Drei Reine
Die Drei Reinen (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Jyutping {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pe̍h-ōe-jī Sam-tshing) stellen die höchste Triade des daoistischen Pantheons dar. Sie sind Verkörperungen des ursprünglichen Qì ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), des Dào sowie der kosmischen Gottheit.
Das Yuánqì wird verkörpert durch den Yuánshǐ Tiānzūn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), den Himmelsehrwürdigen des Uranfangs, das Dào durch Língbǎo Tiānzūn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), den Himmelsehrwürdigen des übernatürlichen Schatzes und die kosmische Gottheit durch den vergöttlichten Lǎozǐ, Tàishàng Dàojūn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), den höchsten Ehrwürdigen des Dào, bzw. Dàodé Tiānzūn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), den Himmelsehrwürdigen des Weges und der Tugend, auch Lǎojūn ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), der ehrwürdige Alte, genannt.
Die drei Reinen bezeichnen gleichfalls die drei Himmel, in denen diese Gottheiten residieren. Die drei Himmel sind Yùqīng ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die Jadereinheit, dem Yuánshǐ Tiānzūn zugeordnet, Shàng qīng ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die höchste Reinheit, zugeordnet zum Língbǎo Tiānzūn und Tài qīng ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die große Reinheit mit dem Dàodé Tiānzūn.
Während der Song-Dynastie wurde der Yuánshǐ Tiānzūn durch den Jadekaiser ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) als höchste Gottheit abgelöst.
Die Ikonographie der drei Reinen ist vielgestaltig und wurde oft insbesondere für liturgische Zwecke dargestellt. Die drei haben heitere Gesichter und thronen Seite an Seite umgeben von einer reichverzierten Aureole. Ihre Mäntel werden geschmückt von Wolken, Sternbildern, Perlen und Trigrammen. Sie tragen die Kopfbedeckung daoistischer Priester und vor jedem befindet sich der Kopf eines Ungeheuers.
Der Yuánshǐ Tiānzūn sitzt in der Mitte, zuweilen mit den acht Trigrammen in seiner Hand, zu seiner Rechten sitzt Lǎozǐ, mit einem Fächer in der Hand und zu seiner Linken der Língbǎo Tiānzūn, der ein Zepter in Form eines magischen Pilzes hält.
Heutzutage verehren die meisten daoistischen Gruppierungen die drei Reinen. Einige Gruppen verehren den vergöttlichten Lǎozǐ als höchste Gottheit, da sie annehmen, er sei das Dào selbst, habe bereits vor der Entstehung des Kosmos existiert und erscheine in unterschiedlichen Formen. In jedem daoistischen Tempel gibt es eine Halle der drei Reinen.
Literatur
- Werner Eichhorn: Die Religionen Chinas (= Die Religionen der Menschheit. Band 21). Kohlhammer, Stuttgart 1973.
- Ingrid Fischer-Schreiber (Hrsg.): Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Zen. 2. Auflage der Sonderausgabe, Barth, München 1994, ISBN 3-502-67403-5.