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Dirk Baldinger

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Dirk Baldinger Vorlage:SportPicto
Zur Person
Geburtsdatum 27. August 1971
Geburtsort Freiburg im Breisgau
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Straße
Karriereende 2001
Internationale Team(s)
1994
1995
1996–1997
1998–1999
2000–2001
Team Polti-Vaporetto
Polti-Granarolo-Santini
Team Polti
Team Telekom
Team Nürnberger
Team(s) als Sportlicher Leiter
2015
2016
2018–2019
2020–
Cervélo Bigla
Cervélo Bigla Pro Cycling Team
WNT Rotor Pro Cycling
Ceratizit Pro Cycling Team
Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2025

Dirk Baldinger (* 27. August 1971 in Freiburg im Breisgau) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

Als Amateur startete er für den Verein TSV Betzingen.<ref>Rad Sport Kontakt GmbH (Hrsg.): Rad-Bundesliga 1993. Frankfurt am Main 1993, S. 31.</ref> 1993 wurde Dirk Baldinger Zweiter der Gesamtwertung der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt. Im Jahr darauf wurde er deutscher Meister im Straßenrennen der Amateure<ref>Baldinger war damit der letzte deutsche Straßenmeister der Amateure. Anschließend wurde die Trennung von Amateuren und Profis aufgehoben.</ref> und gewann den Giro delle Regioni.

1995 wurde Baldinger Profi, fuhr zunächst für das Radsportteam Polti und später für das Team Telekom sowie das Team Nürnberger. 1995 sowie 1996 startete er bei der Tour de France, konnte sie aber beide Male nicht beenden. Sein Ausscheiden im Jahre 1995 erfolgte unter tragischen Umständen: Am 18. Juli, auf der 15. Etappe, war Baldinger in einen Sturz verwickelt, bei dem sich der italienische Radrennfahrer Fabio Casartelli tödlich verletzte. Baldinger selbst wurde mit einem Beckenbruch ins Krankenhaus eingeliefert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der stille Abgang des einstigen Hoffnungsträgers auf radsport-forum.de v. 8. November 2001 (Memento vom 16. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei dieser Tour führte er für einen Tag die Wertung des besten Nachwuchsfahrers an.<ref>Jürgen Löhle: Die Tour de France. Deutsche Profis und ihre Erfolge. Delius-Klasing, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-667-10922-4, S. 158.</ref> 2002 beendete er seine aktive Radsportlaufbahn.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />goodbye-race.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Mai 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goodbye-race.de</ref>

Dem Radsport blieb Baldinger als Erster Vorsitzender des Radfahrvereins Edelweiß Merdingen 1923 verbunden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />merdingen-rv.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. November 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.merdingen-rv.de</ref> Auch engagiert er sich in der Lokalpolitik.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />martin-ehret.com (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 401 kB)</ref> Im Jahr 2016 übernahm er die sportliche Leitung des UCI Women’s Team Cervélo Bigla,<ref>[[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/team/cervelo-bigla-pro-cycling-2016 Cervélo-Bigla Pro Cycling] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)</ref> bei dem er 2015 schon assistierender Sportlicher Leiter war.<ref>[[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/team/bigla-pro-cycling-team-2015 Bigla Cycling Team 2015] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)</ref> 2018 wechselte er als Sportlicher Leiter zu WNT Rotor Pro Cycling.<ref name="wnt-roto-546030">Dirk Baldinger becomes Director Sportif at WNT – ROTOR Pro Cycling. In: wnt-rotor-pro-cycling.com. 26. September 2018, abgerufen am 6. November 2018.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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1920 Hermann Katzensteiner | 1921, 1922 Matthias Schlembach | 1923 Otto Papenfuß | 1924 Erich Möller | 1925 Hans Hundertmarck | 1926 Alfred Schmidt | 1927 Heinrich Kessmeier | 1928 Karl Koch | 1929 Rudolf Risch | 1930 Willi Hoffmann | 1931 August Brandes | 1932, 1936, 1937 Fritz Scheller | 1933 Jupp Arents | 1934 Sebastian Krückl | 1935 Berthold Böhm | 1938 Herbert Schmidt | 1939, 1942 Ludwig Hörmann | 1940 Karl Kittsteiner | 1941 Franz Bronold | 1943 Harry Saager | 1944 Rudi Mirke | 1947 Heinrich Rühl | 1948 Eugen Hasenforther | 1949 Walter Schürmann | 1950 Alois Schmid | 1951 Horst Holzmann | 1952 Walter Becker | 1953 Edi Ziegler | 1954 Paul Maue | 1955 Karl Loy | 1956 Hanns Brinckmann | 1957, 1958 Friedhelm Fischerkeller | 1959 Günter Tüller | 1960 Klaus Nadler | 1961 Karl-Heinz Kunde | 1962, 1963 Winfried Bölke | 1964 Jürgen Goletz | 1965 Wilfried Peffgen | 1966 Paul Unterkircher | 1967 Jürgen Walter | 1968 Burkhard Ebert | 1969 Michael Bittner | 1970 Erwin Derlick | 1971 Dieter Leitner | 1972 Alfred Gaida | 1973 Burckhard Bremer | 1974, 1976 Klaus-Peter Thaler | 1975, 1977 Wilfried Trott | 1978 Friedrich von Loeffelholz | 1979 Peter Kehl | 1980 Hans Neumayer | 1981 Reimund Dietzen | 1982 Dieter Burkhardt | 1983 Dieter Flögel | 1984 Thomas Freienstein | 1985 Michael Schenk | 1986 Werner Stauff | 1987 Hartmut Bölts | 1988 Bernd Gröne | 1989 Uwe Winter | 1990 Gerhard Dummert | 1991 Steffen Rein | 1992 Stephan Gottschling | 1993 Bert Dietz | 1994 Dirk Baldinger

Nach 1994 wurde die Trennung zwischen Amateuren und Profis aufgehoben, weitere Resultate → Deutsche Meister im Straßenrennen (Elite)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Deutsche Bergmeister im Radrennen (Amateure)