Zum Inhalt springen

Vermont-Ahorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. Mai 2025 um 09:50 Uhr durch imported>Squasher (Änderungen von Okoska-törp (Diskussion) auf die letzte Version von Alfred Neubert zurückgesetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Vermont-Ahorn
Datei:2014-08-28 11 15 58 Mountain Maple along Ridge Road near Spring Lake in Berlin, New York.JPG

Vermont-Ahorn (Acer spicatum)

Systematik
Eurosiden II
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Unterfamilie: Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae)
Gattung: Ahorne (Acer)
Art: Vermont-Ahorn
Wissenschaftlicher Name
Acer spicatum
Lam.

Der Vermont-Ahorn<ref name="FdG" /> (Acer spicatum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Ahorne (Acer) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Kanada und den USA.

Beschreibung

Datei:NAS-047 Acer spicatum.png
Illustration
Datei:Acer spicatum 15-p.bot-a.spicatum-001.jpg
Laubblätter und Blütenstand
Datei:Acer spicatum seeds.jpg
Flügelnüsse

Vegetative Merkmale

Der Vermont-Ahorn ist ein bis 10 Meter hoher, und damit kleiner Baum oder großer Strauch. Die Rinde ist grau behaart.

Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der schlanke Blattstiel ist 4 bis 6 Zentimeter lang. Die meist kahle, ledrige, zugespitzte Blattspreite ist bei einer Breite von 6 bis 12 Zentimetern, eiförmig, mit herzförmiger Basis und drei- oder fünflappig, -zähnig. Die Lappen oder Zähne sind spitz bis zugespitzt und der Blattrand ist unregelmäßig drüsig spitzig gesägt. Die Blattoberseite ist mattgrün und häufig runzelig, die -unterseite ist heller und zumindest anfangs behaart, verkahlend. Die Laubblätter färben sich im Herbst gelb bis orangerot. Vorlage:Hinweisbaustein

Generative Merkmale

Der Vermont-Ahorn ist einhäusig monözisch und dichogam.<ref>Janet R. Sullivan: Comparative Reproductive Biology of Acer pensylvanicum and A. spicatum (Aceraceae). In: American Journal of Botany. Vol. 70, No. 6, 1983, S. 916–924, doi:10.2307/2442945, Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).</ref> Die Blütezeit liegt im Mai nach dem Austreiben der Laubblätter. Die Blüten sind in einem 8 bis 14 Zentimeter langen, aufrechten, zylindrischen, rispigen Blütenstand angeordnet. Die funktionell eingeschlechtlich, grünlich-gelbe, weißliche, relativ kleine und gestielte Blüte ist radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Die Kronblätter sind relativ lang, schmal verkehrt-eilanzettlich und weiß. Der Fruchtknoten der weiblichen Blüten ist behaart und es sind Staminodien mit Antheroden ausgebildet. Es sind in den männlichen Blüten sieben oder acht Staubblätter und ein Pistillode vorhanden.

Die einsamigen Nussfrüchte sind bei Reife nahezu kahl und 1,5 bis 2 Zentimeter lang. Die Flügel der zweiteiligen Spaltfrucht sind etwa rechtwinkelig gespreizt.<ref name="FdG" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 26.<ref name="IPCN" />

Datei:Acer spicatum USGS range map.png
Verbreitungskarte

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet liegt im östlichen Kanada bis nach Saskatchewan und im Nordosten, Südosten und in der Mitte der USA.<ref name="FdG" />

Acer spicatum wächst in kühlfeuchten Wäldern auf mäßig nährstoffreichen, frischen bis feuchten, durchlässigen, sauren bis neutralen, sandig-humosen oder kiesig-humosen Böden an lichtschattigen, kühlen bis kalten Standorten. Der Vermont-Ahorn ist frosthart meidet jedoch kalkhaltige Untergründe.<ref name="FdG" />

Systematik

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1786 durch Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie méthodique. Botanique… Paris, Tome 2, S. 381.<ref name="GRIN" />

Die Art Acer spicatum gehört zur Sektion Spicata der Gattung Acer.

Verwendung

Der Vermont-Ahorn wird selten wegen seiner außergewöhnlichen Herbstfärbung als Ziergehölz verwendet.<ref name="FdG" />

Literatur

  • Charles Sprague Sargent: The Silva of North America. Volume II, Houghton, Mifflin, 1892, S. 82 ff, Plate LXXXII, LXXXIII, online auf biodiversitylibrary.org.
  • Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 82.
  • Tom Reaume: 620 Wild Plants of North America. University of Regina, 2009, ISBN 978-0-88977-214-4, S. 74, eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..

Weblinks

Commons: Vermont-Ahorn (Acer spicatum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="IPCN"> Acer spicatum bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FdG"> Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 82. </ref> </references>