Modesta von Oeren
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Die heilige Modesta von Oeren († nach 659 in Trier) war die erste Äbtissin des Frauenklosters Oeren (ursprünglich St. Marien, später umbenannt in St. Irminen) in Trier.
Das Kloster wurde zwischen 635 und 650 unter Bischof Modoald in den Anlagen der römischen Getreidespeicher (horrea – daraus wurde später Oeren) am rechten Moselufer gegründet. Modesta gehörte dem austrasischen Adel an. Modesta war mit Gertrud von Nivelles und Chlodulf, Bischof von Metz, befreundet. Irmina von Oeren war ihre Nachfolgerin.
Die örtliche Verehrung als Heilige (Gedenktag: 6. November) ist in Trier seit dem 10. Jahrhundert bezeugt. Reliquien von ihr befinden sich in der Trierer Matthiasbasilika.
Weblinks
- Abtei Sankt Irminen (Ören). Eintrag in der Datenbank der Kulturgüter in der Region TrierVorlage:Abrufdatum.
Literatur
- Matthias Werner: Modesta. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band VII. Herder, Freiburg im Breisgau, Sp. 370.
- Matthias Werner: Zu den Anfängen des Klosters St. Irminen-Oeren in Trier. In: Rheinische Vierteljahrsblätter. Bd. 42, 1978, S. 1–51.
Quellen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Modesta von Oeren |
| KURZBESCHREIBUNG | erste Äbtissin des Frauenklosters Oeren-St. Irminen |
| GEBURTSDATUM | 6. Jahrhundert oder 7. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 7. Jahrhundert |
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