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Jamaica Pond

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Jamaica Pond
Datei:Jamaica-pond-3.jpg
Der Jamaica Pond mit einem Bootshaus, 2005
Geographische Lage Massachusetts, Vereinigte Staaten
Abfluss Muddy River
Orte am Ufer Boston
Ufernaher Ort Brookline
Daten
Koordinaten 42° 19′ 0″ N, 71° 7′ 13″ WKoordinaten: 42° 19′ 0″ N, 71° 7′ 13″ W
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Fläche 28 ha<ref name="OffWebsite">Website des Jamaica Pond</ref>
Maximale Tiefe 16 m<ref name="OffWebsite" />
Mittlere Tiefe 8 m<ref name="OffWebsite" />
Einzugsgebiet Charles Riverdep1

Besonderheiten

Toteissee

Datei:Jamaica Pond, Wext Roxbury, MA - skating scene (1859).jpg
Eislaufen auf dem Jamaica Pond, 1859

Der Jamaica Pond ist ein Toteissee und Teil des Emerald-Necklace-Parksystems in Boston im Bundesstaat Massachusetts der Vereinigten Staaten. Er befindet sich im Stadtteil Jamaica Plain in der Nähe der Grenze zu Brookline. Im Jamaica Pond entspringt der Muddy River, der später in den Charles River mündet.<ref>Peter K. Weiskel, Lora K. Barlow, Tomas W. Smieszek: Water Resources and the Urban Environment, Lower Charles River Watershed, Massachusetts, 1630–2005. (PDF) In: US Geological Survey Circular 1280. U.S. Environmental Protection Agency, Massachusetts Department of Environmental Protection, abgerufen am 11. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der See hat eine Fläche von ca. 68 Acres (28 ha) und ist in der Mitte 53 ft (16 m) tief, wodurch er zum größten Süßwasservorkommen in Boston und zum größten natürlichen Süßwassersee im unteren Einzugsgebiet des Charles River wird. Er ist umgeben von Wanderwegen und ist für die Einwohner von Boston ein sehr populäres Ziel zum Spazierengehen, Angeln und zum Segeln.

Früher diente der See als Trinkwasserreservoir für die Städte Boston und Roxbury und lieferte im Winter Eis an Boston und andere nahe gelegene Städte.

Nach Angaben des USGS ist der Name Jamaica abgeleitet aus einem indianischen Wort, das „Reichtum an Bibern“ bedeutet.<ref>Jamaica Pond. In: Geographic Names Information System. United States Geological Survey, United States Department of the Interior; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Im Jahr 1873 beschäftigte die Jamaica Plain Ice Company 350 Arbeiter, um bis zu 5.000 Tonnen Eis pro Tag aus dem Jamaica Pond abzubauen.<ref>Charlie Rosenberg, Peter O’Brien: Harvesting Ice on Jamaica Pond. In: Jamaica Plain Historical Society. 27. November 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2010; abgerufen am 11. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jphs.org</ref>

Bis 1929 war der See der Austragungsort für den beliebten jährlichen Eislauf-Karneval, der jedoch durch den Bürgermeister James Michael Curley untersagt wurde, als sich Risse im Eis bildeten und 50.000 Eisläufer evakuiert werden mussten.<ref>Fifty Thousand on Jamaica Pond Ice? Wow! In: Boston Globe. 9. Januar 1925, abgerufen am 11. Dezember 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit einigen Jahren ist das Eislaufen auf dem See grundsätzlich nicht mehr erlaubt.

Bis zu seinem Abriss im Jahr 2007 stand oberhalb des Sees das Pinebank Mansion, das als Sommerresidenz für Edward Newton Perkins diente.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Peter K. Weiskel, Lora K. Barlow, Tomas W. Smieszek: Water resources and the urban environment, lower Charles River Watershed, Massachusetts, 1630-2005. Hrsg.: United States Environmental Protection Agency. United States Geological Survey, Information Services, Denver 2005, ISBN 978-0-607-96874-3.

Weblinks

Commons: Jamaica Pond – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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