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Sufnersee

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Sufnersee
Crestawalddamm und Sufers
Blick nach Westsüdwesten zum spitzen Einshorn links hinten
Blick nach Westsüdwesten zum spitzen Einshorn links hinten
Blick nach Westsüdwesten zum spitzen Einshorn links hinten
Lage Kanton Graubünden
Zuflüsse Hinterrhein, Wissbach, Steilerbach und weitere kleine Bäche
Abfluss Hinterrhein
Grössere Orte am Ufer Sufers
Koordinaten 748148 / 159151Koordinaten: 46° 34′ 2″ N, 9° 22′ 16″ O; CH1903: 748148 / 159151
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Daten zum Bauwerk

Sperrentyp Erdschüttdamm «Crestawald»

Bogenmauer «Sufers»

Bauzeit 1960–1962
Höhe des Absperrbauwerks «Crestawald» 10 m

«Sufers» 58 m

Höhe über Gewässersohle 51 m
Bauwerksvolumen «Sufers» 22'100 m³
Kronenlänge «Crestawald» 244 m

«Sufers» 125 m

Kraftwerksleistung Stausee ohne Kraftwerk
Betreiber Kraftwerke Hinterrhein AG, in Thusis
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 1398 m ü. M.
Wasseroberfläche 0,9 km²dep1
Stauseelänge ca. 2,6 kmdep1
Stauseebreite ca. 0,53 kmdep1
Speicherraum 18'300'000 m³
Gesamtstauraum 21'400'000 m³
Einzugsgebiet 428,1 km²
Bemessungshochwasser 594 m³/s
Besonderheiten

Die Absperrbauwerke bestehen aus einem Erdschüttdamm und einer Bogenmauer.

Der Sufnersee ist Bestandteil der dreistufigen Kraftwerksgruppe der Kraftwerke Hinterrhein AG.
Datei:Karte Sufnersee.png
Detailkarte

Der Sufnersee ist ein Stausee mit einer Seespiegelhöhe von 1398 m ü. M. auf dem Gebiet der Gemeinden Sufers und Rheinwald im Schweizer Kanton Graubünden, unmittelbar südlich der A13/E 43 und der Hauptstrasse 13. Einziger Ort am See ist Sufers.

Seine Absperrbauwerke bestehen aus einem Crestawalddamm genannten 10 Meter hohen und 244 Meter langen Erdschüttdamm mit einer Kronenkote von 1404 m ü. M.<ref name="map.geo">Stauanlagen. In: Maps of Switzerland – Swiss Confederation – map.geo.admin.ch. Abgerufen am 15. November 2024.</ref><ref name="swissdams">Liste der Schweizer Sperren. Schweizerisches Talsperrenkomitee e. V., abgerufen am 15. November 2024.</ref> sowie einer Sufers genannten 58 Meter hohen und 125 Meter langen Bogenstaumauer<ref name="map.geo" /><ref name="swissdams" /> mit einer Kronenkote lt. «swisstopo» von 1403 m ü. M.<ref name="map.geo" /> bzw. lt. «Schweizerischem Talsperrenkomitee» von 1404 m ü. M.<ref name="swissdams" /> Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden die Absperrbauwerke im Jahr 1962.<ref name="map.geo" /><ref name="swissdams" /> Das Wasser wird dem etwa vier Kilometer Luftlinie talabwärts gelegenen Kraftwerk (Zentrale) Bärenburg zur Stromerzeugung zugeleitet, kann aber auch über das Kraftwerk Ferrera im südöstlich gelegenen Nachbartal Val Ferrera nach oben in den Stausee Lago di Lei gepumpt werden.<ref>Kraftwerke Hinterrhein AG – Stausee Sufers.</ref>

Stauseen und Kraftwerke wurden von der Kraftwerke Hinterrhein AG mit Sitz in Thusis errichtet und werden (Stand 2024) von diesem Unternehmen auch betrieben.

Durch den Vollstau des Sees gingen rund 30 Hektar Wiesland und Weiden verloren. Indem aber während des Baus im künftigen Stauraum der Humus abgetragen und zur Bodenverbesserung auf magere Böden ausserhalb aufgebracht wurde, gelang es, den Futterverlust zu kompensieren.

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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