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Skerton Bridge

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Skerton Bridge
Skerton Bridge
Skerton Bridge
Skerton Bridge (2008)
Überführt A6 (südwärts)
Unterführt River Lune
Ort Lancaster, Lancashire, England
Konstruktion Bogenbrücke aus Sandstein
Baukosten 14.000 £
Baubeginn Juni 1783
Fertigstellung September 1787
Planer Thomas Harrison
Lage
Koordinaten 54° 3′ 16″ N, 2° 47′ 47″ WKoordinaten: 54° 3′ 16″ N, 2° 47′ 47″ W
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Datei:Skerton Bridge001.jpg
von John Landseer 1791 gefertigter Stich

Skerton Bridge ist eine Straßenbrücke in Lancaster, Lancashire, England, über die die südwärts gerichteten Fahrstreifen der A6 über den River Lune führen. Das Bauwerk wurde von English Heritage im Grade II* auf die Statutory List of Buildings of Special Architectural or Historic Interest gesetzt.<ref name="nhl">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Skerton Bridge, Lancaster [1212253].] In: National Heritage List for England. Historic England, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. November 2011 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erwies sich die alte mittelalterliche Brücke über den River Lune als unzureichend für den gewachsenen Verkehr. Eine Petition wurde an das Parlament gerichtet, um die Genehmigung zum Bau einer Brücke an einer besser zugänglichen Stelle zu veranlassen. Dieser Beschluss wurde im Juni 1782 gefasst und der Wettbewerb zur Gestaltung des Bauwerks wurde von Thomas Harrison gewonnen,<ref>John Champness: Thomas Harrison: Georgian Architect of Chester and Lancaster 1744–1829. S. 17.</ref> wobei es sich um dessen ersten größeren Auftrag handelte.<ref>John Champness: Thomas Harrison: Georgian Architect of Chester and Lancaster 1744–1829. S. 5.</ref><ref name="pev">Clare Hartwell, Nikolaus Pevsner: Lancashire: North. S. 386.</ref> Der Grundstein wurde im Juni 1783 gelegt, und im September 1787 war das Bauwerk fertiggestellt. Die Baukosten beliefen sich auf 14.000 £ (in heutigen Preisen: 2.400.000 £).<ref>John Champness: Thomas Harrison: Georgian Architect of Chester and Lancaster 1744–1829. S. 20–21</ref> 1839 wurde die Brücke unter Aufsicht des ortsansässigen Architekten Edmund Sharpe instand gesetzt und nachgeschliffen.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ein zusätzlicher Bogen wurde am südlichen Ende um 1849 hinzugebaut, um die Überquerung der inzwischen stillgelegten Trasse der North Western Railway zu ermöglichen.<ref name="nhl" /><ref name="eng">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Skerton Bridge.] Engineering Timelines, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Bauwerk dient noch heute als Straßenbrücke. Eine Überprüfung im Jahr 1995 ergab eine Tragfähigkeit, die stark genug ist, um Lastwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen auszuhalten – etwa dem Zehnfachen dessen, was 1783 die schwersten Fahrzeuge wogen.<ref>John Champness: Thomas Harrison: Georgian Architect of Chester and Lancaster 1744–1829. S. 19</ref>

Architektur

Die Brücke ist mit Werksteinen aus Sandstein gemauert. Sie besteht aus fünf halbelliptischen Bögen auf Pfeilern im toskanischen Stil und verfügte über eine Balustrade.<ref name="nhl" /> Diese Bogenform erlaubte dem Bauwerk den flachen Straßenverlauf.<ref name="pev" /><ref name="eng" /><ref name="dnb">Albert Nicholson: Harrison, Thomas (1744-1829) In: Dictionary of National Biography, 1885–1900, Volume 25; auf Wikisource</ref> Jeder der fünf ursprünglichen Bögen hat eine Spannweite von 19,2 m, die lichte Weite zwischen den Brüstungen beträgt 10 m. In den Zwickeln zwischen den Bögen und den Brückenpfeilern sind Kanäle eingebaut, die den Ablauf von Hochwasser unterstützen. Diese Durchlässe werden von dorischen Pilastern flankiert, darüber sitzt ein Giebel.<ref name="eng" />

Zusammenhang mit anderen Bauwerken

Skerton Bridge war die erste größere öffentliche Brücke in England mit einer waagrechten Fahrbahn.<ref name="pev" /><ref name="eng" /><ref name="dnb" /> An andere Stelle hat es bereits vorher Brückenbauten mit diesem Merkmal gegeben, etwa die 1763 von John Smeaton konstruierte Coldstream Bridge in Schottland<ref>John Champness: Thomas Harrison: Georgian Architect of Chester and Lancaster 1744–1829. S. 21</ref> und die 1768–74 in Neuilly-sur-Seine gebaute Pont de Neuilly von Jean-Rodolphe Perronet, die 1939 abgebrochen wurde.<ref name="dnb" /> Harrisons beeinflusste John Rennie in seinem Entwurf der Kelso Bridge (1798–1803), der ersten Waterloo Bridge (1809–17) und der nach dessen Tod durch den Sohn 1824–31 fertiggestellten neuen London Bridge.<ref name="pev" />

Belege

<references />

Literatur