Muhaqqaq
Muhaqqaq (arabisch محقق, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine der traditionellen kursiven Schriftarten in der islamischen Kalligrafie.<ref>John F. A. Sawyer, J. M. Y. Simpson, R. E. Asher (Hrsg.): Concise Encyclopedia of Language and Religion, Elsevier, New York 2001, ISBN 0-08-043167-4, S. 253.</ref> Das arabische Wort muḥaqqaq bedeutet so viel wie „perfekt“ oder „klar“, und ursprünglich konnte jede kalligrafische Handschrift, die gut ausgeführt war, mit diesem Wort beschrieben werden.<ref name=Mansour139>Mansour, 139–140.</ref>
Oft zum Kopieren von Korancodices (Sing. muṣḥaf مصاحف, مصحف / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) verwendet, galt dieser majestätische Schrifttyp als einer der schönsten und zugleich schwierigsten.<ref name=Mansour30>Mansour, 30.</ref> Leicht erkennbar ist er durch den für eine Kursivschrift vergleichsweise flachen Schwung der Bögen in den Endformen der Buchstaben.
Die Schrift entwickelte sich unter der Herrschaft der Abbasiden und erreichte ihre Blütezeit im Zeitalter der Mamluken (1250–1516/1517).<ref name=Mansour278>Mansour, 278</ref> Im Osmanischen Reich wurde Muḥaqqaq allmählich durch Thuluth und Naschī verdrängt und ab dem 18. Jahrhundert nur noch zur Schreibung der Basmala in Ḥilyas verwendet.<ref name=Mansour187>Mansour, 187.</ref>
Literatur
- Nassar Mansour (Autor), Mark Allen (Hrsg.): Sacred Script: Muhaqqaq in Islamic Calligraphy, I.B.Tauris & Co Ltd, New York 2011, ISBN 978-1-84885-439-0
Weblinks
- Koranseite in Muhaqqaq: Baisonqur-Koran, Zentralasien, ca. 1400, Webseite der Columbia University
Einzelnachweise
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