Copiapoa humilis
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| Copiapoa humilis | ||||||||||||
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| Datei:Copiapoa humilis humilis 13.jpeg
Copiapoa humilis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Copiapoa humilis | ||||||||||||
| Hutchison |
Copiapoa humilis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Copiapoa in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton humilis stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚niedrig‘.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser, 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 112.</ref>
Beschreibung
Copiapoa humilis wächst manchmal einzeln, zumeist jedoch Gruppen bildend mit großen Pfahlwurzeln, die mit ihrem langen schlanken Hals mit dem Pflanzenkörper verbunden sind. Die olivgrünen bis dunkelgrünen Triebe sind kugelig geformt. Sie werden 4 bis 8 Zentimeter hoch und 3 bis 10 Zentimeter im Durchmesser groß. Die 8 bis 16 Rippen sind deutlich in Höcker gegliedert. Die Areolen sind hiervon deutlich entfernt. Sie sind jung mit weißer Wolle besetzt. Bis zu 4 Mitteldornen, manchmal an Jungtrieben auch fehlend, sind ziemlich schlank und abstehend. Sie sind grau, gerade oder gebogen und 1 bis 3,5 Zentimeter lang. Die 6 bis 13 Randdornen sind nadelig. Sie liegen am Körper an und sind 0,2 bis 2,5 Zentimeter lang.
Die dunkelgelben Blüten duften. Sie sind 3 bis 4 Zentimeter lang. Die runden, nackten Früchte sind leuchtend rot oder auch grün bis braun und bis zu 8 Millimeter lang.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Copiapoa humilis ist in Chile in der Region Antofagasta im Gebiet zwischen Tocopilla bis Huasco küstennah verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus humilis durch Rudolph Amandus Philippi wurde 1860 veröffentlicht.<ref>Rudolph Amandus Philippi: Florula Atacamensis seu Enumeratio Plantarum in Itinere per Desertum Atacamense Observatarum. 1860, S. 23 (online).</ref> Dieser Name war jedoch illegitim da bereits der Name Echinocactus humilis <templatestyles src="Person/styles.css" />Pfeiff. (1837) existierte.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band III. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1922, S. 89 (online).</ref> Paul Clifford Hutchison (1924–1997) stellte die Art 1953 in die Gattung Copiapoa.<ref>P. C. Hutchison: Studies of South American Cactaceae. 2. Echinocactus humilis Philippi. A Chilean endemic with primarily juvenile stems. In: Cactus and Succulent Journal. Band 25, Nr. 2, Los Angeles 1953, S. 34 (online).</ref> Dabei behielt er das Artepitheton humilis bei und es entstand ein neuer Name (nom. nov.) für dieses Taxon.
Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 59 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Copiapoa humilis subsp. humilis:
Die Nominatform hat große leuchtend gelbe Blüten von bis zu 5 Zentimeter Durchmesser. - Copiapoa humilis subsp. matancillensis <templatestyles src="Person/styles.css" />I.Schaub & Keim
- Copiapoa humilis subsp. tenuissima <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter ex D.R.Hunt) D.R.Hunt:
Die Erstbeschreibung erfolgte 2002 als Copiapoa hypogaea subsp. tenuissima durch David Richard Hunt.<ref name="DH">D. R. Hunt: Notulae Systematicae Lexicon Cactacearum Spectantes I. Copiapoa. In: Cactaceae Systematics Initiatives. Band 13, 2002, S. 14.</ref> Ein Jahr später stellte David Richard Hunt die Unterart zu Copiapoa humilis.<ref>Cactaceae Systematics Initiatives. Band 16, 2003, S. 6.</ref> Die Unterart hat gelbe Blüten, die außen einen rötlichen Hauch haben. Sie sind 2,5 Zentimeter im Durchmesser groß. - Copiapoa humilis subsp. tocopillana <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) D.R.Hunt:
Die Erstbeschreibung erfolgte 1980 als Copiapoa tocopillana durch Friedrich Ritter.<ref>Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika. Band III: Chile. Friedrich Ritter Selbstverlag, Spangenberg 1980, S. 1072 (online).</ref> David Richard Hunt stellte die Art 2002 als Unterart zu Copiapoa humilis.<ref name="DH" /> Die Unterart ist das nördlichste Element des Copiapoa humilis Komplexes. Die Blüten haben an den Perianthsegmenten außen dunkle Mittelstreifen. - Copiapoa humilis subsp. variispinata <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) D.R.Hunt:
Die Erstbeschreibung erfolgte 1980 als Copiapoa variispinata durch Friedrich Ritter.<ref>Friedrich Ritter: Kakteen in Südamerika. Band III: Chile. Friedrich Ritter Selbstverlag, Spangenberg 1980, S. 1070 (online).</ref> David Richard Hunt stellte die Art 2002 als Unterart zu Copiapoa humilis.<ref name="DH" /> Die Unterart hat gelbe Blüten von 3 Zentimeter Durchmesser mit einem rötlichen Mittelstreifen.
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN war die Art 2014 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (NT)“, d. h. als potenziell gefährdet geführt. Im Jahr 2026 wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet eingestuft und der Trend der Population ist abnehmend. Die Unterarten wurden nicht separat erfasst.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2025.2. Eingestellt von: Guerrero, P.C., Villalobo López, A. & Peña, C., 2022. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 139–141.
Einzelnachweise
<references />