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Legelsdorf

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Legelsdorf
Ogiernicze
Vorlage:Platzhalterbild
Legelsdorf Ogiernicze (Polen)
Legelsdorf
Ogiernicze (Polen)
Legelsdorf
Ogiernicze
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Prudnik
Gmina: Zülz
Geographische Lage: 50° 27′ N, 17° 45′ OKoordinaten: 50° 26′ 55″ N, 17° 45′ 23″ O
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Höhe: 185 m n.p.m.
Einwohner: 143 (31. Dez. 2018<ref>Graport o stanie Gminy Biała za 2018 rok, abgerufen am 11. Mai 2020</ref>)
Postleitzahl: 48-210
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice

Legelsdorf, polnisch Ogiernicze ist eine Ortschaft in der Gemeinde Zülz (Biała) im Powiat Prudnicki (Kreis Neustadt O.S.) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geographie

Geographische Lage

Das Straßendorf Legelsdorf liegt im Süden der historischen Region Oberschlesien. Der Ort liegt etwa neun Kilometer nordöstlich des Gemeindesitzes Zülz, etwa 19 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Prudnik und etwa 28 Kilometer südwestlich der Woiwodschaftshauptstadt Opole.

Krobusch liegt in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) innerhalb der Kotlina Raciborska (Ratiborer Becken). Östlich des Dorfes liegt der Landschaftspark des Schlosses Moschen.

Nachbarorte

Nachbarorte von Legelsdorf sind im Westen Lonschnik (Łącznik), im Nordwesten Schelitz (Chrzelice), im Südosten Moschen (Moszna) und im Südwesten Dambine (Dębina).

Geschichte

Datei:2011-07 Ogiernicze 04.jpg
Ortsbild
Datei:2011-07 Ogiernicze 06.jpg
Wegekapelle

Der Ort wurde 1679 erstmals urkundlich als „ex villa Logewnice“ erwähnt.<ref name="Gemeinde">Geschichte von Ogiernicze (polnisch)</ref>

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 gelangte Legelsdorf mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte Legelsdorf ab 1816 zum Landkreis Neustadt O.S. im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 zählte der Ort eine Scholtisei sowie weitere 33 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Legelsdorf 268 Menschen, allesamt katholisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 356.</ref> 1855 lebten 639 in Kohlsdorf. 1865 bestanden im Ort 12 Bauern-, 11 Gärtnerstellen und 8 Häuslerstellen. Eingeschult und eingepfarrt waren die Bewohner nach Lonschnik.<ref name="Triest">Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865, S. 1101</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Chrzelitz I gegründet, welcher aus den Landgemeinden Brzesnitz, Chrzelitz, Legelsdorf, Loncznik und Pogorz und die Gutsbezirke Brzesnitz Vorwerk, Fronzke und Chrzelitz bestand.<ref>Territorial Amtsbezirk Chrzelitz I/Wiesengrund</ref> 1885 zählte Legelsdorf 277 Einwohner.<ref>AGOFF Kreis Neustadt O.S.</ref> Die Volkszählung 1910 ergab für Legelsdorf 226 Einwohner, davon alle polnischer Muttersprache sowie katholischer Konfession.<ref>Regierungsbezirk Oppeln. In: Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. Heft VI. Verlag des Königlichen Statistischen Landesamtes, Berlin 1912, S. 52 f. (bibliotekacyfrowa.pl [PDF]).</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 132 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 61 für Polen.<ref>Vgl. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 29. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Legelsdorf verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 247 Menschen. 1939 zählte Legelsdorf 241 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.<ref name="Vwg">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Ogiernicze umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum Powiat Prudnicki. Am 6. März 2006 wurde in der Gemeinde Zülz, der Legelsdorf angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 24. November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Legelsdorf.

Sehenswürdigkeiten

  • Steinerne Wegekapelle im barocken Stil mit einer steinernen Tafel zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs
  • Wegkreuze
  • Glockenstuhl

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr OPS Ogiernicze

Weblinks

Commons: Legelsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Altzülz (Solec) | Bresnitz (Brzeźnica) | Dambine (Dębina) | Ellguth (Ligota Bialska) | Ernestinenberg (Górka Prudnicka) | Grabine (Grabina) | Groß Pramsen (Prężyna) | Josefsgrund (Józefów) | Kohlsdorf (Kolnowice) | Krobusch (Krobusz) | Laskowiec (Haselvorwerk) | Legelsdorf (Ogiernicze) | Lonschnik (Łącznik) | Mokrau (Mokra) | Mühlsdorf (Miłowice) | Neudorf (Nowa Wieś Prudnicka) | Olbersdorf (Olbrachcice) | Ottok (Otoki) | Pogosch (Pogórze) | Probnitz (Browiniec Polski) | Radstein (Radostynia) | Rosenberg (Rostkowice) | Schartowitz (Czartowice) | Schelitz (Chrzelice) | Schmitsch (Śmicz) | Simsdorf (Gostomia) | Waschelwitz (Wasiłowice) | Wilkau (Wilków) | Zülz (Biała)

Weiler: Fronzke (Frączki) | Kokot (Hahnvorwerk) | Neuhof (Józefówek) | Ziabnik (Żabnik)

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