Oberweickenhof
Oberweickenhof Stadt Velburg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47)&title=Oberweickenhof 49° 17′ N, 11° 37′ O
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dim=10000 | globe= | name=Oberweickenhof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 515 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 47 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 92355 | |||||
| Vorwahl: | 09182 | |||||
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Oberweickenhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Velburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Oberweickenhof liegt in der Gemarkung Oberwiesenacker.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. April 2026.</ref>
Geographie
Der Weiler liegt im oberpfälzischen Jura etwa 1 km nordöstlich des Tales der Schwarzen Laber auf circa 515 m ü. NHN.
Verkehr
Das Dorf liegt zwischen den Velburger Gemeindeteilen Oberwiesenacker und Unterweickenhof, mit dem es durch Gemeindeverbindungsstraßen verbunden ist. Westlich vom Ort verlaufen die Kreisstraße NM 37 sowie die Bundesautobahn 3. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt in südlicher Richtung zu einem großflächigen Steinbruchgebiet.
Geschichte
Oberweickenhof ist wahrscheinlich in karolingischer Zeit durch fränkische Kolonisatoren angelegt worden.<ref>Jehle, S. 5</ref> Der Ort gehörte zur Herrschaft Helfenberg; in einer Verkaufsurkunde der ersten Hälfte dieser Herrschaft an Pfalzgraf Ruprecht ist der Weiler 1372 als „Weychenhoffen“ mit zwei Untertanen aufgeführt.<ref>Jehle, S. 315</ref> Um 1400 bestand der Weiler aus acht Anwesen, ebenso noch um 1500. Im 17. Jahrhundert waren es dann zwei Anwesen weniger.<ref>Jehle, S. 322, 326</ref> Am Ende des Alten Reiches, um 1800, bestand der Weiler aus sechs kleineren Anwesen und dem gemeindlichen Hirtenhaus; sie unterstanden hochgerichtlich nach wie vor dem pfalz-neuburgischen Amt Helfenberg.<ref>Jehle, S. 495</ref>
Im Königreich Bayern (1806) wurde um 1810 der Steuerdistrikt Unterwiesenacker gebildet, der dem Landgericht Parsberg zugeordnet war, ihm gehörten
- Unterwiesenacker,
- Oberwiesenacker mit der Gehermühle,
- Oberweickenhof,
- Unterweickenhof,
- Hilzhofen und
- Habertshofen an.
Mit dem Gemeindeedikt vom 15. Mai 1818 wurde daraus die parsbergisch-landgerichtliche Ruralgemeinde Oberwiesenacker mit den Ortsteilen
- Unterwiesenacker,
- Habertshofen,
- Habsberg mit Kirche,
- Hilzhofen,
- Oberweickenhof,
- Oberwiesenacker mit Gehermühle (diese seit 1830 eigens aufgeführt),
- Unterweickenhof mit Kirche
- und seit circa 1830 Richthof.<ref>Jehle, S. 536, 543, 556 f.</ref>
In Gemeindeteil Oberweickenhof lebten
- 1836 42 Einwohner (7 Häuser),<ref>Th. D. Popp (Hg.): Matrikel des Bissthumes Eichstätt, Eichstätt: Ph. Brönner, 1836, S. 162</ref>
- 1871 38 Einwohner (22 Gebäude; an Großviehbestand 6 Pferde und 49 Stück Rindvieh),<ref>Vollständiges Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern ... nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1875, München 1877, Sp. 980</ref>
- 1900 42 Einwohner (8 Wohngebäude),<ref>Kgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern... [nach dem Ergebnis der Volkszählung vom 1. Dez. 1900], München 1904, Sp. 903</ref>
- 1925 46 Einwohner (8 Wohngebäude),<ref>Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928, München 1928, Sp. 911</ref>
- 1938 45 Einwohner (nur Katholiken),<ref>Buchner II, S. 309</ref>
- 1950 50 Einwohner (8 Wohngebäude).<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München 1952, Sp. 787</ref>
- 1987 47 Einwohner (9 Gebäude mit Wohnraum, 9 Wohnungen).<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987, München 1991, S. 261</ref>
Durch das Neubaugebiet im Norden des Dorfes sind heute 43 Hausnummern vergeben.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Oberwiesenacker am 1. Mai 1978 in die Stadt Velburg bzw. in die Gemeinde Pilsach eingemeindet; der Weiler Oberweickenhof kam nach Velburg.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 650.</ref>
Kirchliche Verhältnisse
Der Weiler gehört seit altersher zur Pfarrei St. Willibald zu Oberwiesenacker mit der Filiale Kirchenwinn im Bistum Eichstätt.<ref>Popp, S. 162; Buchner II, S. 309</ref> Von 1552 bis 1626 war mit Pfalz-Neuburg die Pfarrei und damit auch Oberweickenhof evangelisch.<ref>Buchner II, S. 301 f.</ref> Am nördlichen Ortsrand befindet sich die aus dem 18. Jahrhundert stammende private Wegkapelle St. Maria. Siehe Liste der Baudenkmäler in Velburg#Oberweickenhof.
Literatur
- Vorlage:Buchner Bistum Eichstätt
- Manfred Jehle: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 51: Parsberg, München 1981
Weblinks
Einzelnachweise
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