Jenseits des Ruwenzori
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1961 |
| Länge | 124 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Gordon Douglas |
| Drehbuch | Edward Anhalt |
| Produktion | Henry Blanke |
| Musik | Max Steiner |
| Kamera | J. Peverrell Marley |
| Schnitt | Owen Marks |
| Besetzung | |
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Jenseits des Ruwenzori (Originaltitel: The Sins of Rachel Cade) ist ein US-amerikanisches Melodram von Gordon Douglas aus dem Jahr 1961 mit Angie Dickinson, Roger Moore und Peter Finch in den Hauptrollen. Die Handlung basiert lose auf dem 1956 erschienenen Roman Rachel Cade von Charles Mercer.
Handlung
Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs reist eine amerikanische evangelische Missionskrankenschwester nach Belgisch-Kongo, um dort den Eingeborenen medizinisch zu helfen und sie zu missionieren. Hier gerät ihre christliche Weltanschauung mit der der Eingeborenen in Konflikt. Der Kommandant der nahegelegenen Garnison, Oberst Henry Derode, verliebt sich in sie und bittet sie, seine Frau zu werden. Rachel aber weigert sich. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs stürzt in ihrer Nähe ein Flugzeug ab, einer der Armee-Angehörigen, Paul Wilton, ein Arzt, kann aber gerettet werden. Paul und Rachel verlieben sich in einander. Rachel beschließt, bis Pauls Abberufung ihre Missionstätigkeit fortzusetzen und die Eingeborenen zu versorgen, Paul hilft ihr dabei als Arzt. Sie wird schwanger, doch bald darauf wird Paul wieder zur Armee gerufen.
Hin- und hergerissen und Reue empfindend über das, was er ihr angetan hat, wird Rachel krank. Sie schafft es jedoch, das Kind auf die Welt zu bringen. Paul kehrt in die USA zurück, wo er zum Oberst befördert wird und eine Arztpraxis aufmachen will. Als Paul erfährt, dass er einen Sohn hat, reist er zur Missionsstation, um Rachel zu heiraten und beide in die USA mitzunehmen. Als Rachel jedoch erkennt, dass Paul sie nicht mehr wirklich liebt, sondern nur seine Pflicht erfüllen will, beschließt sie, mit ihrem Sohn im Dschungel bei den Eingeborenen zu bleiben.
Hintergrund
Roger Moore und Peter Finch haben keine gemeinsame Szene; nur für Werbezwecke wurden Fotos von beiden gemeinsam aufgenommen. Laut Roger Moore schlug dabei Peter Finch vor, die Arbeit durch ein oder zwei Kisten Dom Pérignon aufzuheitern, weshalb sie während des Shootings ziemlich betrunken gewesen waren.<ref name="Autobiografie 1">Roger Moore: Die Autobiographie: Mein Name ist Bond … James Bond. I.P. Verlag, 2009, ISBN 978-3-931624-62-0, S. 133.</ref>
Für den komplett im Studio gedrehten Film wurden einige unbenutzte Landschaftsaufnahmen aus dem Film Geschichte einer Nonne (1959) mit Audrey Hepburn verwendet. Bei genauerem Hinsehen erkennt man die Brüche.<ref name="Autobiografie 1" />
Kritiken
„Die melodramatische Story basiert auf dem Roman Sins of Rachel Cade, ist ansehnlich gespielt und was die Thematik der Missionstätigkeit der Hauptdarstellerin angeht, um eine ausbalancierte Darstellung bemüht - sowohl aus missionarischer als auch aus Sicht der eingeborenen Afrikaner. Dennoch ist der Film mit einer Länge von zwei Stunden ein wenig langatmig ausgefallen.“
Weblinks
Einzelnachweise
<references />