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Giovanni Battista Gisleni

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Datei:Giovanni Battista Gisleni.JPG
Bildnis des Giovanni Battista Gisleni, Teil seines Grabmals in der römischen Santa Maria del Popolo-Kirche

Giovanni Battista Gisleni (auch: Jan Baptysta oder Jan Chrzciciel<ref name="Zachwatowicz">gem. Boźena Wierzbicka, Maria Łotyszowa (Red), Die Altstadt und das Königsschloß in Warschau, Verlag Arkady, ISBN 83-213-3530-6, Warschau 1988, S. 37</ref> sowie Gislenius oder Ghisleni, * 1600 in Rom; † 3. Mai 1672 ebenda) war ein italienischer Architekt des Barocks, Bühnenbildner, Theaterdirektor und Musiker. Er wirkte an den Höfen mehrerer polnischer Könige.

Leben

Gisleni, gebürtiger Römer, der in seiner Heimatstadt auch starb und beerdigt wurde, diente (vor allem als königlicher Architekt<ref name="Zachwatowicz"/>, Theater- und Operndirektor) von 1630 bis 1668 drei polnischen Herrschern aus der Wasa-Dynastie: Sigismund III. Wasa, Władysław IV. Wasa und Johann II. Kasimir. Sein in Form eines Memento mori gestaltetes Grabmal befindet sich in der Kirche Santa Maria del Popolo in Rom<ref>gem. Walther Buchowiecki, Handbuch der Kirchen Roms, Der römische Sakralbau in Geschichte und Kunst von der altchristlichen Zeit bis zur Gegenwart, Band 3, Die Kirchen innerhalb der Mauern Roms: S. Maria della Neve bis S. Susanna, Hollinek, 1974, S. 148</ref>. Gisleni wird als Vertreter des reifen römischen Barocks beschrieben<ref name="Karpowicz">gem. Mariusz Karpowicz, Baroque in Poland, The History of art in Poland, ISBN 978-83-213-3412-7, Arkady, Warschau 1991, S. 49 f.</ref>.

Werke (Auswahl)

Weblinks

Commons: Giovanni Battista Gisleni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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