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Evgeny Morozov

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Februar 2026 um 12:38 Uhr durch imported>Ruth Becker (Kritik an Brockman).
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Evgeny Morozov (2010)
Kyrillisch (Belarussisch)
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Transl.: Jaŭhen Marozaŭ
Transkr.: Jauhen Marosau
Kyrillisch (Russisch)
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Transl.: Evgenij Morozov
Transkr.: Jewgeni Morosow

Evgeny Morozov ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 1984 in Salihorsk) ist ein belarussischer, in englischer Sprache veröffentlichender Publizist. Er beschäftigt sich mit politischen und sozialen Auswirkungen von Technik.

Leben

Mit einem Stipendium des Open Society Institute von George Soros zog Morozov nach Bulgarien und arbeitete auch in Berlin.

Morozov ist Fellow der New America Foundation und forscht derzeit an der Harvard University über die Geschichte des Internets (Stand 2016).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Das Silicon Valley fordert ein Grundeinkommen - gut so!] bpb.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zuvor war er Yahoo-Fellow an der Edmund A. Walsh School of Foreign Service der Georgetown University. Im Juli 2009 sprach er auf der TED Conference.<ref>Evgeny Morozov: Erfüllt das Internet Orwells schlimmste Erwartungen? In: TED.com. September 2009</ref>

Nach dem Tod des Investementbankers und verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein kritisierte er den einflussreichen Literaturagenten John Brockman für seine Nähe Epstein. Brockman habe Epstein Kontakte zu renommierten Wissenschaftlern verschafft, mit deren Nähe Epstein seine intellektuelle Reputation steigern konnte. Die Verbindung über Brockman erkläre auch, warum die Namen vieler bekannter Wissenschaftler wie Marvin Minsky, Steven Pinker oder Daniel Dennett in Kontakt zu Epstein waren. Morozov warf Brockman vor, Epsteins Verbrechen zu verharmlosen und seine eigene Verbindung zu ihm zu verschleiern. Er brach darauf die geschäftliche Beziehung zu Brockman ab und forderte auch andere Autoren dazu auf.<ref>Evgeny Morozov: Jeffrey Epstein’s Intellectual Enabler The new Republic, 22. August 2019. Abgerufen am 8. Februar 2026 (englisch)</ref>

2023 veröffentlichte er den Podcast The Santiago Boys (angelehnt an Chicago Boys), der die technischen und ökonomischen Überlegungen Salvador Allendes, Fernando Flores und Stafford Beers um das Projekt Cybersyn ausführt.<ref>The Santiago Boys. The Tech World that may have been. Abgerufen am 17. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2024 widmete er eine weitere Podcast-Reihe dem Environmental Ecology Lab (EEL), das alternative Wege der Entwicklung künstlicher Intelligenz und menschlicher Augmentation verfolgte.<ref>A Sense of Rebellion. Abgerufen am 15. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Labor um den Familientherapeuten und Kybernetiker Warren Mortimer Brodey war bereits Forschungsthema der 2018 veröffentlichten Dissertation Morozovs an der Harvard-Universität.<ref>Evgeny Morozov: A Bath of Continuous Sensations’. Warren Brodey’s Quest for Human Augmentation and Intelligent Environments, 1955-1975. Dissertation. Harvard University, Cambridge, MA 2018 (harvard.edu).</ref>

Er ist Teil der neuen Planungsdebatte und publiziert zur Plausibilität sozialistischer Wirtschaftsmodelle angesichts Big Data.<ref>Evgeny Morozov: Digital Socialism? In: New Left Review. Nr. 116/117, 24. Mai 2019, S. 33–67 (newleftreview.org [abgerufen am 15. Januar 2025]).</ref>

Positionen

Er kritisiert die Naivität der Annahme, das Internet sei per se demokratisch und bringe politischen Wandel in autoritäre Staaten. Vielmehr müsse die Lieferung von Überwachungs­technologie an repressive Regimes wie Waffenhandel betrachtet werden.<ref>CCC-Kongress: „Liebesaffäre zwischen westlichen Technologie-Unternehmen und Diktatoren“. In: Die Zeit. 27. Dezember 2011</ref>

Morozow ist überzeugt, dass die COVID-Pandemie uns in eine düstere Zukunft einer techno-totalitären Überwachung führe. Basierend auf dem in seinem Buch Smarte neue Welt. Digitale Technik und die Freiheit des Menschen entwickelten Konzept des »Solutionismus« unterscheidet er in »progressive Solutionisten«, die die während der Pandemie geschaffenen Lösungen für eine angemessene Vermittlung von Information zum Wohlverhalten der Menschen einsetzen wollen, und »strafende Solutionisten«, die die riesige geschaffene digitale Infrastruktur nutzen wollen, um unsere täglichen Aktivitäten einzuschränken und Übertretungen zu strafen, um Probleme von Ungleichheit bis zum Klimawandel zu bekämpfen.<ref>Wiedergegeben nach: Klaus Schwab, Thierry Malleret: Covid-19: Der Grosse Umbruch. Cologny 2020, S. 200 f.</ref>

Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

Bücher

  • The Net Delusion: The Dark Side of Internet Freedom. Perseus Book Group, Philadelphia 2011, ISBN 978-1-58648-874-1.
  • To Save Everything, Click Here: The Folly of Technological Solutionism. PublicAffairs, 2013, ISBN 978-1-61039-138-2.
  • Smarte neue Welt. Digitale Technik und die Freiheit des Menschen. Blessing, München 2013, ISBN 978-3-89667-476-0.

Kolumnen

Interviews

Artikel

Weblinks

Fußnoten

<references />

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