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Safia Farkash

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Safia Farkash oder Safia Farkasch, auch Safia Farkash al-Baraasi (arabisch صفية فركاش, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * el-Brasai 2. Mai 1952), ist die Witwe und zweite Ehefrau des ehemaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi und Mutter von sieben seiner acht leiblichen Kinder sowie einer gemeinsamen Adoptivtochter.<ref name="tagesschau"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eine Familie, viel Macht und viele Schlagzeilen. (Memento vom 25. Februar 2011 im Internet Archive) In: tagesschau.de, abgerufen am 24. August 2011; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archiv-Version vom 1. Mai 2011 (Memento vom 25. Februar 2011 im Internet Archive)</ref>

Leben

Farkash soll aus einer ostlibyschen Familie aus dem Stamm von Barasa kommen, in Baida geboren worden sein und eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert haben.<ref name="AlArabiya140415">Libya’s first lady owns 20 tons of gold. Al Arabiya, 6. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. März 2011; abgerufen am 29. August 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alarabiya.net</ref> Anderen Angaben zufolge wurde Safia als Zsófia Farkas in Mostar, Bosnien-Herzegowina, geboren und ist kroatischer und/oder ungarischer Herkunft.<ref name="Budapest Report">Budapest Report – Gaddafi’s wife revealed to be Hungarian. Budapest Report, 18. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. April 2011; abgerufen am 20. Oktober 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.budapestreport.com</ref>

Sie lernte Gaddafi kennen, als er 1971 wegen einer Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert und behandelt wurde. Sie heirateten 1971 in Tripolis und hatten sieben gemeinsame Kinder und eine Adoptivtochter. Die Familie hatte ihren Hauptwohnsitz in der Nähe der Bab-al-Aziziya-Kaserne, die sich an einem südlichen Vorort von Tripolis befindet.

Farkash hielt sich meist im Hintergrund in ihrer Ehe mit Gaddafi. Erstmals nach der Freilassung des Lockerbie-Attentäters Abdel Basit Ali al-Megrahi 2009 organisierte sie aus diesem Anlass ein Fest, um den Jahrestag der libyschen Revolution Gaddafis von 1969 zu feiern.<ref name="AlArabiya140415" /> 2008 wurde Farkash in Scharm El-Scheich zur Vizepräsidentin der Afrikanischen Frauen Organisation gewählt, obwohl sie gar nicht an der Sitzung teilnahm und nie irgendwelche Aktivitäten in diesem Zusammenhang übernommen hatte. Farkash besitzt die Fluggesellschaft Buraq Air. 1992 wurde ihr Vermögen auf etwa 30 Mrd. US-Dollar geschätzt.<ref name="AlArabiya140415" /><ref>Schweiz sperrt allfällige Vermögen von Ghadhafi. In: nzz.ch. 24. Februar 2011, abgerufen am 24. November 2011.</ref><ref>Schwarzgelder. Schrille Reserven. In: Der Spiegel. Nr. 20, 2011 (online).</ref>

Safia blieb mit ihrem Mann und ihrer Familie während des Bürgerkrieges in Libyen 2011 in ihrem Haus in Tripolis. Als der Bürgerkrieg ab Mitte August Tripolis erreichte, floh sie mit ihrer Familie aus Libyen.<ref>Britain seeks UN help to target Gaddafi wife’s £18bn. In: thisislondon.co.uk. 19. April 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. November 2011; abgerufen am 24. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thisislondon.co.uk</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />First Interview with Gaddafi’s Wife Safia. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. August 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/feb17.info CNN</ref> Am 27. August setzte sie sich mit sechs gepanzerten Mercedes-Benz-Limousinen über die Grenze an der südwestlichen libyschen Stadt Ghadames in Richtung Algerien ab.<ref name="Guard20110829" /> Zunächst wurde ihr von den algerischen Behörden die Einreise verweigert. Am 29. August gab die algerische Regierung offiziell bekannt, dass Safia gemeinsam mit Tochter Ayesha und den Söhnen Muhammad und Hannibal und allen anderen Personen aus dem Konvoi in Algerien eingereist waren und um Asyl gebeten hatten.<ref name="Guard20110829">Luke Harding, Martin Chulov, Chris Stephen: Gaddafi’s family escape Libya net to cross into Algeria. The Guardian, 29. August 2011, abgerufen am 29. August 2011.</ref><ref>Libya conflict: Gaddafi family ‘flee to Algeria’. BBC News, 29. August 2011, abgerufen am 29. August 2011.</ref> Das algerische Außenministeriums gab anschließend bekannt, dass den Personen und der Gaddafi-Familie aus humanitären Gründen ein Aufenthalt und Asyl in Algerien gewährt werde.<ref>Kareem Fahim, Neil MacFarquhar: Qaddafi’s Wife and 3 of His Children Flee to Algeria. Washington Post, 29. August 2011, abgerufen am 29. August 2011.</ref> Im Oktober 2012 verließen sie mit ihren Kindern Hannibal, Mohammed und Ayesha (Aisha) das Versteck in Algerien, um nach Oman zu reisen, wo der Familie politisches Asyl gewährt wurde.<ref name="The Telegraph 2013">Muammar Gaddafi's family take refuge in Oman. In: The Telegraph. 25. März 2013, abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref> Im April 2016 wurde Safia Farkash von der libyschen Regierung die Rückkehr nach Libyen erlaubt, um die Anhänger Gaddafis zu besänftigen.<ref>Colin Freeman: Gaddafi's widow allowed back to Libya as part of 'reconciliation' drive. In: The Telegraph. 13. Oktober 2016, abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref>

Familie

Die libysche Staatspropaganda berichtete, dass Gaddafi und seine Frau in den 1980er-Jahren eine Tochter adoptierten, welche im Alter zwischen einem und fünf Jahren bei dem US-Luftangriff am 15. April 1986 ums Leben gekommen sein soll.<ref>Massenstaat und Terrorismus FAZ Net, 1. September 2009.</ref> Auch soll Gaddafi seinen Neffen Milad Abustaia al Gaddafi adoptiert haben. Einer libyschen Legende zufolge habe dieser Gaddafi bei dem US-Luftangriff das Leben gerettet.<ref name="tagesschau" />

Die Familie Gaddafi soll laut Schätzungen libyscher Oppositioneller ein Vermögen in Höhe von 80 bis 150 Milliarden US-Dollar besitzen.<ref name="gaddafi_gmbh">Hintergrund: Das Vermögen der Gaddafi GmbH. In: Zeit Online. 25. Februar 2011, abgerufen am 25. Februar 2011.</ref> Insbesondere die Gewinne aus dem Öl- und Gas-Sektor machte sich Gaddafi seit Jahrzehnten zu eigen.<ref name="gaddafi_gmbh" /> Einige ihrer Söhne sollen gelegentlich ohne Absprache mit dem Vater beim Chef der Nationalen Öl-Gesellschaft (NOC) vorstellig geworden sein, um mit einigem Nachdruck Millionen aus dem Öl-Geschäft für private Zwecke einzufordern.<ref name="gaddafi_gmbh" /> Mit den Tankstellenketten Tamoil und HEM war Gaddafi auch am deutschen Markt aktiv.

Darüber hinaus geht aus Depeschen der US-Botschaft Tripolis hervor, dass Gaddafis Vermögen in Beteiligungen in den Bereichen Bau und Infrastruktur, Telekommunikation, Hotels, Presse- und Konsumgütervertrieb investiert ist.<ref name="gaddafi_gmbh" /> Im Jahr 2002 hatte sich die Familie Gaddafi mit 22,9 Millionen Euro (7,5 Prozent) am italienischen Fußballclub Juventus Turin beteiligt.<ref name="gaddafi_gmbh" /> Nicht eindeutig geklärt ist, wie viel Geld Gaddafi ins Ausland geschafft hat.<ref name="gaddafi_gmbh" /> Es soll Konten in den arabischen Golfstaaten geben.<ref name="gaddafi_gmbh" />

Im Zuge des Bürgerkriegs in Libyen sollen am 30. April 2011 bei einem NATO-Luftangriff auf ein Haus in Tripolis der sechste Sohn, Saif al-Arab al-Gaddafi, und drei seiner Enkelkinder ums Leben gekommen sein. Gaddafi und seine Frau sollen sich zu dem Zeitpunkt auch in diesem Haus aufgehalten haben.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.tt.comGaddafi überlebt NATO-Luftschlag – Sohn angeblich getötet. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot tt.com, 1. Mai 2011.</ref>

Kinder

Literatur

  • Harry Gregory: Gaddafi (= Bastei-Lübbe-Taschenbuch. 61103). Aus dem Amerikanischen von Albert Knierim. Mit einem Postscriptum von Karl Ossiek. Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 1987, ISBN 3-404-61103-9.
  • Angelo Del Boca: Gheddafi. Una sfida dal deserto. Editori Laterza, Rom 1998, ISBN 88-420-5462-3.
  • Hassan Sadek: Gaddafi. Hugendubel, Kreuzlingen u. a. 2005, ISBN 3-7205-2645-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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