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Justine Greening

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Justine Greening (2017)

Justine Greening (* 30. April 1969 in Rotherham, South Yorkshire) ist eine britische Politikerin (parteilos, früher Conservative Party), war von 2005 bis 2019 Mitglied des House of Commons für den Wahlkreis Putney und seit 14. Oktober 2011 Mitglied im Kabinett Cameron I, zunächst als Verkehrsministerin (Secretary of State for Transport) und seit September 2012 als Ministerin für Internationale Entwicklungszusammenarbeit. In der Regierung von Theresa May war sie vom Juli 2016 bis Januar 2018 Bildungsministerin (Secretary of State for Education) und Ministerin für Frauen und Gleichstellung (Minister for Women and Equalities).

Leben

Nach dem Besuch der Oakwood Comprehensive School studierte Justine Greening Wirtschaftswissenschaften an der University of Southampton und war danach als Buchhalterin bei PricewaterhouseCoopers, GlaxoSmithKline sowie Centrica tätig.

Bei den Unterhauswahlen vom 5. Mai 2005 wurde sie als Kandidatin der Conservative Party erstmals zum Mitglied in das House of Commons gewählt und vertritt dort als Nachfolgerin des Labour-Party-Politikers Tony Colman seither den Wahlkreis Putney. Bis zur Wahl von Chloe Smith bei einer Nachwahl 2009 war sie die jüngste weibliche Unterhausabgeordnete der konservativen Tories.

Nach dem Wahlsieg der Conservative Party bei den Unterhauswahlen vom 6. Mai 2010 wurde sie Wirtschaftssekretärin im Schatzamt (Economic Secretary to the Treasury). Als Verteidigungsminister Liam Fox wegen der Vermischung privater und beruflicher Kontakte in die Kritik geraten und zurückgetreten war, wurde sie am 14. Oktober 2011 Nachfolger von Verkehrsminister Philip Hammond, der wiederum Nachfolger von Fox im Amt des Verteidigungsministers wurde.<ref>Dienstreisen-Affäre: Britischer Verteidigungsminister Fox tritt zurück. In: Süddeutsche Zeitung vom 14. Oktober 2011</ref> Justine Greening wurde damit die fünfte Ministerin, was als Zeichen dafür gesehen wird, dass die Konservativen die fallende Unterstützung bei weiblichen Wählern zurückgewinnen will. Ihre Nachfolgerin als Wirtschaftssekretärin im Schatzamt wurde Chloe Smith.

Justine Greening wurde im Juli 2016 Bildungsministerin im Kabinett May.<ref>"Theresa May's cabinet: Who's in and who's out?" BBC vom 14. Juli 2016</ref> Bei einer Umstellung der Ministerposten ihres Kabinetts im Januar 2018 versuchte Premierministerin Theresa May Greening nach Presseberichten als Bildungsministerin abzulösen und sie ins Ministerium für Arbeit und Pensionen zu versetzen. Als ihr Versuch, die Versetzung zu verhindern, gescheitert war, erklärte Greening am 8. Januar 2018 überraschend ihren Rücktritt.<ref>Joe Watts: "Justine Greening resigns from Government after refusing to take new role in Theresa May's reshuffle" The Independent vom 8. Januar 2018</ref> Als ihr Nachfolger wurde am selben Tag Damian Hinds zum Bildungsminister berufen.<ref>Lizzy Buchan: "Damian Hinds named as new Education Secretary after Justine Greening resigns" The Independent vom 8. Januar 2018</ref>

Am 4. September 2019 wurde sie aufgrund ihrer parlamentarischen Gegenwehr gegen einen Brexit ohne EU-Austrittsabkommen aus der Fraktion der Conservative Party ausgeschlossen.<ref>Mirror:Full list of 21 Tory rebels losing the whip in brutal no-deal Brexit purge</ref><ref>FAZ.net: Regierung schmeißt Abweichler aus der Fraktion, 4. September 2019</ref> Greening kündigte im Herbst 2019 an, sich bei den nächsten Unterhauswahl nicht mehr um einen Sitz im Parlament bewerben zu wollen.<ref>Kate Proctor: Justine Greening to quit as Tory MP at next election. In: The Guardian. 3. September 2019, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 12. Oktober 2019]).</ref>

Privates

Im Juni 2016 gab Greening bekannt, dass sie mit ihrer Lebenspartnerin in London zusammenlebe.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gaystarnews.com: Justine Greening becomes UK’s first female cabinet minster to come out (Memento vom 16. Mai 2021 im Internet Archive), In: Gaystarnews vom 26. Juni 2016</ref>

Weblinks

Commons: Justine Greening – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Kabinettsmitglieder

David Cameron • Baroness Anelay of St Johns • Alun Cairns • Greg Clark • Stephen Crabb • Michael Fallon • Michael Gove • Chris Grayling • Justine Greening • Robert Halfon • Philip Hammond • Matt Hancock • Greg Hands • Mark Harper • Jeremy Hunt • Sajid Javid • Oliver Letwin • Theresa May • Patrick McLoughlin • Nicky Morgan • David Mundell • George Osborne • Priti Patel • Amber Rudd • Grant Shapps • Baroness Stowell • Anna Soubry • Liz Truss • Theresa Villiers • John Whittingdale • Jeremy Wright 

Ehemalige Mitglieder

Iain Duncan Smith • Liam Fox • Cheryl Gillan • Dominic Grieve • Chris Huhne • David Jones • Andrew Lansley • David Laws • Francis Maude • Maria Miller • Andrew Mitchell • Michael Moore • Eric Pickles • Caroline Spelman • Lord Strathclyde • Baroness Warsi • David Willetts • George Young • William Hague • Vince Cable • Nick Clegg • Danny Alexander • Alistair Carmichael • Owen Paterson • Ed Davey • Kenneth Clarke

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Kabinettsmitglieder

Theresa May • Stephen Barclay • Karen Bradley • James Brokenshire • Alun Cairns • Greg Clark • Geoffrey Cox • Natalie Evans, Baroness Evans of Bowes Park • Liam Fox • David Gauke • Michael Gove • Chris Grayling • Philip Hammond • Matt Hancock • Damian Hinds • Jeremy Hunt • Sajid Javid • Andrea Leadsom • Brandon Lewis • David Lidington • Penny Mordaunt • David Mundell • Caroline Nokes • Claire Perry • Amber Rudd • Julian Smith • Rory Stewart • Liz Truss • Gavin Williamson • Jeremy Wright 

Ehemalige Mitglieder

David Davis • Michael Fallon • Damian Green • Justine Greening • Boris Johnson • Patrick McLoughlin • Esther McVey • Priti Patel • Dominic Raab

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