Zum Inhalt springen

Kleingrison

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. März 2025 um 18:36 Uhr durch imported>Haplochromis (besseres Foto).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Kleingrison
Datei:Galictis cuja 365111140 (cropped).jpg

Kleingrison (Galictis cuja)

Systematik
Unterordnung: Hundeartige (Caniformia)
Überfamilie: Marderverwandte (Musteloidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Ictonychinae
Gattung: Grisons (Galictis)
Art: Kleingrison
Wissenschaftlicher Name
Galictis cuja
(Molina, 1782)

Der Kleingrison (Galictis cuja) ist eine Art der Säugetiere aus der Familie der Marder. Er ist in weiten Teilen der südlichen Hälfte Südamerikas verbreitet.

Merkmale

Der Kleingrison hat etwa die Größe und das Gewicht eines Steinmarders und ist etwas kleiner als der verwandte Großgrison (G. vittata). Er erreicht eine Gesamtlänge von etwa 44 bis 68 Zentimetern und eine Schwanzlänge von 13,5 bis 19,0 Zentimetern. Das Gewicht liegt bei etwa 1,2 bis 2,5 Kilogramm.<ref name="Yensen & Tarifa" />

Der Körper ist schlank mit kurzen Beinen. Der Rücken ist gelblich-braun, der untere Teil des Gesichts unterhalb der Stirn, der untere Bereich des Halses und der Bauch sind schwarz gefärbt. Zwischen diesen beiden Bereichen läuft eine helle Linie am Kopf und Hals bis zu den Schultern.<ref name="Yensen & Tarifa" />

Verbreitung

Datei:Distribuição geográfica do furão-pequeno.png
Verbreitungsgebiet des Kleingrisons

Der Kleingrison ist in der südlichen Hälfte Südamerikas verbreitet. Das Verbreitungsgebiet umfasst den Südosten Perus, den Westen und Süden Boliviens, Zentral-Chile, Paraguay, Uruguay, Argentinien und Regionen im Südosten und Süden Brasiliens. Im äußersten Süden (Süd-Patagonien und Feuerland) ist er nicht anzutreffen.<ref name="IUCN" />

Er kommt in Höhen bis 4200 Meter sowohl in wasserreichen Gebieten wie auch in Trockengebieten wie dem Gran Chaco vor. Dabei lebt er sowohl in Gebieten mit spärlicher Vegetation, als auch in Wäldern, Grasland und auch in den landwirtschaftlich genutzten Gebieten der Pampas.<ref name="IUCN" />

Lebensweise

Der Kleingrison ernährt sich unter anderem von kleinen Säugetieren, Vögeln und deren Eiern, Eidechsen, Amphibien und Früchten.<ref name="IUCN" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: F. Reid, K. Helgen, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Yensen & Tarifa"> Eric Yensen, Teresa Tarifa: Galictis cuja. In: Mammalian Species. Band 728, 2003, S. 1–8 (Online [PDF; 373 kB; abgerufen am 17. Oktober 2021]).</ref> </references>

Literatur

  • Eric Yensen, Teresa Tarifa: Galictis cuja. In: Mammalian Species. Band 728, 2003, S. 1–8 (Online [PDF; 373 kB; abgerufen am 17. Oktober 2021]).

Weblinks

Commons: Kleingrison – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: F. Reid, K. Helgen, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
  • Robert Melrose: Galictis cuja im Animal Diversity Web der University of Michigan Museum of Zoology. Abgerufen: 29. Dezember 2011.