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Wepa Group

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WEPA Hygieneprodukte GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Wepa Group logo.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 1948
Sitz Arnsberg, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Geschäftsführer (Januar 2026)
  • Martin Krengel (CEO)
  • Harm Bergmann-Kramer (COO)
  • Ralph Dihlmann (CFO)
  • Andreas Krengel (CCO)<ref>Impressum. In: WEPA Hygieneprodukte GmbH. Abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>
Mitarbeiterzahl 4.155
(durchschnittlich im Jahr 2024)<ref name="KA2024-HRB9280" />
Umsatz knapp über 1,8 Mrd. Euro<ref name="KA2024-HRB9280" />
Branche Hygienepapierhersteller
Website www.wepa.eu
Stand: 31. Dezember 2024
Datei:Arnsberg-Müschede Wepa-Werk FFSN-6265.jpg
Hauptsitz in Arnsberg-Müschede

Die Wepa Gruppe (Eigenschreibweise WEPA) ist ein europaweit tätiges Familienunternehmen und Hersteller von Hygienepapieren.<ref>Florian Langenscheidt, Peter May (Hrsg.): Lexikon der deutschen Familienunternehmen. Springer Gabler, Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-31846-8, S. 771</ref> Die WEPA Hygieneprodukte GmbH ist das Mutterunternehmen und hat ihren Hauptsitz in Arnsberg-Müschede.<ref name="KA2024-HRB9280">Unternehmensregister (Amtsgericht Arnsberg – HRB 9280): Konzernabschluss Wepa Hygieneprodukte GmbH (Geschäftsjahr 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024), abgerufen am 3. Februar 2026.</ref>

Geschichte

Im Jahr 1948 wurde Wepa (Westfälische Papierfabrik) durch Paul Krengel als Großhandel für Schrank-, Einschlag- und Geschenkpapier gegründet. Erst 1953 begann die Verarbeitung von Hygienepapieren in Arnsberg. 1958 startete mit dem Bau der ersten Papiermaschine für Krepppapiere in Müschede die eigene Papiererzeugung.<ref>Helmut Bündner: Das Unternehmergespräch: Martin Krengel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. Dezember 2014, S. 25.</ref><ref name="Reichelt">Cathrin Reichelt: Kriepa produziert unter neuem Logo am alten Standort. In: Sächsische Zeitung. DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG, 21. Januar 2006, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref>

Mit dem Bau des Werkes in Marsberg-Giershagen begann 1963 die Weiterverarbeitung des hergestellten Papiers. 1980 startete das Unternehmen mit der Entwicklung der ersten Handelsmarken, diese bildeten seit den 1980er-Jahren einen Schwerpunkt des Unternehmens.<ref name="Müller" />

2001 übernahm Wepa die Kriepa GmbH in Kriebethal (heute Wepa Sachsen),<ref name="Reichelt" /> wo bereits seit 1990 ein Joint Venture mit der Papierfabrik Kübler & Niethammer bestanden hatte.<ref>Imagebroschüre. In: Wepa. Wepa Hygieneprodukte GmbH, abgerufen am 18. Mai 2020.</ref> Weil Wepa-Produkte wie Toilettenpapiere beim Transport viel Volumen bei einem vergleichsweise geringen Preis einnehmen, wurden aus Rentabilitätsgründen weitere Standorte in Europa errichtet, um die Transportstrecken geringer zu halten.<ref name="Müller" />

Anfang der 1980er-Jahre stiegen Paul Krengels vier Söhne Paul junior, Wolfgang, Joachim und Martin Krengel als Kommanditisten in das seit 1960 als „Wepa Papierfabrik P. Krengel K.G.“ tätige Unternehmen ein,<ref>Unternehmensregister (Amtsgericht Arnsberg – HRA 1038): Historischer Handelsregisterausdruck „Wepa Papierfabrik P. Krengel K.G.“ (geschlossenes Registerblatt 1963 bis 2002), abgerufen am 3. Februar 2026.</ref> in der Folge übernahmen sie die Firmenleitung.<ref>Anja Müller: Boom-Geschäft Klopapier? Hinter Wepa liegt ein schwieriges Jahr. In: Handelsblatt. 15. Februar 2021, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref name="Müller">Anja Müller: Der Wepa-Chef hat zweimal alles riskiert – und gewonnen. In: Handelsblatt bei Yahoo. 16. Januar 2019, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Ab dem Jahr 2004 wurde das Unternehmen erweitert. So gründete Wepa das Joint-Venture GC & Wepa S.L. in Ejea de los Caballeros (Spanien) und übernahm die Mehrheitsanteile am polnischen Hygienepapierhersteller Fabryka Papieru Piechowice SA (heute Wepa Piechowice) und das Mainzer Werk von Kimberly-Clark.<ref name="Reichelt" /> Ab 2008 wurden außerdem die Betriebsstätten des italienischen Wettbewerbers Kartogroup in Italien (Lucca und Cassino), Deutschland (Leuna) und Frankreich (Lille) in die Wepa-Gruppe integriert.<ref>Wepa übernimmt italienische Kartogroup. In: Westfalenpost. 14. August 2008, abgerufen am 18. Mai 2020.</ref> Weil Kartogroup fast so groß wie Wepa und überdies insolvent war, galt die Übernahme als eher riskant, zumal es in dieser Zeit zur Weltfinanzkrise kam. Unter diesen Aspekten kam es 2010 zu einer Zusammenarbeit mit der Investmentgesellschaft Pamplona Capital, die aber aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über Unternehmensführung bald darauf wieder beendet wurde. Auch ohne Investmentgelder gelang in der Folge die Integration von Kartogroup.<ref name="Müller" />

2015 verkaufte Wepa die Anteile am spanischen Joint Venture und kaufte einen weiteren Standort in Troyes (Frankreich) hinzu.<ref>Wepa-Gruppe übernimmt Papierwerk in Frankreich. In: Westfalenpost. 2. März 2015, abgerufen am 11. Mai 2015.</ref> Zwei Jahre später wurde mit der Übernahme des Familienunternehmens Van Houtum ein Standort in Swalmen (Niederlande) für die Herstellung von Produkten des Away-from-Home-Bereichs übernommen.<ref name="Reichelt" /><ref>Carsten Menzel: „Westfälische Papierfabrik“ kauft in Holland dazu. In: Westfalenpost. 9. Mai 2017, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref>

2018 übernahm Wepa alle Anteile des 2014 gegründeten Joint Ventures UK Northwood & Wepa LTD. Bridgend (heute Wepa UK).<ref name="Reichelt" />

Im Jahr 2019 erweiterte Wepa mit dem Erwerb des Werkes Greenfield in Château-Thierry (Frankreich) seine Standorte. Wepa Greenfield produziert ausschließlich von der Druckfarbe gereinigte Recyclingfasern (DIP).<ref>Übernahme des Arjowiggins Greenfield Werks in Frankreich. In: Fibers in Process. Deutscher Fachverlag GmbH, 2. April 2019, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref> Während der COVID-19-Pandemie ab Frühjahr 2020 erhöhte sich die Nachfrage nach Toilettenpapier und die Produktion wurde zeitweise auf ein Basisprodukt standardisiert, sodass die Maschinen ohne Umstellung des Programmes laufen und die hohe Nachfrage gedeckt werden konnte.<ref>Tina Kaiser: Ein Fabrikant packt aus: Was für ein Klopapierjahr! In: Die Welt. 30. Dezember 2020, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Seit 2021 ist Andreas Krengel neben seinem Vater Martin Krengel Teil der Geschäftsführung.<ref>WEPA kontinuierlich weiterentwickeln. In: Woll-Magazin. 19. Juli 2021, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> In der Globalen Energiekrise um 2022 musste die Produktion zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte aufgrund der hohen Energiepreise teilweise stillstehen.<ref>Tal durchschritten: Warum es wirtschaftlich jetzt bergauf geht. In: Plusminus. 14. Mai 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> 2023 akquirierte die Geschäftseinheit Wepa Professional das Familienunternehmen Star Tissue UK, einen britischen Anbieter von Hygienepapier mit Sitz in Blackburn, Lancashire (heute Wepa Professional UK Ltd).<ref>Wepa Professional akquiriert Star Tissue UK. In: Wepa. Wepa Hygieneprodukte GmbH, 11. Januar 2024, abgerufen am 2. Februar 2024.</ref>

Am Standort in Bridgend in Wales investiert Wepa seit 2025 in eine neue Papiermaschine, zwei neue Verarbeitungslinien sowie eine Komplettmodernisierung der Palettierung.<ref name="Haselhorst2025" />

Unternehmensstruktur

Die Wepa-Gruppe besteht aus einer Reihe von Unternehmen, wobei die Wepa SE als Mutterkonzern für rund 20 nationale und internationale Tochtergesellschaften fungiert.<ref>WEPA SE, Arnsberg, Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023. In: Unternehmensregister. 4. Dezember 2024.</ref> Der Hauptsitz und zugleich ein Großteil der Verwaltung der Wepa-Gruppe befindet sich im sauerländischen Arnsberg-Müschede.<ref>Martin Haselhorst: „Der Standort Müschede wichtig für Familienunternehmen Wepa“. In: Westfalenpost. 31. August 2023, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> Das Familienunternehmen ist im Besitz der Familie Krengel.<ref name="Müller" />

Über die sogenannte Wepa Academy bietet das Unternehmen u. a. berufliche Fortbildungen und Sprachkurse für seine Mitarbeiter an.<ref>Jan Leißner: Papierfabrik Wepa zu „begehrtem Arbeitgeber“ gekürt. In: Freie Presse. 20. November 2020, S. 9.</ref>

Standorte und Produktionsstätten

Datei:Marsberg-Giershagen Wepa-Werk Sauerland-Ost 191.jpg
Werk Marsberg-Giershagen
Datei:Wepa Werk Kriebethal.jpg
Produktionsstätte in Kriebstein

An vierzehn Standorten in sechs europäischen Ländern werden Werke betrieben (Stand 2025):<ref name="Haselhorst2025">Martin Haselhorst: Arnsberger Wepa investiert groß am Standort Bridgend in Wales. In: Westfalenpost. 27. Mai 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Produkte und Marken

Die Wepa-Gruppe stellt unterschiedliche Formen von Hygienepapier für den Lebensmitteleinzelhandel und Fachhandel her, darunter Toilettenpapier, Taschentücher, Küchentücher, Handtuchpapier, Kosmetiktücher, Servietten, Centerfeedrollen, Putzrollen und Ärzterollen; zudem bietet die Wepa-Gruppe Spendersysteme und Waschraumausstattungen an. Toilettenpapier macht nach Angaben von 2020 den größten Anteil am Umsatz aus.<ref>Katharina Horban: Leere Regale im Supermarkt: Von der Psychologie des Hamsterns – und wie die Unternehmen reagieren. In: Der Tagesspiegel. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 26. Januar 2026]).</ref>

Das Unternehmen erreicht nach Angaben von 2023 im Bereich Hygienepapier 25 % des Marktanteils in Deutschland und 8 % in Europa.<ref>Marina Rößer: Wie Wepa mit KI den Verkauf von Klopapier ankurbelt. In: Werben & Verkaufen. 26. September 2023, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> Die 22 Papiermaschinen bieten eine Produktionskapazität von 850.000 Tonnen, die an über 80 Verarbeitungsautomaten zu den verschiedenen Formen von Hygienepapier verarbeitet werden.<ref>Production. In: Wepa. Wepa Hygieneprodukte GmbH, abgerufen am 26. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die hergestellten Hygienepapiere vertreibt Wepa im Consumer-Bereich überwiegend als Handelsmarken an den europäischen Lebensmitteleinzelhandel.<ref>Geschäftseinheit Consumer. In: Wepa. Wepa Hygieneprodukte GmbH, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> Neben diesen Handelsmarken vertreibt Wepa auch eigene Marken in Europa, in Deutschland etwa mit den Marken mach m!t, Snyce und Satino by Wepa.<ref>Arnsberg: Wepa setzt auf nachhaltige Rohstoff-Innovationen. In: Westfalenpost. 14. September 2022, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref>Martin Schwarz: Neheimer verkaufen erstes Recycling-WC-Papier ohne Folie. In: Westfalenpost. 6. Juni 2020, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref><ref name="wp2021" /> Der Geschäftsbereich Wepa Professional mit der Marke Satino bietet komplette Ausstattungen (etwa Hygienepapier- und Spendersysteme) für zum Beispiel öffentliche Waschräume, die Industrie, Büros oder Einrichtungen des Gesundheitswesens,<ref>Geschäftseinheit Professional. In: Wepa. Wepa Professional GmbH, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref> inklusive Dienstleistungen wie Handtuchpapierrückholung.<ref>Torsten Koch: WEPA setzt auf „Elefantengras“. In: Westfälische Rundschau, Ausgabe Arnsberg. 29. Dezember 2022, S. 12.</ref> Wepa bietet mit Premium Recycled Pulp auch Recycling-Zellstoff als Halbfertigerzeugnis für industrielle Kunden an, das u. a. bei der Verpackung von trockenen Lebensmitteln verwendet werden kann.<ref>Premium Recycled Pulp: Wepa recycelt Altpapier auch für den direkten Lebensmittelkontakt. In: Euwid. 27. Januar 2026, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Nachhaltigkeit

Wepa setzt nach Eigenangaben für die Herstellung der Hygienepapiere ausschließlich Altpapier oder fair gehandelte Fasern ein. Das soll Altpapier und zertifizierte Zellstoffe aus der nachhaltigen Forstwirtschaft umschließen.<ref>Nachhaltigkeit. In: Wepa. Wepa Hygieneprodukte GmbH, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref><ref>Henrike Adamsen: Diese Mittelständler schaffen „enkelfähige“ Innovation. In: Wirtschaftswoche. 20. September 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Im Bereich der Umwelt-Hygienepapiere ist Wepa mit den Hybrid-Eigenmarkenprodukten sowie den Produkten der Wepa-Marke mach m!t und Satino PureSoft<ref name="Schumacher" /> am Markt tätig. Letztere bestehen aus 100 % Altpapier, sind mit dem Blauen Engel zertifiziert und sollen mit reduziertem Energie- und Wasserverbrauch produziert worden sein. Die von Wepa entwickelten Hybridprodukte sollen optisch und qualitativ vergleichbar mit herkömmlichen Frischfaser-Hygienepapieren sein. Der restliche Anteil der Frischfasern ist FSC-zertifiziert. Seit 2023 verwendet Wepa ein neuartiges Verfahren, bei dem alte Kartons in Recyclingpapier umgewandelt werden, wodurch die Papierfasern noch mehrere Lebenszyklen durchmachen können.<ref name="Schumacher">Patrick Schumacher: Das Papier der Zukunft. In: Wochenblatt Papierfabrikation. 16. Dezember 2024, S. 38–41.</ref>

Im Bereich Papierhandtücher betreibt Wepa eine Kreislaufwirtschaft, bei der gebrauchte Papierhandtücher aus beispielsweise Firmen oder Behörden zurückgeholt werden, um daraus neue Papierhandtücher zu fertigen.<ref>Martin Schwarz: Mit ökologischem Kreislauf-System ist Wepa auf Wachstumskurs. In: Westfalenpost. 18. Februar 2020, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>

Seit 2017 sind WWF Deutschland und Wepa Partner für Nachhaltigkeit.<ref>WEPA & WWF. In: WWF Deutschland. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> Im Rahmen der Non-Profit Initiative „Lean & Green“ konnte Wepa im Jahr 2016 den CO2-Ausstoß im Lager- und Logistikbereich um 20 % senken. Dabei erhielt das Unternehmen im Frühjahr 2017 den Award „Lean and Green First Star“ von der Standardisierungsorganisation GS1Germany GmbH.<ref>Lean and Green Star: ESM und Wepa ausgezeichnet. In: Logistik Heute. 30. März 2017, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref> Weitere Auszeichnungen im Nachhaltigkeitsbereich folgten mit dem Bundespreis Ecodesign 2023<ref>Klopapier aus dem Sauerland erhält tatsächlich einen Preis. In: Westfalenpost. 15. Dezember 2023, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> sowie dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024.<ref>WEPA gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis. In: Woll-Magazin. 29. November 2024, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Gesellschaftliches Engagement

2021 gründete die Familie Krengel die Wepa-Stiftung, welche sich der Förderung von Initiativen und Projekten in den Bereichen Hygiene, ökologische und soziale Nachhaltigkeit, lebenslanges Lernen und Familienunternehmertum widmet. Vorstand der Wepa-Stiftung wurden Andreas Krengel und Ingmar Lohmann.<ref>Unternehmerfamilie Krengel gründet Wepa-Stiftung. In: Westfalenpost. 13. Februar 2021, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> 2023 übernahm die Wepa-Stiftung im Rahmen der Sonderausstellung „Wunder Wald“ im Sauerland-Museum die Schirmherrschaft über eine Waldfläche in Eslohe, die aufgeforstet wurde.<ref>Rita Maurer: HSK und Wepa Stiftung fördern „WaldLokal“. In: Westfälische Rundschau, Ausgabe Arnsberg. 6. Oktober 2023, S. 17.</ref> Zudem vergibt die Wepa-Stiftung einen Nachhaltigkeitspreis, der beispielsweise 2024 an eine Schule in Wolfsburg ging.<ref>Maren Kiesbye: Checker Julian: Prominenter Besuch an der Laagbergschule Wolfsburg. In: Wolfsburger Allgemeine Zeitung. 23. September 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.</ref> Im Bereich Hygiene spendete die Stiftung etwa Hygieneprodukte an Feuerwehren in der Umgebung von Arnsberg.<ref name="wp2021">Wichtige Unterstützung für die Feuerwehr. In: Westfalenpost. 5. Juni 2021, S. 12.</ref>

Wepa unterstützte das 2020 erfolgreich beendete Naturschutz-Projekt „Wilde Mulde“ des WWF in Sachsen-Anhalt, um die Vitalität des Elbe-Nebenflusses zu verbessern.<ref>Verantwortung – Partner. In: Wepa. Wepa Hygieneprodukte GmbH, abgerufen am 11. Mai 2020.</ref><ref>WWF & WEPA: Heimische Natur bewahren. In: WWF Deutschland. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>

Für die Renaturierung des Flusses Diemel, der neben dem Produktionszentrum in Marsberg-Giershagen fließt, stellte das Unternehmen Flächen aus eigenem Besitz zur Verfügung.<ref>Alexandra Buba: Nachhaltiger Hochwasserschutz. In: Haufe. 28. Oktober 2025, abgerufen am 27. Januar 2026.</ref>

Weblinks

Commons: Wepa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 24′ 35,2″ N, 7° 59′ 25,5″ O

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