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James Deen

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Datei:James Deen 2010.jpg
James Deen bei der Verleihung der XBIZ Awards 2010 in Hollywood

James Deen (* 7. Februar 1986 in Pasadena, Kalifornien als Bryan Matthew Sevilla) ist ein amerikanischer Pornodarsteller.

Leben

Deen ist im kalifornischen Pasadena in einer jüdischen Familie der gehobenen Mittelschicht als Sohn eines NASA-Raketenforschers und einer Informatik-Ingenieurin<ref>Julie Miller: James Deen on The Canyons, Adult Film Clichés, and Sydney Leathers' Potential Porno. Vanity Fair, 2. August 2013.</ref> aufgewachsen.<ref>Neil Blincow: EXCLUSIVE: 'He's a sweet kid.' NASA rocket scientist father of James Deen defends his son, who went from upper middle class Jewish kid to mega porn star accused of violent sexual assaults. Daily Mail, 3. Dezember 2015.</ref> Seine Karriere als Pornodarsteller begann er 2004 als Achtzehnjähriger mit dem Film Art School Sluts. Zunächst spielte er vor allem Rollen im einzigen Segment der heterosexuellen Pornoindustrie, das für Männer in diesem Alter Verwendung hat: die so genannten MILF-Filme, in denen reifere Frauen mit zumeist jüngeren Partnern verkehren. 2005 traf er auf den Produzenten Chico Hwang, der ihm bis zu dessen Drogentod 2007 als Mentor zur Seite stand und ihm zum Durchbruch verhalf. Bis heute hat Deen in über 1000 Hardcore-Produktionen mitgewirkt. 2009 sowie 2013 wurde er als bester männlicher Darsteller mit einem AVN Award ausgezeichnet, dem wichtigsten Preis der Branche. In der gleichen Kategorie wurde er auch 2010 vom Branchenmagazin XBIZ ausgezeichnet. Außerdem war er 66 mal für AVN- beziehungsweise XBIZ-Awards nominiert und gewann diverse andere Preise der Pornobranche wie beispielsweise XRCO Awards.

Wie Amanda Hess in ihrem Profil für das Magazin Good anmerkt, hat Deen sich dadurch eine Nische in der Pornoindustrie geschaffen, dass er so aussieht, als gehöre er dort nicht hin.<ref>Nathan Burstein: Meet James Deen,’ Jewish Porn Star. Haaretz, 23. November 2011.</ref> Im Jahr 2013 übernahm er eine tragende Rolle in dem Film The Canyons, einer Produktion außerhalb der Pornoindustrie.

Am 28. November 2015 bezichtigte ihn seine Ex-Freundin Stoya, die ebenfalls als Pornodarstellerin tätig ist, via Twitter der Vergewaltigung, zwei Tage darauf machten mit Ashley Fires und Tori Lux zwei Kolleginnen ähnliche Vorwürfe öffentlich. Insgesamt bezichtigten ihn neun Frauen, darunter auch Amber Rayne, dieser Verbrechen. Deen bestreitet die Vorwürfe. Mehrere mit Deen über lange Jahre verbundene Studios kündigten ihm daraufhin jede weitere Zusammenarbeit auf oder nahmen Filme, in denen er mitgewirkt hat, aus dem Vertrieb.<ref>Amanda Hess: James Deen Was Never a Feminist Idol. Slate (Online-Magazin), 1. Dezember 2015.</ref><ref>Friederike Zoe Grasshoff: Der Fall James Deen. Süddeutsche Zeitung, 11. Dezember 2015.</ref><ref>Es war einmal ... Der tiefe Fall von Pornogott James Deen. Watson, 1. Dezember 2015.</ref> Nach den Vergewaltigungsvorwürfen ist Deen besser im Geschäft als zuvor.<ref>Bethy Squires: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. Broadly, 16. Juni 2016.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Datei:Joanna Angel at AVN Awards 2011 crop.jpg
Deen mit Joanna Angel bei den AVN Awards 2011

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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