließen vielfach den gesicherten Stand des forstwissenschaftlichen Wissens. Schraml kritisierte, Wohlleben gleite von der Metapher ins Metaphysische hinüber, mahnte jedoch zugleich die Fachwelt, sich konstruktiv mit ihm auseinanderzusetzen.<ref>Ulrich Schraml: Peter und der Wald. In: Holz-Zentralblatt. Nr. 17, 2016, S. 437 (anw-nrw.de [PDF; abgerufen am 1. Februar 2018]).</ref> Der Biologe Pierre Ibisch hingegen wirft den Kritikern Wohllebens vor, „neueste Studien nicht zu kennen“.<ref>S. W. R. Kultur: Der Wald des Peter Wohlleben – Nur Wunsch oder Wirklichkeit? 27. August 2021, abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref>

Im Februar 2023 erschien ein Meinungsartikel (Perspective Article) in Nature Ecology & Evolution unter Bezug auf Wohllebens Buch, der einige Thesen über die Kommunikation zwischen Bäumen und den Austausch von Ressourcen infrage stellt und einseitige Zitierungen zu Gunsten positiver Effekte gemeinsamer Mykorrhizen-Netzwerke unterstellt.<ref>Justine Karst, Melanie D. Jones & Jason D. Hoeksema: Positive citation bias and overinterpreted results lead to misinformation on common mycorrhizal networks in forests. In: Nature Ecology & Evolution. 13. Februar 2023, doi:10.1038/s41559-023-01986-1.</ref> In einem Interview mit Bild bezeichnete Wohlleben diese Veröffentlichung als „unwissenschaftlich“ und als „persönliche Meinung“ der Autoren. Laut Wohlleben hätten diese nicht alle Studien berücksichtigt; so sei „für den Leipziger Auwald gut beschrieben, wie Bäume kommunizieren“.<ref>Volker Weinl: Erzählen Sie uns nur Wald-Märchen, Herr Wohlleben? Bild, 4. März 2004, abgerufen am 14. März 2023.</ref> Die Position von Peter Wohlleben wird von einem anderen internationalem Team an Pflanzenwissenschaftlern unterstützt. In Open Research Europe haben diese einen Artikel mit dem Titel Belowground carbon transfer across mycorrhizal networks among trees: Facts, not fantasy veröffentlicht.<ref>Belowground carbon transfer across mycorrhizal networks among trees: Facts, not fantasy. Europäische Kommission, abgerufen am 6. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dort unterstützen sie die Thesen zum Nährstofftransfer zwischen Bäumen und gehen direkt auf die Kritik ein.

Eine 2024 im Fachblatt Trends in Plant Science erschienener Meinungsartikel verschiedener Forstwissenschaftler gibt an, dass von Peter Wohlleben zitierte Phänomene im Bereich der Informationsweitergabe über das Wood Wide Web nicht durch wissenschaftliche Ergebnisse gesichert seien und hier noch Forschungsbedarf bestehe.<ref>Fachleute fordern: Pflanzen nicht vermenschlichen, Pressemeldung der Uni Göttingen, 20. September 2023</ref><ref name=":12">David G. Robinson, Christian Ammer, Andrea Polle, Jürgen Bauhus, Roni Aloni, Peter Annighöfer, Tobias I. Baskin, Michael R. Blatt, Andreas Bolte, Harald Bugmann, Jerry D. Cohen, Peter J. Davies, Andreas Draguhn, Henrik Hartmann, Hubert Hasenauer, Peter K. Hepler, Ulrich Kohnle, Friederike Lang, Magnus Löf, Christian Messier, Sergi Munné-Bosch, Angus Murphy, Klaus J. Puettmann, Iván Quiroz Marchant, Peter H. Raven, David Robinson, Dale Sanders, Dominik Seidel, Claus Schwechheimer, Peter Spathelf, Martin Steer, Lincoln Taiz, Sven Wagner, Nils Henriksson, Torgny Näsholm: Mother trees, altruistic fungi, and the perils of plant personification. In: Trends in Plant Science. Band 29, Nr. 1, Januar 2024, ISSN 1360-1385, S. 20–31, doi:10.1016/j.tplants.2023.08.010 (tu-dresden.de [PDF; 260 kB; abgerufen am 13. August 2024]).</ref> Seine Thesen seien überwiegend unwissenschaftlich, unbelegt und schädlich für einen sachlichen Diskurs. Die von ihm angeführten Studien zum Nährstoffaustausch zwischen Bäumen seien keine ausreichende Begründung für seine These, dass Bäume sich gegenseitig mit Nährstoffen unterstützen. Es gebe keine Belege, dass solch ein Austausch in einem physiologisch relevanten Ausmaß stattfindet. Die Gruppe wirft ihm außerdem eine übertriebene Vermenschlichung von Pflanzen vor.<ref name=":12" /> An diesem Meinungsartikel war auch Christian Ammer beteiligt, der schon seit 2016 versucht, gegen die Veröffentlichungen von Peter Wohlleben vorzugehen.<ref>Auch im Wald: Fakten statt Märchen – Wissenschaft statt Wohlleben – Online petition. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Juli 2025; abgerufen am 6. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wohllebens neuere Werke erfuhren wieder vermehrt positive Resonanz. So schrieb Jens Jessen in der Zeit, Das Seelenleben der Tiere sei „kein Kitsch, sondern das Ergebnis seriöser Forschung und langer Beobachtung“.<ref>Jens Jessen: Das Seelenleben der Tiere. In: Die Zeit. Nr. 28, 2016, S. 43 (zeit.de [abgerufen am 1. Februar 2018] Feuilleton).</ref> Im Deutschlandfunk Kultur erklärte Johannes Kaiser, Wohllebens Erkenntnisse seien zwar nicht neu, jedoch lasse einen das Buch „immer wieder staunen“.<ref>Johannes Kaiser: Tiere sind auch nur Menschen. In: deutschlandfunkkultur.de. 1. Juli 2016, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Denis Scheck erklärte im Tagesspiegel, Wohlleben erweitere „unsere Wahrnehmung von der Welt“.<ref>Denis Scheck: Knalltüte. In: Der Tagesspiegel. 20. November 2016, S. 25.</ref> Nach der Veröffentlichung von Das geheime Netzwerk der Natur sprach Michael Pilz in Welt Online von „Romantik im digitalen Zeitalter“.<ref>Michael Pilz: Kein Netzwerk ist sozialer als der Wald. In: welt.de. 16. September 2017, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref>

Sein Sachbuch Das geheime Leben der Bäume von 2015 inspirierte die Popmusikerin Tori Amos zu dem Song Speaking with trees, der sich auf deren Album Ocean to Ocean von 2021 befindet.<ref>Corso – Kunst und Pop. Interview von Christiane Rebmann mit der Popmusikerin Tori Amos im Deutschlandfunk (DLF), Köln, 30. Oktober 2021, 52 Min. Moderation: Sascha Ziehn.</ref> 2023 erschien Das geheime Leben der Bäume auch als Graphic Novel.<ref>Peter Wohlleben, Fred Bernard, Benjamin Flao: Das geheime Leben der Bäume. Ludwig Verlag, München 2023, ISBN 978-3-453-28160-8; die Originalausgabe erschien als La vie secrète des arbres bei Les Arènes, Paris, 2023.</ref>

Publikationen

  • Wald ohne Hüter: Im Würgegriff von Jagdinteressen und Forstwirtschaft. Ein Förster erzählt. Adatia Verlag, Sankt Augustin 2007, ISBN 978-3-940461-01-8.
  • Holzrausch: Der Bioenergieboom und seine Folgen. Adatia Verlag, Sankt Augustin 2008, ISBN 978-3-940461-03-2.
  • Naturschutz ohne Natur: Von den Grenzen der Umweltpolitik. Verlag Wolf Jobst Siedler, Berlin 2009, ISBN 978-3-937989-50-1.
  • Der eigene Wald: Privatwald optimal bewirtschaften. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8001-5902-4.
  • Evolution 2.0: Macht und Ohnmacht des Homo sapiens. Verlag Wolf Jobst Siedler, Berlin 2010, ISBN 978-3-937989-64-8.
  • Bäume verstehen: Was uns Bäume erzählen, wie wir sie naturgemäß pflegen. Pala Verlag, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89566-365-9.
  • Kranichflug und Blumenuhr: Naturphänomene im Garten beobachten, verstehen und nutzen. Pala Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-89566-384-0.
    • Hörbuch, gelesen von Peter Kaempe. Der Hörverlag, München 2017, ISBN 978-3-8445-2748-3.
  • Der Wald – ein Nachruf. Wie der Wald funktioniert, warum wir ihn brauchen und wie wir ihn retten können – ein Förster erklärt. Ludwig Verlag, München 2013, ISBN 978-3-453-28041-0.
    • Taschenbuchausgabe: Der Wald – Eine Entdeckungsreise. Heyne 2016, ISBN 978-3-453-61508-3
  • Mein Wald: nachhaltig, sanft, wirtschaftlich. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8001-7982-4.
  • Die Gefühle der Tiere: Von glücklichen Hühnern, liebenden Ziegen und träumenden Hunden. Ein Plädoyer für Respekt und Achtsamkeit. Pala Verlag, Darmstadt 2014, ISBN 978-3-89566-364-2.
  • Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren – die Entdeckung einer verborgenen Welt. Ludwig Verlag, München 2015, ISBN 978-3-453-28067-0. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in den Jahren 2015 bis 2017)
  • Meine kleine Farm: Anleitung für Selbstversorger. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8001-8394-4 (mit Miriam Wohlleben).
  • Menschenspuren im Wald. Ein Waldführer der besonderen Art – erkennen, verstehen, einmischen. Pala Verlag, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-89566-352-9.
  • Wohllebens Waldführer: Tiere & Pflanzen bestimmen, das Ökosystem entdecken. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8001-0321-8.
  • Das Seelenleben der Tiere: Liebe, Trauer, Mitgefühl – erstaunliche Einblicke in eine verborgene Welt. Ludwig Verlag, München 2016, ISBN 978-3-453-28082-3. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 2. Juli bis zum 26. August 2016)
    • Hörbuch, gelesen von Roman Roth und Peter Wohlleben. Der Hörverlag, München 2016, ISBN 978-3-8445-2477-2.
  • Gebrauchsanweisung für den Wald. Piper Verlag, München 2017, ISBN 978-3-492-27684-9.
    • Hörbuch, gelesen von Stephan Schad. Osterworld Audio, Hamburg 2017, ISBN 978-3-86952-346-0.
  • Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern. Ludwig Verlag, München 2017, ISBN 978-3-453-28096-0.
    • Hörbuch, gelesen von Peter Kaempe. Der Hörverlag, München 2017, ISBN 978-3-8445-2798-8.
  • Kommst du mit nach draußen?: Eine Entdeckungsreise durch Garten und Stadt. Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2021, ISBN 978-3-7891-2133-3.
  • Der lange Atem der Bäume: Wie Bäume lernen, mit dem Klimawandel umzugehen – und warum der Wald uns retten wird, wenn wir es zulassen. Ludwig Verlag, München 2021, ISBN 978-3-453-28094-6.
  • Wohllebens Welt. GEO-Naturmagazin mit vier Ausgaben pro Jahr, 2019 bis 2023
  • mit Carina Wohlleben: Wie schläft der Wald?: Nachhaltig hergestelltes Öko-Pappbilderbuch für die Kleinsten. Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 2022, ISBN 978-3-7512-0213-8.
  • mit Pierre L. Ibisch: Waldwissen. Vom Wald her die Welt verstehen. Ludwig Verlag, München 2023, ISBN 978-3-453-28149-3.
  • Unser wildes Erbe: Wie Instinkte uns steuern und was das für unsere Zukunft bedeutet – faszinierende Einsichten für ein Leben im Einklang mit der Natur. Ludwig Verlag, München 2023, ISBN 978-3-453-28163-9.
  • Buchenleben: Ein Baum erzählt seine erstaunliche Geschichte. Ludwig Verlag, München 2024, ISBN 978-3-453-28151-6

Kinderbücher

  • Hörst du wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald. Oetinger, Hamburg 2017, ISBN 978-3-7891-0822-8. (ab 6 Jahren)
  • mit Stefanie Reich (Illustrationen): Weißt du wo die Baumkinder sind? Oetinger, Hamburg 2018, ISBN 978-3-7891-0960-7. (ab 4 Jahren)
  • Weißt du wo die Tiere wohnen? Eine Entdeckungsreise durch Wiese und Wald. Oetinger, Hamburg 2019, ISBN 978-3-7891-0941-6. (ab 6 Jahren)
  • mit Carina Wohlleben: Kühle Pfötchen für Piet. Oetinger, Hamburg 2020, ISBN 978-3-7891-2102-9. (ab 2 Jahren)
  • mit Carina Wohlleben: Ein Baum für Piet. Mein Jahreszeitenbuch. Oetinger, Hamburg 2021, ISBN 978-3-7512-0049-3. (ab 2 Jahren)
  • Kommst du mit nach draußen? Eine Entdeckungsreise durch Garten und Stadt. Oetinger, Hamburg 2021, ISBN 978-3-7891-2133-3. (ab 6 Jahren)
  • Zuhause bei den Waldtieren. Oetinger, Hamburg 2022, ISBN 978-3-7512-0216-9. (ab 6 Jahren)
  • Tierkinder im Wald. Oetinger, Hamburg 2022, ISBN 978-3-7512-0292-3. (ab 6 Jahren)
  • Entdecke die Tiere im Wald. Oetinger, Hamburg 2022, ISBN 978-3-7512-0103-2. (ab 6 Jahren)
  • Wie schläft der Wald? Oetinger, Hamburg 2023, ISBN 978-3-7512-0213-8. (ab 2 Jahren)

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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