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Chlorophyllin

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Strukturformel
Struktur des kupferhaltiges Trinatriumsalz
kupferhaltiges Trinatriumsalz
Allgemeines
Name Chlorophyllin
Andere Namen
Summenformel
  • C34H34MgN4O6
  • C34H31CuN4Na3O6 (kupferhaltiges Natriumsalz)
Kurzbeschreibung

dunkelgrüner Feststoff<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 234-242-5
ECHA-InfoCard 100.031.117
PubChem 23725082
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse
  • 618,96 g·mol−1
  • 724,19 g·mol−1 (kupferhaltig)
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Toxikologische Daten

7000 mg·kg−1 (LD50Mausoral)<ref name="Sigma" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Chlorophyllin ist ein halbsynthetisches, wasserlösliches Derivat von Chlorophyll.

Verwendung

Chlorophyllin (E 140) sowie deren kupferhaltige Komplexe (E 141) finden als Lebensmittelzusatzstoff in ausgewählten Lebensmitteln zum Färben von Lebensmitteln wie Sage Derby, Konserven von roten Früchten, Gemüse (ausgenommen Oliven), Konfitüren, Gelees, Marmeladen, Fisch- oder Krebstierpaste oder vorgekochten Krebstieren höchstmengenunbegrenzt Verwendung.<ref>Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 in der konsolidierten Fassung vom 31. Oktober 2022Vorlage:Abrufdatum</ref>

Biologische Bedeutung

Chlorophyllin findet topische Anwendung bei langsam heilenden Wunden ohne schwere Nebenwirkungen. Zusammen mit Chlorophyllen können Chlorophylline molekulare Komplexe mit krebserzeugenden Stoffen (heterocyclische Amine aus gekochtem Fleisch oder Aflatoxin B1) bilden und so carcinogene Effekte blockieren. Eine Nahrungsergänzung mit Chlorophyllin vor der Mahlzeit konnte einen Biomarker im Urin für Aflatoxin induzierten DNA-Schaden in einer chinesischen Population mit einem hohen Risiko von Leberkrebs durch unvermeidbare Aflatoxinexposition aus schimmligen Getreide und Hülsenfrüchten substanziell senken. Ob ähnliche Mechanismen auch die Aufnahme von Nährstoffen unterbinden, wurde noch nicht untersucht.<ref>Linus Pauling Institute: Micronutrient Information Center</ref>

Weblinks

Commons: Chlorophyllin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />