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Kaspauer

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Kaspauer
Stadt Weismain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(92)&title=Kaspauer 50° 5′ N, 11° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(92) 50° 4′ 35″ N, 11° 11′ 52″ O
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Höhe: 371 m
Einwohner: 92 (1. Jan. 2018)<ref name="Einwo2018">Stadt Weismain: Ortsteile. Abgerufen am 14. Juni 2023.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1976
Postleitzahl: 96260
Vorwahl: 09575
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Kaspauer ist ein Stadtteil von Weismain im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels im Norden des Freistaates Bayern.

Geografische Lage

Das Dorf Kaspauer befindet sich in der geografischen Mitte des in Nordwest-Südost-Richtung verlaufenden Schöpfleinsgrunds, eines Nebentals des Kleinziegenfelder Tales. Das Kleinziegenfelder Tal liegt in den nördlichen Ausläufern des Frankenjuras im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura. Durch das Tal fließt der Bach Schöpfleinsgraben, der südlich von Weismain in die Weismain mündet.<ref name="mbien-sied">private Infoseite über Siedamsdorf sowie die umliegende Gegend, mbienlein.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref>

Etwa 1,5 Kilometer in nordnordöstlicher Richtung befindet sich der 531,5 Meter hohe Kröttenstein. Der Stadtkern von Weismain befindet sich etwa 3,2 Kilometer nordöstlich.

Geschichte

Die erste Erwähnung war 1303 in einer Urkunde bezüglich der Übernahme eines Gutes zu „Kazzebure“.<ref name="George">Dieter George: Lichtenfels; Der Altkreis. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Oberfranken. Band 6: Lichtenfels. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2008, ISBN 978-3-7696-6862-9, S. 56.</ref>

Als Folge der Gemeindenbildung in Bayern nach der Verabschiedung der Zweiten Verfassung des Königreichs Bayerns bildete Kaspauer ab 1818 zusammen mit Altendorf und Siedamsdorf als Ortsteile die neu gebildete Gemeinde Kaspauer. Sie gehörte zum Landgericht Weismain im Bezirksamt Lichtenfels.<ref>Eugen Hartmann: Statistik des Königreiches Bayern. Selbstverlag der General-Direktion der kgl. Verkehrs-Anstalten, München 1866, S. 38 (Online in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Die Freiwillige Feuerwehr wurde in Kaspauer im Jahr 1896 gegründet. Der Dorfweiher, der auch als Löschwasserteich diente, wurde 1938 zugeschüttet. Ein neuer wurde 1956 ausgehoben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik des Kaspauerer Feuerwehr (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. November 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.feuerwehr-kaspauer.de, feuerwehr-kaspauer.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref>

Am 1. Juli 1976 wurde die Gemeinde Kaspauer in die Stadt Weismain eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 694.</ref>

Im Jahr 1990 wurde der Ort an das Fernwassernetz angeschlossen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.feuerwehr-kaspauer.deKurzinfos über die Kaspauerer Feuerwehr (alte Website (?)) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, feuerwehr-kaspauer.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref>

Im April 1999 erhielt Kaspauer zusammen mit Altendorf und Siedamsdorf als Dorfgemeinschaft den Sparkassen-Förderpreis für herausragende Leistungen im Natur- und Umweltschutz.<ref name="mbien-sied" />

Einwohnerentwicklung

Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung von Kaspauer anhand einzelner Daten wieder.

Jahr Einwohner Quelle
1833 115 <ref>Joseph Anton Eisenmann: Geographische beschreibung des erzbisthums Bamberg: nebst kurzer übersicht der suffragan diöcesen: Würzburg, Eichstätt und Speyer. Bamberg 1833, S. 511 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)., S. 496</ref>
1861 141 <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 907, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref>
1871 131 <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1081, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref>
1875 136 <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 3. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1875), S. 76, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref>
2011 101 <ref name="Weis. Einwohner">@1@2Vorlage:Toter Link/www.stadt-weismain.deEinwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, stadt-weismain.de, abgerufen am 29. Dezember 2011 (offline)</ref>
2012 100 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2012 (Memento vom 5. Januar 2013 im Internet Archive), stadt-weismain.de, abgerufen am 30. Dezember 2012</ref>
2013 99 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2013 (Memento vom 6. März 2013 im Internet Archive), stadt-weismain.de, abgerufen am 16. August 2018</ref>
2015 95 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2015 (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref>
2016 94 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2016 (Memento vom 26. Januar 2016 im Internet Archive), stadt-weismain.de, abgerufen am 16. August 2018</ref>
2017 95 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2017 (Memento vom 20. August 2017 im Internet Archive), stadt-weismain.de, abgerufen am 16. August 2018</ref>
2018 92 <ref name="Einwo2018" />

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Kaspauer, gegründet 1896
  • Gartenbauverein Schöpfleinsgrund, gegründet 1992 in Siedamsdorf

Weblinks

Commons: Kaspauer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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