Leroy Kirkland
Leroy Kirkland (* 10. Februar 1906 in South Carolina; † 6. April 1988 in New York City) war ein US-amerikanischer Jazz- und Rhythm-&-Blues-Gitarrist, Songwriter und Arrangeur.
Leben
Kirkland begann seine Musikerkarriere ab Mitte der 1930er Jahre im Orchester von Erskine Hawkins, arbeitete dann bei Jimmie Lunceford und 1945 bei Cootie Williams. Im Februar 1945 spielte er bei dessen Session mit Charlie Parker. Mit eigenem Studio-Orchester nahm er 1952 mit Eddie Mack, Ella Fitzgerald (Walkin’ By the River), 1953 mit Big Maybelle (Gabbin’ Blues) und 1954 erstmals mit Screamin’ Jay Hawkins auf.<ref>The Rolling stone encyclopedia of rock & roll 2001</ref> Mitte der 1950er Jahre verlagerten sich seine Aktivitäten auf die Leitung von Studiobands, Arrangement und Songwriting; bereits 1953 hatte er mit Danny Taylor, Ahmet Ertegun und Jesse Stone den Song Good Lovin’ komponiert, ein Hit für das R&B-Vokalensemble The Clovers<ref>Songs von Leroy Kirkland</ref> und Titelmelodie der TV-Serie Doctor Doctor.
Er arbeitete dann in den Schallplattenstudios u. a. für Mitch Miller<ref>R. Serge Denisoff: Solid gold: the popular record industry bei Google Books</ref> und komponierte u. a. für Nappy Brown (Open Up That Door, 1956<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Henk Gorter ( des Vorlage:IconExternal vom 5. November 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>), Joe Reisman, Jon Hendricks/Dave Lambert (Cloudburst, mit Jimmy Harris), Dakota Staton, Charlie Barnet und Maxine Brown (All in My Mind). Mit Freddy Johnson schrieb er Stop the Wedding für Etta James, mit der er wiederum Something's Got a Hold on Me komponierte. Mit Ernest Hayes schrieb er Night Crawlin’ für Big John Greer. Mit seinem Orchester begleitete er Doo-Wop- und R&B-Gruppen wie Little David & The Harps (auf Savoy 1955<ref>Savoy Diskographie 1955</ref>) oder Little Joe & The Thrillers (Peanuts auf Okeh 1957<ref>Okeh Single Diskographie</ref>). 1957 nahm er mit Piano Red und erneut mit Screamin’ Jay Hawkins auf (You Made Me Love You).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Henk Gorter 1957 ( des Vorlage:IconExternal vom 5. November 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
1958 legte er unter der Bandbezeichnung Leroy Kirkland's Rock-Chas die EP La Dee Da bei RCA Victor vor (RCA EPA-4272); seiner Band gehörten u. a. Sam „The Man“ Taylor, Al Sears und Taft Jordan an. Eine weitere RCA-EP unter dem Bandnamen Leroy Kirkland's Hi Flyers war Teenagers Dance Rock-A-Diddle Rock (RCA EPA 4094). Im selben Jahr nahm er mit dem Sänger Bobby Lewis für Chess die Single Mumbles Blues / Travelin' Days (Chess 1518) auf, die jedoch erfolglos war. 1962 erschien unter eigenem Namen das Album Mashin' and All That Jazz auf Imperial Records, an dem Jazzmusiker wie Kenny Burrell, Al Grey, Joe Newman, Panama Francis und Jerome Richardson mitwirkten. In seinen späteren Jahren war Kirkland Mentor des Jazzpianisten Onaje Allan Gumbs.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gumbs-Porträt bei Trumpets Jazz ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Mai 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Diskographische Hinweise
- Screamin’ Jay Hawkins – I Put A Spell On You – The Singles 1954–1957 (Saga, ed. 2009)
Weblinks
- Leroy Kirkland bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Leroy Kirkland bei Discogs
- Songs von Leroy Kirkland
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kirkland, Leroy |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer R&B- und Jazzmusiker, Arrangeur und Songwriter |
| GEBURTSDATUM | 10. Februar 1906 |
| GEBURTSORT | South Carolina |
| STERBEDATUM | 6. April 1988 |
| STERBEORT | New York City |