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Friedrich Warzok

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Januar 2026 um 09:28 Uhr durch imported>Thomas Wozniak (Leben).
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Werner Friedrich Ernst Warzok<ref name=":0">Ancestry.com - Berlin, Germany, Marriages, 1874-1936. In: ancestry.com. Abgerufen am 9. Januar 2024.</ref> (* 21. September 1903 in Rogowa<ref name="Klee656">Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. 2. Auflage. Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 656.</ref>; † unbekannt) war ein deutscher Lagerleiter und SS-Führer. Warzok war Kommandant der Zwangsarbeitslager Lemberg-Janowska.

Datei:Warzok, Katzmann, Himmler at Janowska, occupied Poland.jpg
Von links nach rechts: Friedrich Warzok, Fritz Katzmann und Heinrich Himmler im Zwangsarbeitslager Lemberg-Janowska

Leben

Warzok war von Beruf Maurer bzw. Putzer<ref name=":1">Ancestry.com - Germany and Surrounding Areas, Address Books, 1815-1974. In: ancestry.com. Abgerufen am 9. Januar 2024.</ref>. 1929 wohnte er in Berlin, Prinzessinnenstraße 14 und heiratete die Arbeiterin Antonie Barucha.<ref name=":0" /> 1935 wohnte Warzok in Berlin, Hussitenstraße 68.<ref name=":1" /> Er wurde 1931 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 573.961<ref name="dws-xip">Numery członków SS od 23 000 do 23 999. In: dws-xip.com. Abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) und der SS (SS-Nummer 23.262<ref name="dws-xip"/>), in der er 1942 den Rang eines Hauptsturmführers erreichte.<ref name="Klee656"/>

Nach dem Überfall auf Polen war er ab März 1940 Führer des Volksdeutschen Selbstschutz im Kreis Warschau. Im Oktober 1941 wechselte er in den Stab des SS- und Polizeiführers im Distrikt Galizien. Danach war er als Leiter mehrerer Zwangsarbeiterlager im Raum Zloczow eingesetzt.<ref name="Klee656"/>

Er war als Nachfolger von Gustav Willhaus ab Juli 1943 Lagerleiter des Zwangsarbeitslagers Lemberg-Janowska.<ref>Chris Webb, Carmelo Lisciotto: Janowska. In: deathcamps.org. Abgerufen am 9. Januar 2024.</ref><ref>Collections Search - United States Holocaust Memorial Museum. In: collections.ushmm.org. Abgerufen am 9. Januar 2024.</ref> Ab März 1945 war er im KZ Neuengamme eingesetzt.<ref name="Klee656"/>

Warzok floh nach dem Ende des Dritten Reichs mithilfe römisch-katholischer Geistlicher über die Rattenlinie zunächst nach Kairo.<ref>Tot oder lebendig: Nazi-Jäger bitten Ägypten um Mithilfe - 20 Minuten. In: 20min.ch. 20. Februar 2009, abgerufen am 9. Januar 2024.</ref>

Simon Wiesenthal nannte Warzok in seiner Kriegsverbrecherliste, die er 1945 an die US-Armee übergab.

Das Simon Wiesenthal Center zählt ihn zu den zehn meistgesuchten Nationalsozialisten im Fokus der United Nations War Crimes Commission.<ref>Names of 10 Most Wanted Nazis Released by Wiesenthal Center - Los Angeles Times. In: latimes.com. 14. Oktober 1987, abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auszeichnungen

Trivia

In Philip Kerrs Roman Das Janus-Projekt<ref></ref> kommt Warzok als Randfigur bei seiner Flucht auf der Rattenlinie vor.

Literatur

Belege

<references />