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Leopold von Meyer

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Leopold von Meyer, Lithografie von Josef Kriehuber, 1855

Leopold Karl Meyer, ab 1817 Leopold Karl Edler von Meyer (* 21. Februar 1814 in Wien<ref>Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Eheregister Januar–Juni 1879, Nr. 105.</ref><ref>Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterberegister Dezember 1882–Dezember 1883, Nr. 332.</ref>; † 6. März 1883 in Dresden), war ein österreichischer Pianist und Komponist.

Leben

Laut in Dresden ausgestellter Heirats- und Sterbeurkunde kam Leopold von Meyer als Sohn des k. k. Kassierers Christoph von Meyer und dessen Ehefrau Anna geborene Schulz 1814 in Wien zur Welt. Sein Taufeintrag aus der Peterskirche in Wien bestätigt das Geburtsdatum und belegt außerdem, dass der Vater zu diesem Zeitpunkt noch keinen Adelstitel trug und Kassierer bei der k. k. Hauptschuldenkasse gewesen ist.<ref>Geburtsbuch St. Peter Wien Stadt Wien, 1804–1825, fol. 302.</ref> Sein Vater wurde erst 1817 nobilitiert. Dem gegenüber steht die Angabe, dass er 1816 als Sohn eines Badearztes in Baden bei Wien geboren und ursprünglich für den Staatsdienst bestimmt gewesen sei. Als der Vater an der Cholera starb, widmete er sich der Musik und erhielt seine pianistische Ausbildung bei Carl Czerny und Joseph Fischhof. Bald trat er in den Salons der Wiener Gesellschaft mit großem Erfolg auf. Ab 1835 führten ihn Konzertreisen nach Bukarest, Odessa, St. Petersburg, Moskau und Konstantinopel (1843). Es folgten sehr erfolgreiche Tourneen durch Österreich, Deutschland, Belgien, England, die USA und Frankreich.

Leopold von Meyer, als Pianist ein brillanter Techniker, war als Komponist ein typischer Vertreter der Salonmusik (Opernparaphrasen, Variationen, Charakterstücke, Modetänze und Klavierstücke mit exotischem Charakter). Gegen Ende seines Lebens geriet er in Vergessenheit.

Literatur

Weblinks

Commons: Leopold von Meyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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