Zum Inhalt springen

Unterfeldwebel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Juni 2025 um 02:46 Uhr durch imported>Ziv ((GR) File renamed: File:GDR Border Troops OR5 Unterfeldwebel.gifFile:GDR Border Troops OR5a Unterfeldwebel.gif Criterion 3 (obvious error) · see also file description).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Unterfeldwebel war ein niederer Unteroffiziersdienstgrad bei der Nationalen Volksarmee der DDR und zuvor in Wehrmacht und Reichswehr. Ihm entspricht in der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland der Dienstgrad Stabsunteroffizier OR-5.

Geschichte

Der Unterfeldwebel (Unterwachtmeister bei Kavallerie, Artillerie und Panzertruppe) bezeichnete in Deutschland stets einen Soldaten im zweitniedrigsten Unteroffiziersdienstgrad (nach dem Unteroffizier). Er zählte zu den Unteroffizieren ohne Portepee.

Da der Dienstgrad Unterfeldwebel nicht an eine Planstelle gekoppelt war (gleich dem Stabsfeldwebel), bedurfte es zur Beförderung nur eines bestimmten Dienstalters. Dieses wurde nach etwa drei bis vier Jahren nach Eintritt in das Militärdienstverhältnis erreicht. Seit 1936 wurde der Dienstgrad Unterfeldwebel in Heer und Luftwaffe meist übersprungen, Soldaten mit dem Dienstgrad Unteroffizier wurden bei Eignung unmittelbar zu Feldwebeln befördert. Der Offizieranwärter im Range Fahnenjunker-Unterfeldwebel war dem Unterfeldwebel nominell gleichgestellt.

Die Bezeichnung Unterfeldwebel bzw. Unterwachtmeister ging hervor aus der Umbenennung des Dienstgrades Sergeant der Kaiserlichen Armee.

Rangabzeichen Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine und Waffen-SS bis 1945 (OR-5)

Das Äquivalent zu diesem Dienstgrad war der Obermaat der Reichsmarine und der Kriegsmarine bis 1945. Der entsprechende Dienstgrad in der Waffen-SS war SS-Scharführer.

Dienstgrad
niedriger:
Unteroffizier

Deutsches ReichDatei:War ensign of Germany (1938-1945).svg
Unterfeldwebel

(Unterwachtmeister)

höher:
Feldwebel

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Nationale Volksarmee

<templatestyles src="Mehrere Bilder/styles.css" />

Der Dienstgrad wurde 1962 von der NVA und den Grenztruppen der DDR (wieder) eingeführt, nachdem er bereits von 1921 bis 1945 in Reichswehr und Wehrmacht geführt worden war. Das Dienstgradabzeichen blieb dabei nahezu identisch.

Dienstgrad
niedriger:
Unteroffizier

Datei:Flag of NVA (East Germany).svg
Unterfeldwebel
(Obermaat)
höher:
Feldwebel

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Deutsche Bundeswehr

Der vergleichbare Rang in der Bundeswehr wäre der Stabsunteroffizier (Abk.: StUffz / in Listen: SU; NATO-Rangcode OR-5) als höchster Dienstgrad in der Dienstgradgruppe der Unteroffiziere ohne Portepee und zweitniedrigster Dienstgrad in der Laufbahngruppe der Unteroffiziere. In der Deutschen Marine entspräche dieser Dienstgrad dann dem Obermaat.

Datei:Bundeswehr Kreuz Black.svg Unteroffizierdienstgrad
Niedrigerer Dienstgrad<ref name="SGBOX">Die äquivalenten, ranghöheren und rangniedrigeren Dienstgrade sind im Sinne der ZDv 14/5 B 185 angegeben, vgl. Der Bundesminister der Verteidigung (Hrsg.): ZDv 14/5. Soldatengesetz. DSK AV110100174, Änderungsstand 17. Juli 2008. Bonn 21. August 1978, Dienstgradbezeichnungen in der Bundeswehr, S. B 185 (Nicht zu verwechseln mit dem Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz). Die in der Infobox dargestellte Reihenfolge der Dienstgrade entspricht nicht notwendigerweise einer der in der Soldatenlaufbahnverordnung vorgesehenen regelmäßig durchlaufenen Dienstgradabfolgen und auch nicht notwendigerweise der in der Vorgesetztenverordnung beschriebenen Dienstgradhierarchie im Sinne eines Vorgesetztenverhältnisses).</ref>   Höherer Dienstgrad<ref name="SGBOX"/>
Unteroffizier
(Fahnenjunker)
Stabsunteroffizier Feldwebel

Dienstgradgruppe: MannschaftenUnteroffiziere o.P.Unteroffiziere m.P.LeutnanteHauptleuteStabsoffiziereGenerale
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Weblink

Wiktionary: Unterfeldwebel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />