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Adolf Neumann (Kupferstecher)

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Datei:Adolf Neumann 1876 selfportrait.png
Selbstporträt in der Gartenlaube von 1876

Friedrich Gustav Adolf Neumann (* 5. Juni 1825 in Leipzig; † 20. November 1884 ebenda) war ein deutscher Maler, Zeichner und Kopist, Grafiker und Marinemaler sowie Kupferstecher und Stahlstecher.

Leben

Adolf Neumann war der Bruder des Holzstechers August Neumann, der in Leipzig ein xylografisches Atelier betrieb.<ref>Vergleiche die Angaben DNB 135558247 der Deutschen Nationalbibliothek</ref> Er lernte unter Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld an der Leipziger Kunstakademie und im Leipziger Atelier des Kupferstechers Henry Winkles, später bei Lazarus Gottlieb Sichling und Carl Werner.<ref>Adolf Neumann. In: Die Gartenlaube. Heft 20, 1876, S. 331, 342 (Volltext [Wikisource]).</ref><ref name="ThB">Neumann, Adolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref>

Werke

Datei:Schiller-Galerie komplett Bild 37.jpg
Don Manuel, Stahlstich von Neumann nach Ramberg in der Schiller-Galerie
Datei:Signatur Adolf Neumann (IZ 41-1863 S 473).jpg
Signatur von Adolf Neumann

Seit den 1850er Jahren sind viele seiner Zeichnungen, insbesondere Personenporträts, in der Illustrirten Zeitung und dem Familienblatt Die Gartenlaube erschienen.<ref>Deutsche Dichter. In: Die Gartenlaube. 1859, S. 269 (Volltext [Wikisource]).</ref>

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main (Porträtsammlung Manskopf) besitzt folgende Werke Neumanns:

Nach Vorlagen von Friedrich Pecht und Arthur von Ramberg fertigte Neumann Stahlstiche

  • für die 1859 erschienene Schiller-Galerie<ref>Friedrich Pecht: Verzeichnis der Abbildungen, in: Schiller-Galerie</ref> sowie
  • für die 1864 erschienene Goethe-Galerie.<ref>Friedrich Pecht: Verzeichnis der Abbildungen, in: Goethe-Galerie</ref>

Adolf Neumann signierte häufig mit den Buchstaben „AN“. Oft hatte sein Bruder die Arbeiten gestochen. Dieser verwendete die Signatur „sc. Aug. Neumann“ (sc. = lateinisch sculpsit = hat gestochen).

Literatur

  • Ältere Literatur:<ref name="ThB" />
    • A. Appel: Handbuch für Kupferstichsmaler, 1880
    • F. von Bötticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts, II/1 (1898)
    • Singer: Künstlerlexikon, III
    • J. F. Hoff, A. L. Richter, 1922
    • F. Schulze: Das stadtgeschichtliche Museum (Leipziger Museumsführer), 1922
    • Zeitschrift für bildende Kunst, 9 (1874), Tafel nach S. 32
    • Zeitschrift für bildenden Kunst, 10 (1875), Tafel vor S. 31
    • Kunstchronik, 20 (1885), 189
    • Univ. Cat. of Books on Art, South Kensington Museum, London 1870, II
    • Katalog Ausstellung deutscher Kunst des 19. Jahrhunderts, Leipzig, November/Dezember 1915, S. 53
  • Neumann, Adolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).
  • Neumann, Friedrich Gustav Adolph. In: Singer: Allgemeines Künstler-Lexicon. Band 3 (1898), Seite 299 (Volltext in der Google-Buchsuche-USASkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)
  • Friedrich Pecht: Verzeichnis der Abbildungen. In: Schiller-Galerie. Charaktere aus Schillers Werken. Gezeichnet von Friedrich Pecht und Arthur von Ramberg, Fünfzig Blätter in Stahlstich mit erläuterndem Texte von Friedrich Pecht. F. A. Brockhaus, Leipzig 1859; Seiten (ohne Nummer) direkt nach dem Vorwort, Textarchiv – Internet Archive
  • Friedrich Pecht: Goethe-Galerie. Charaktere aus Goethes Werken. Gezeichnet von Friedrich Pecht und Arthur von Ramberg. Fünfzig Blätter in Stahlstich mit erläuterndem Texte von Friedrich Pecht. F. A. Brockhaus, Leipzig 1864.

Weblinks

Commons: Adolf Neumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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