Benedikt Grothe
Benedikt Grothe (* 8. April 1960 in München) ist ein deutscher Neurowissenschaftler. Er ist Professor für Neurobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).<ref name="koerber">Benedikt Grothe. Körber Stiftung, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2015; abgerufen am 21. November 2011.</ref><ref name="vita">Curriculum vitae and selected publications. (PDF; 411 kB) Ludwig-Maximilians-Universität München, Division of Neurobiology, Department Biology II, abgerufen am 21. November 2010.</ref> Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Systemische Neurowissenschaften, Neuronale Netze und Hörwahrnehmung.<ref name="vita" />
Leben
Grothe studierte Biologie und Psychologie an der LMU (Diplom 1988, Dissertation 1991). In den Jahren 1990 und 1991 war er Kurator des Paläontologischen Museums München, woran sich ein Forschungsaufenthalt in den USA anschloss (University of Texas at Austin, New York University). Von 1994 bis 1998 war er Assistent und Oberassistent am Institut für Zoologie der LMU, wo er sich 1996 in Zoologie habilitierte. Von 1999 bis 2003 leitete er eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried. 2003 wurde er auf den Lehrstuhl für Neurobiologie der LMU berufen. Er war von 2004 bis 2010 Direktor des Department Biologie II am Biozentrum der LMU, 2010–2012 Dekan und 2017–2021 Prodekan der Fakultät für Biologie. 2025 wurde er zum Vizepräsidenten für Natur- und Lebenswissenschaften der LMU gewählt.
2005 war er maßgeblich an der Gründung des Bernstein Center for Computational Neuroscience beteiligt. 2006 gründete er den Elitestudienganges Master of Neuroscience und die Graduate School of Systemic Neuroscience der LMU. 2006–2025 war er Sprecher des „Munich Center for Neurosciences – Brain and Mind“.<ref name="vita" /><ref name="koerber" />
2007 wurde er in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen, 2016 in die Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.<ref name="koerber" /><ref name="verdienstkreuz" /> Außerdem ist Grothe „Max-Planck-Fellow“ am MPI für Neurobiologie (Stand Anfang 2015). 2010 erhielt er für seine Verdienste um die Neurowissenschaften das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Auszeichnungen
- Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (Juni 2010)<ref name="verdienstkreuz"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Literatur
- Leopoldina Neugewählte Mitglieder 2016, Leopoldina, Halle (Saale) 2017, S. 18 (PDF)
Weblinks
- Literatur von und über Benedikt Grothe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Seite auf der Homepage der Ludwig-Maximilians-Universität München
- Vorlesungen im Videoservice der LMU
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grothe, Benedikt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Neurowissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 8. April 1960 |
| GEBURTSORT | München |
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- Neurobiologe
- Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)
- Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)
- Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
- Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München
- Deutscher
- Geboren 1960
- Mann