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Langebro

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Langebro
Langebro
Langebro
Langebro im Mai 2011
Nutzung sechsspurige Straße, Radweg, Fußweg
Querung von Inderhavnen, Hafen von Kopenhagen
Ort Kopenhagen
Konstruktion Klappbrücke / Wippbrücke<ref name="Structurae" />
Gesamtlänge 252 m<ref name="Structurae" /><ref name="Highways.dk Fakta" />
Breite 32 m<ref name="Structurae" /><ref name="Highways.dk Fakta" />
Lichte Weite 35 m<ref name="Kort og godt om danske broer" />
Durchfahrtshöhe 7 m, Klappbrücke<ref name="Kort og godt om danske broer" />
Fahrzeuge pro Tag 62.200 (Stand 1998)<ref name="Kort og godt om danske broer" />
Baubeginn 1949
Fertigstellung 1954
Eröffnung 27. Juni 1954
Planer Københavns Kommune und Københavns Havn (Bauherren), Kaj Gottlob (Architekt)<ref name="Den Store Danske" />
Lage
Koordinaten 55° 40′ 13″ N, 12° 34′ 44″ OKoordinaten: 55° 40′ 13″ N, 12° 34′ 44″ O
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Die Langebro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine sechsspurige Straßenbrücke im Zentrum Kopenhagens, die über den Inderhavn (Innenhafen) führt und Seeland mit Amager verbindet. Neben der Knippelsbro stellt sie mit über 62.000 Fahrzeugen pro Tag (Stand: 1998) eine Hauptverkehrsverbindung zwischen den beiden dänischen Inseln dar.<ref name="Kort og godt om danske broer" /> Die 252 Meter lange und 32 Meter breite Brücke besteht aus zwei Klappsegmenten, die bei Bedarf für die Schifffahrt geöffnet werden können. Sie wird jedoch selten – und wenn, dann nur abends – geöffnet, um Rücksicht auf den Berufsverkehr zu nehmen. Zudem haben sich die Hafenaktivitäten im Südhafen (Sydhavn) in andere Gegenden verlagert.<ref name="Highways.dk Portræt" />

Geschichte

Vorläufer

Erster Vorläufer war die Kallebobro, eine drei Meter breite Holzbrücke, die auf Veranlassung des dänischen Königs Christian V. zwischen 1686 und 1690 gebaut wurde. Bei der aus militärstrategischen Gründen errichteten Brücke, die zwei Bastionen beiderseits des Hafens verband, setzte sich im Laufe der Zeit der Name Langebro (Lange Brücke) durch, da sie länger als die nördlicher gelegene Knippelsbro war.<ref name="Danmarks broer" />

1851 wurde eine neue, breitere Holzbrücke errichtet, die 1875 mit zwei eisernen Klappsegmenten modernisiert und 1903 abermals durch eine neue Eisenbrücke ersetzt wurde. Die 120 Meter lange, 13 Meter breite Drehbrücke trug zwar den Namen Christian d. IX's bro<ref name="Kort og godt om danske broer" />, wurde jedoch im Volksmund ebenfalls Langebro genannt. Steigendes Verkehrsaufkommen in den 1920er Jahren führten zum Bau eines Nachfolgers, einer kombinierten Straßen- und Eisenbahnbrücke, die nach einem Jahr Bauzeit 1930 fertiggestellt wurde. Während der deutschen Besatzungszeit verübte die Sabotagegruppe BOPA (Borgerlige Partisaner) hier Ende März 1945 einen Sprengstoffanschlag, um sechzehn dänische Handelsschiffe an der Ausfuhr ins Deutsche Reich zu hindern. Bei dem Anschlag, bei dem mehrere Deutsche sowie einige dänische Maschinisten ums Leben kamen, wurde das Maschinenhaus zerstört, so dass die Brücke erst wieder nach Kriegsende am 1. Oktober 1945 in Betrieb genommen werden konnte.<ref name="Danmarks broer" />

Heutige Brücke

Die heutige Langebro wurde nach fünfjähriger Bauzeit am 27. Juni 1954 feierlich eröffnet, indem die Klappen geschlossen und 50.000 Passanten die Brücke überquerten. Die Arbeiten wurden von dem dänischen Bauunternehmen Christiani & Nielsen durchgeführt,<ref name="Danmarks broer" /> eine Firma, die 1937 am Bau der Munkholmbro scheiterte.<ref name="Danmarks Broer Munkholmbroen" /> An den Baukosten beteiligten sich zu zwei Drittel die Københavns Kommune und zu einem Drittel die Hafenverwaltung (Københavns Havn).<ref name="Danmarks broer" />

Siehe auch

Weblinks

Commons: Langebro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Structurae">Langebro. In: StructuraeVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="Highways.dk Fakta">Henrik Lange: Fakta om Langebro. In Highways.dk, abgerufen am 16. Dezember 2011 (dänisch)</ref> <ref name="Kort og godt om danske broer"></ref> <ref name="Den Store Danske">Den Store Danske: Kaj Gottlob, abgerufen am 16. Dezember 2011 (dänisch)</ref> <ref name="Highways.dk Portræt">Henrik Lange: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Portræt af Langebro (Memento vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive) auf Highways.dk (dänisch).</ref> <ref name="Danmarks broer"></ref> <ref name="Danmarks Broer Munkholmbroen">Erik Johannesen: Danmarks Broer. Munkholmbroen, S. 65 ff.</ref> </references>