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Derk Pereboom

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Derk Pereboom (* 1957) ist ein US-amerikanischer Philosoph. Er ist Susan Linn Sage Professor of Philosophy an der Cornell University und hat die Arbeitsschwerpunkte Willensfreiheit, Philosophie des Geistes, moderne Philosophiegeschichte (insbesondere Immanuel Kant) und Religionsphilosophie.<ref name="cv">Derk Pereboom: Curriculum Vitae. Cornell University, abgerufen am 30. November 2011.</ref> Zur Willensfreiheit vertritt er eine freiheitsskeptische Position, die er „Harten Inkompatibilismus“ nennt.<ref name="honderich">Derk Pereboom: Meaning in Life Without Free Will. Abgerufen am 30. November 2011.</ref>

Leben

Pereboom studierte Philosophie am Calvin College und an der University of California, Los Angeles (Ph.D. 1985). Er war von 1985 bis 2007 an der University of Vermont tätig, zuerst als Assistant Professor, ab 1991 als Associate Professor. 1997 wurde er Professor und Vorstand des philosophischen Instituts. Seit Herbst 2007 ist er Professor an der Cornell University.<ref name="cv" />

Willensfreiheit, Harter Inkompatibilismus

Pereboom lehnt die Vorstellung von einer Verantwortung begründenden Willensfreiheit ab und damit auch Missbilligung und Strafe für unmoralisches Verhalten wie Anerkennung und Belohnung für moralisches. Er argumentiert diese Ablehnung sowohl für eine deterministische wie auch für eine indeterministische Weltsicht. Verantwortung ließe sich seiner Ansicht nach nur mit der Erstverursachung durch ein substantielles Selbst („agent causation“) begründen, deren Annahme er aber für unplausibel hält.<ref name="honderich" /><ref name="sep">Randolph Clarke: Agent-Causal Theories. Stanford Encyclopedia of Philosophy, abgerufen am 1. Dezember 2011.</ref><ref name="rezension">Erik Carlson: Living Without Free Will (Review). Notre Dame Philosophical Reviews, abgerufen am 1. Dezember 2011.</ref>

Durch die Ablehnung moralischer Verantwortung des Einzelnen verlieren seiner Ansicht nach aber moralische Prinzipien und Werte nicht ihre Bedeutung. Eine ernsthafte Akzeptanz des Harten Inkompatibilismus könne im Gegenteil unser Zusammenleben verbessern, da durch sie moralischer Groll nicht mehr möglich sei. Dadurch würde auch der Strafvollzug eine Humanisierung erfahren.<ref name="rezension" />

Werke (Auszug)

Monographien

Herausgeberschaft

  • Free Will. Hackett Publishing, Indianapolis 2009 ISBN 978-1-60384-129-0

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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