Cornelius Sommer
Cornelius Sommer (* 26. Juni 1940 in Breslau; † 28. September 2011 in Berlin) war ein deutscher Diplomat und Sprachpfleger.
Leben
Sein Abitur legte er 1959 am Humboldt-Gymnasium in Düsseldorf ab. Danach folgte bis 1966 ein Studium der Philologie, Politik und Philosophie mit abschließender Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen. Von 1966 bis 1971 war er Assistant Professor für deutsche Literatur an der University of California, Davis. 1971 trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Von 1973 bis 1976 war er Presse- und Kulturreferent an der deutschen Botschaft in Seoul, von 1977 bis 1979 Rechtsreferent an der deutschen Botschaft in Dschidda und von 1979 bis 1982 politischer Referent an der deutschen Botschaft in Washington, D.C.
Von 1982 bis 1985 war er im Auswärtigen Amt als Pressereferent und im politischen Planungsstab tätig. Von 1985 bis 1988 war er Ständiger Vertreter des Botschafters und Leiter der Wirtschaftsabteilung wiederum in Seoul. Von 1988 bis 1991 war er Leiter der Wirtschaftsabteilung an der deutschen Botschaft in Rom. Von 1991 bis 2001 war er wieder im Auswärtigen Amt tätig; bis 1996 als Leiter des Ostasienreferats, dann bis 1999 als Botschafts-Inspekteur, schließlich als Beauftragter für die Asien- und Pazifik-Politik. In dieser Funktion war er Unterhändler der Bundesregierung während des Geiseldramas auf den Philippinen durch die moslemische Terrorgruppe Abu Sajaf.<ref name="spiegel2000">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eine Reise in die Hölle.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="cnn2000">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Libya says Philippine hostage crisis nearing end.] CNN, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="guardian2000">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hostages to be freed 'this weekend' - Libyans.] The Guardian, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 2001 bis 2003 war er deutscher Botschafter in Helsinki.<ref name="zeit2002">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Finnische Lektionen.] Die Zeit, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach einem Sonderauftrag in Nordwest-Afghanistan Ende 2003 wurde er von 2004 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 erster deutscher Generalkonsul im russischen Kaliningrad, dem früheren Königsberg.<ref name="spiegel2004a">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Diplomatischer Durchbruch.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="spiegel2004b">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kreml blockiert Konsul.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="spiegel2005">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kreml enttäuscht Kanzler.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Cornelius Sommer war verheiratet und hatte zwei Kinder. Ehrenamtlich war er Beiratsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sprache und in dieser Eigenschaft auch Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, sowie Beauftragter für das Haus der Deutschen Sprache.<ref name="HDS">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Haus der deutschen Sprache.] Stiftung Deutsche Sprache, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Juni 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Personalia. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 12. März 2012.</ref><ref name="reuters2010">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Achtung! Less "Denglish," more German, please.] Reuters, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="ntv2010">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Männlich, weiblich, sächlich?] n-tv, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. September 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Er trat auch mit Veröffentlichungen zur deutschen Literaturgeschichte und deutschen Sprachpflege hervor und wurde vom Verein Deutsche Sprache zum Ehrenmitglied ernannt.<ref>Bekannte Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 9. August 2023.</ref> Mit Ulrich Müller und Franz Hundsnurscher war er Herausgeber der im Kümmerle-Verlag erschienenen Göppinger Arbeiten zur Germanistik, sowie der im Verlag Hans-Dieter Heinz erschienenen Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Henning von Wistinghausen | Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Finnland 2001–2003 | Hanns Heinrich Schumacher |
Vorlage:Klappleiste/Anfang Cornelius Sommer (2004–2005) | Guido Herz (2005–2008) | Aristide Fenster (2008–2012) | Rolf Friedrich Krause (2012–2015) | Michael Banzhaf (2015–2019) | Hans Günther Mattern (2019–2023) Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sommer, Cornelius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Diplomat und Sprachpfleger |
| GEBURTSDATUM | 26. Juni 1940 |
| GEBURTSORT | Breslau |
| STERBEDATUM | 28. September 2011 |
| STERBEORT | Berlin |