Sansevieria zeylanica
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| Sansevieria zeylanica | ||||||||||||
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| Datei:Sansevieria zeylanica pm290.jpg
Sansevieria zeylanica aus Les Liliacées, Tafel 290 | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Sansevieria zeylanica | ||||||||||||
| (L.) Willd. |
Sansevieria zeylanica ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sansevieria in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Das Artepitheton zeylanica weist auf den Fundort, dem damaligen Ceylon und heutigen Sri Lanka, hin.<ref>Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6, S. 699.</ref>
Beschreibung
Sansevieria zeylanica wächst stammbildend als ausdauernde, sukkulente Pflanze mit kräftigen bis zu 1,3 Zentimeter starken, kriechenden Rhizomen. Die fünf bis elf Laubblätter stehen an einem Spross unten aufrecht, oben leicht zurückgebogen und sind dabei linealisch bis halbzylindrisch geformt mit einer Rinne auf der Oberseite. Die einfache Blattspreite ist 45 bis 76 Zentimeter lang, 8 bis 20 Millimeter breit und 5 bis 8 Millimeter dick. Sie verschmälert sich in eine 12,7 bis 38 Millimeter lange, grüne, weiche und pfriemliche Spreitenspitze. Die Blätter sind dunkelgrün mit einer hell grünen Querzeichnung und rückseitig mit 4 bis 7 dunkler grünen Längslinien. Der Spreitenrand ist grün. Die Blattoberfläche ist beinahe glatt.
Die einfachen ährigen Blütenstände sind 30 bis 61 Zentimeter lang. Die Rispen sind dicht mit Blüten besetzt. Das Tragblatt ist 84 Millimeter lang. Die Blütenstiele sind kurz. Die Blütenhüllblätter sind weiß und messen 2,5 bis 3,8 Zentimeter im Durchmesser.<ref>National Botanic Gardens Lucknow-India: Sansevieria. 1. Auflage. National Botanic Gardens, Lucknow-India 1959, S. 16.</ref> Die Blütenröhre ist bis 3,2 Zentimeter lang. Die Zipfel sind bis zu 3,5 Zentimeter lang.
Die Chromosomenzahl beträgt <math>2n = 40</math> oder <math>2n = 42</math>.
Verbreitung
Sansevieria zeylanica ist in Sri Lanka und Indien auf felsigen und sandigen Stellen in Trockengebieten, auf Mauritius und in Myanmar und Thailand weit verbreitet.
Taxonomie
Die Erstbeschreibung von Sansevieria zeylanica erfolgte 1753 als Aloe hyacinthoides var. zeylanica durch Carl von Linné.<ref>Species Plantarum. Lars Salvius: Stockholm, Band 1, 1753, S. 321 (online).</ref> Karl Ludwig Willdenow stellte 1799 die Art zu Sansevieria.<ref>Karl Ludwig Willdenow. In: Species Plantarum. Editio Quarta. Band 2, Berolini (Berlin) 1799, S. 159 (online).</ref>
Synonyme für Sansevieria zeylanica <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Willd. sind: Acyntha zeylanica <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Kuntze (1891), Aloe hyacinthoides var. zeylanica <templatestyles src="Person/styles.css" />L. (1753), Aloe zeylanica <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Jacq. (1762), Cordyline zeylanica <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Britton (1930) und Sansevieria indica <templatestyles src="Person/styles.css" />Herter (1956, nom. illeg. ICBN-Artikel 52.1).
Nachweise
Literatur
- Nicholas Edward Brown: Sansevieria - a monograph of all the known species (with plates). In: Bulletin of Miscellaneous Information, Heft 5. Royal Botanic Gardens, Kew 1915, S. 226–227 (online).
- N. L. Britton: Flora of Bermuda. Charles Scribner’s Sons, New York 1918, S. 72 (online).
- Peter A. Mansfeld: Die Gattung Sansevieria – Alle Arten und ihre Pflege. 1. Auflage. BoD, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8482-5142-1, S. 114.
- Leonard E. Newton: Sansevieria. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Band 1 Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-8001-3662-9, S. 283–284.
Einzelnachweise
<references />