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Opuntia larreyi

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Opuntia larreyi
Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Opuntioideae
Tribus: Opuntieae
Gattung: Opuntien (Opuntia)
Art: Opuntia larreyi
Wissenschaftlicher Name
Opuntia larreyi
F.A.C.Weber ex J.M.Coult.

Opuntia larreyi ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton larreyi ehrt einen Herrn Larrey über den nichts weiter bekannt ist.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 132.</ref> Ein spanischer Trivialname ist „Nopal Camueso“.

Beschreibung

Opuntia larreyi wächst strauchig ohne auffälligen Stamm, verzweigt von der Basis her und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 1,5 Meter. Die glauk-grünen, verkehrt eiförmigen bis kreisrunden Triebabschnitte sind 35 bis 40 Zentimeter lang, bis zu 26 Zentimeter breit und 1,5 bis 2,5 Zentimeter dick. Die konischen Blattrudimente sind kurz. Die kleinen ovalen Areolen stehen 4 bis 5,5 Zentimeter voneinander entfernt und die zahlreichen, kurzen Glochiden sind gelblich. Dornen sind meist nicht vorhanden. Gelegentlich werden an jungen Areolen bis zu drei Dornen ausgebildet.

Die gelben Blüten erreichen eine Länge von bis zu 7 Zentimeter. Die fast kugelförmigen, gehöckerten, purpurfarbenen Früchte sind bis zu 10 Zentimeter lang.

Verbreitung und Systematik

Opuntia larreyi ist in den mexikanischen Bundesstaaten Hidalgo und Querétaro verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1896 durch John Merle Coulter.<ref>John M. Coulter: Preliminary Revision of the North American Species of Echinocactus, Cereus, and Opuntia. In: Contributions from the United States National Herbarium. Band 3, Nummer 7, 1896, S. 423 (online).</ref> Ein nomenklatorisches Synonym ist Opuntia robusta var. larreyi <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber ex J.M.Coult.) Bravo (1972).

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 464.

Einzelnachweise

<references />