Steiningloh
Steiningloh Stadt Hirschau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119)&title=Steiningloh 49° 30′ N, 11° 53′ O
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| Höhe: | 435 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 119<ref>Einwohnerzahlen - Ortsteile. In: www.spd-hirschau.de. SPD Hirschau/Opf., abgerufen am 4. Juni 2019.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 | |||||
| Eingemeindet nach: | Mimbach | |||||
| Postleitzahl: | 92242 | |||||
| Vorwahl: | 09622 | |||||
Die Gemarkung Steiningloh mit den fünf darin befindlichen Ortsteilen liegt im südwestlichen Teil des Stadtgebiets von Hirschau
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Steiningloh ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Stadt Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz in Bayern.<ref>Ortsteile – Stadt Hirschau, Landkreis Amberg-Sulzbach (AS) – Bayerischer Behördenwegweiser. In: behoerdenwegweiser.bayern.de. Bayerisches Staatsministerium des Innern, abgerufen am 27. November 2012.</ref> Die bis 1970 selbstständige Gemeinde Steiningloh umfasste neben dem gleichnamigen Gemeindehauptort (Dorf), den Weiler Urspring sowie die Einöden Mittelmühle, Schwärzermühle und Urspringermühle auf einer Fläche von 891,56 Hektar (Stand 1961). Diese jetzigen Hirschauer Gemeindeteile hatten 2011 zusammen 186 Einwohner, davon 119 im Dorf Steiningloh.<ref>Hirschauer Ortsteile. Stadt Hirschau, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2004; abgerufen am 28. Juli 2012. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geographie
Steiningloh liegt im südwestlichen Gemeindegebiet der Stadt Hirschau.
Umgeben ist Steiningloh von Gebenbach im Norden, Hirschau im Nordosten sowie Freudenberg und Weiher im Osten. Im Süden liegt Amberg und seine Vororte und im Westen Sulzbach-Rosenberg.
Geschichte
Im Mittelalter gehörte Steiningloh nicht wie heute zu Hirschau, sondern zur Vogtei Vilseck und damit zu bambergischem Gebiet. Die Vogtei Vilseck war in drei Gerichte unterteilt, das obere oder Hahnbacher Gericht, das Gebenbacher Gericht und das untere oder Poppenrichter Gericht, auch Bauernrecht oberhalb Amberg oder unterhalb des Erzbergs genannt. Steiningloh gehörte zum Gericht Gebenbach.<ref>Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 50. (online verfügbar auf digitale-sammlungen.de)</ref>
Durch das erste bayerische Gemeindeedikt wurde Steiningloh 1808 zum Steuerdistrikt und dem Landgericht Amberg und damit dem Naabkreis zugeordnet.<ref>Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 141. (online verfügbar auf digitale-sammlungen.de)</ref> Nach der Auflösung des Naabkreises zugunsten des Mainkreises und des Regenkreises wurde Steiningloh 1810 zusammen mit dem Landgericht Amberg dem Regenkreis zugeordnet (ab 1838 Oberpfalz und Regensburg).<ref>Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980 In Verbindung mit Richard Bauer, Reinhard Heydenreuter, Gerhard Heyl, Emma Mages, Max Piendl, August Scherl, Bernhard Zittel hrsg. von Wilhelm Volkert, o. Professor an der Universität Regensburg, München, 1983, ISBN 3-406-09669-7</ref>
Durch das zweite bayerische Gemeindeedikt wurde Steiningloh 1818 eine eigenständige politische Gemeinde.<ref>Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 142. (online verfügbar auf digitale-sammlungen.de)</ref>
Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde Steiningloh in die Gemeinde Mimbach eingegliedert.<ref>Kommission für bayerische Landesgeschichte, bearbeitet von Georg Leingärtner, Historischer Atlas von Bayern, Heft 24, München, 1971, S. 146. (online verfügbar auf digitale-sammlungen.de)</ref>
Am 1. Januar 1972 wurde der Ort von Mimbach, das Hahnbach zugeschlagen wurde, nach Hirschau umgemeindet.<ref></ref><ref>Werner Schulz: Der Scharhof: Erst verschmäht, dann heiß begehrt. Der zähe Kampf der Weiherer sicherte bei der Gebietsreform 1972 Hirschau das „Filetstück Scharhof“. 8. April 2022, abgerufen am 8. April 2022.</ref>
Religion
Steiningloh gehört seit 1808 zur Pfarrei Ursulapoppenricht.<ref name="100jahrekapelle">Werner Schulz: Genau 100 Jahre nach Fertigstellung wird Marienkapelle in Steiningloh zum Sanierungsabschluss erneut eingeweiht. In: onetz.de. Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier, Druck- und Verlagshaus, 28. April 2022, abgerufen am 9. Mai 2022.</ref><ref>Helmut Janner: Die Kapelle in Steiningloh. In: Heimatkundlicher Kreis Amberg-Sulzbach im Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg (Hrsg.): Der Eisengau. Band 32. Selbstverlag, 2009, ISBN 978-3-9811370-6-4, S. 145–161.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Marienkapelle
Nachdem die alte Kapelle bereits im Jahr 1908 in desolatem Zustand war, wurde sie 1910 abgebrochen. Es dauerte bis zum Beginn der 1920er Jahre, dass die neue Kapelle fertiggestellt war und am 30. April 1922 eingeweiht werden konnte. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde sie am 100. Jahrestag der ersten Weihe am 30. April 2022 erneut eingeweiht.<ref name="100jahrekapelle" />
Die Marienkapelle ist in der Bayerischen Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege unter der Akten-Nr. D-3-71-127-61 geführt.
Kapelle zum Heiligen Norbert von Xanten
Die private Kapelle zum Heiligen Norbert von Xanten auf der Streuobstwiese der Familie Graf ist dem Namenspatron des Erbauers gewidmet. Am 5. Oktober 2019 wurde sie von Pfarrer Christian Schulz aus Hahnbach geweiht. Die farbigen Fenster der Apsis gestaltete die Künstlerin Gerti Gerhards aus Schnaittenbach, das Kreuz in der Apsis schuf Sebastian Strobl.<ref>Einweihung der Kapelle zum heiligen Norbert von Xanten in Steiningloh. In: onetz.de. Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier, Druck- und Verlagshaus, 1. Oktober 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Oktober 2019; abgerufen am 21. Oktober 2023.</ref>
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Steiningloh-Urspring
Ein Brand auf einem Bauernhof in Steiningloh im Juni 1904 gab den Anstoß, eine eigene Feuerwehr zu gründen.
Nachdem am 4. August 1904 auf einer Gemeindeversammlung einstimmig der Beschluss zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr gefasst wurde, verpflichteten sich sofort 32 Männer zum Beitritt. Bereits am 7. August wurde die erste Vorstandschaft gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freiwillige Feuerwehr Steiningloh-Urspring: Geschichte ( vom 5. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
- Verkehr
Steiningloh liegt an der Staatsstraße 2238 zwischen Amberg und Hirschau. Von der Bundesstraße 299 aus ist der Ort über Ursulapoppenricht und Höhengau über die Kreisstraße 31 nach drei Kilometern zu erreichen.
An den öffentlichen Nahverkehr ist Steiningloh über die Buslinie 55 der RBO zwischen Amberg und Weiden über Schnaittenbach (VGN-Linie 455) angebunden.<ref>Weiden – Schnaittenbach – Amberg. (PDF; 28 kB) Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach (Linie 455 – VGN). In: znas.de. Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach, 7. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2013; abgerufen am 19. November 2012.</ref>
Der nächstgelegene Bahnhof ist Amberg in zwölf Kilometer Entfernung.
Weblinks
- Alois Laumer: Atzmannsricht, Krickelsdorf, Luftbild Oberpfalz. In: www.oberpfalz-luftbild.de. (Luftbilder von Steiningloh).
- Vorlage:Bavarikon Ort
Einzelnachweise
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Burgstall | Dienhof | Ebenhof | Ehenfeld | Hirschau | Hölzlmühle | Hummelmühle | Kindlas | Krickelsdorf | Kricklhof | Krondorf | Massenricht | Mittelmühle | Obersteinbach | Rödlas | Sargmühle | Scharhof | Schwärzermühle | Steiningloh | Träglhof | Untersteinbach | Urspring | Urspringermühle | Waldmühle | Weiher
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Ort im Landkreis Amberg-Sulzbach
- Ortsteil von Hirschau
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Amberg-Sulzbach)
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1970