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Hannibal al-Gaddafi

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. November 2025 um 01:51 Uhr durch imported>KurtR (zu ungeau, es fehlte: gegen eine Kaution in Höhe von 900.000 US-Dollar entlassen, zudem sei das gegen ihn verhängte Ausreiseverbot aufgehoben worden.).
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Hannibal al-Gaddafi (arabisch هانيبال القذافي, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 20. September 1975 in Tripolis) ist der fünfte Sohn des ehemaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi mit dessen zweiter Ehefrau Safia Farkash.

Hannibal Gaddafi ist Absolvent der Militärakademie in Libyen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Was wurde eigentlich aus dem Gaddafi-Clan? (Memento vom 30. März 2017 im Internet Archive)</ref> Er erregte 2004 Aufmerksamkeit, als er mit 140 Kilometern pro Stunde die Pariser Champs-Elysées entlangfuhr<ref>Verkehrsrüpel – Gaddafi-Sohn Hannibal rast durch Paris.</ref><ref name="tagesspiegel2008">Porträt Hannibal Gaddafi Sohn von Muammar: Wir sind unschuldig.</ref> und an einer Reihe gewalttätiger Zwischenfälle beteiligt war. So wurde er am 15. Juli 2008 zusammen mit seiner heutigen Ehefrau Aline Skaf in Genf festgenommen, nachdem ihn zwei Hausangestellte angezeigt hatten.<ref>20 Minuten: So wurde Hannibal Gaddafi verhaftet, 3. November 2011</ref> Der Vorwurf lautete auf schwere Misshandlungen. Ein von der Polizei gerufener Arzt stellte frische Verletzungen fest.<ref>Gaddafis Sohn war das Vorbild für den Mädchenmörder</ref> Die Verhaftung löste die Schweizer Libyen-Affäre aus.

Vor dem Hintergrund des libyschen Bürgerkriegs gab Interpol unter anderem auch eine Warnung zu Hannibal Gaddafi aus. Ebenso stand er auf der Sanktionsliste der EU. Während des Bürgerkriegs floh Gaddafi mit einigen weiteren Angehörigen am 29. August 2011 nach Algerien.<ref>Gaddafis Frau und Kinder in Algerien eingereist</ref> Im Oktober 2012 musste dieser Teil der Gaddafi-Familie Algerien verlassen<ref>Algerien wirft Gaddafis Tochter raus</ref> und fand im März 2013 Aufnahme im Sultanat Oman.<ref>Muammar Gaddafi's family take refuge in Oman</ref>

Am 11. Dezember 2015 wurde Hannibal al-Gaddafi aus Syrien in den Libanon entführt, um damit eine Aufklärung über den Verbleib des libanesischen Schiitenführers Musa as-Sadr, der 1978 in Libyen verschwand, zu erpressen. Er kam kurz darauf wieder frei.<ref>Gaddafi-Sohn Hannibal wieder frei</ref> Wenige Tage später erschien Gaddafi, dessen Ehefrau Libanesin ist, im libanesischen Fernsehen. Offensichtlich war er misshandelt worden.<ref>Hannibal al-Gaddafi: Entführt, um ein Rätsel zu lösen</ref> Ein Richter erließ Haftbefehl wegen des Vorwurfs, Gaddafi würde Informationen über den Fall Musa as-Sadr zurückhalten.<ref>Libanon erlässt Haftbefehl gegen Hannibal al-Gaddafi</ref> Seither saß er im Libanon bei schlechter Gesundheit in Haft.<ref>Lebanon: Gaddafi Son Wrongfully Held for 8 Years | Human Rights Watch. 16. Januar 2024, abgerufen am 25. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>As rival states jostle for power in Libya, the fate of one Gaddafi son hangs delicately in the balance, Kim Sengupta, The Independent, 31. Januar 2019</ref> Seine Anwälte machen geltend, dass er zum fraglichen Zeitpunkt des Vorfalls nicht einmal zwei Jahre alt gewesen sei und deshalb keine Informationen habe. Inwieweit er später Kenntnisse erlangt haben könnte, blieb offen.<ref>Libyans Demand Lebanon Release Hannibal Gaddafi</ref> Im Dezember 2016 entführten Gaddafi-Anhänger den Afriqiyah-Airways-Flug 209, u. a. um Hannibal Gaddafi freizupressen. Dies hatte keinen Erfolg.<ref>The case of Gaddafi's playboy son and the missing imam</ref> Im Juni 2023 begann Gaddafi einen Hungerstreik, um darauf aufmerksam zu machen, dass er seit acht Jahren im Libanon ohne Gerichtsurteil festgehalten wird.<ref>NZZ.ch: Der Diktatorensohn im Hungerstreik: Hannibal al-Ghadhafi wird in Beirut ins Spital eingeliefert (24. Juni 2023)</ref> Im November 2025 wurde er gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 900.000 US-Dollar entlassen, sein Ausreiseverbot wurde aufgehoben.<ref>Libanon: Hannibal Gaddafi, Sohn von Muammar al-Gaddafi, aus Haft entlassen. In: Spiegel Online. 11. November 2025, abgerufen am 11. November 2025.</ref>

Einzelnachweise

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