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Fujiwara no Mototoshi

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Datei:Hyakuninisshu 075.jpg
Fujiwara no Mototoshi<ref group=A>Aus der Sammlung Hyakunin Isshu.</ref>

Fujiwara no Mototoshi (japanisch 藤原 基俊; geboren 1060; gestorben 13. Februar 1142) war ein japanischer Waka-Dichter.

Leben und Wirken

Fujiwara no Mototoshi war Sohn des Ministers zur Rechten (Udaijin) Fujiwara no Toshiie (藤原 俊家; 1019–1082) und einer Tochter von Takashina no Nobutari.<ref name="kotobank">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Asahi Shimbun Shuppan, abgerufen am 19. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Urenkel von Fujiwara no Michinaga<ref name="Japan Encyclopedia" /> gilt neben Minamoto no Toshiyori als bedeutendster Waka-Dichter der Insei-Periode der Heian-Zeit.<ref name="Mostow">Joshua S. Mostow: Pictures of the Heart: The Hyakunin Isshu in Word and Image. University of Hawaiʻi Press, 1996, ISBN 0-8248-1705-2, S. 363 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Obwohl er aus einer angesehenen Familie stammte, wurde er nur auf den fünfthöchsten Rang in der kaiserlichen Hierarchie befördert, vermutlich weil er zu stolz auf seine Gelehrsamkeit und hochmütig und in öffentlichen Angelegenheiten nicht sehr strebsam war. Er war ein strenger und gefürchteter Richter bei Dichterwettbewerben am kaiserlichen Hof und stand als Vertreter eines streng traditionellen Stils in Konkurrenz zu dem innovativ eingestellten Minamoto no Toshiyori.<ref>Thomas McAuley: Fujiwara no Mototoshi. In: 2001 Waka for Japan 2001. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Mai 2011; abgerufen am 19. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.temcauley.staff.shef.ac.uk</ref> Gegen Ende seines Lebens wurde er 1138 buddhistischer Mönch.<ref name="Japan Encyclopedia"></ref>

Mototoshi war einer der Autoren der „Horikawa-in hyaku-shu“ (堀河院百首) – „Hundert Gedichte des Horikawaiin“, entstanden um 1105. Er war ein Gelehrter der Poesie und eine Art zweiter Man’yō-Dichter. 1138 wurde er Mönch und wurde unter dem buddhistischen Namen „Kakushun“ (覚舜) ordiniert. Wie aus seinen Notizen hervorgeht, wie z. B. "Am 2. Tag des 10. Monats des ersten Jahres von Gen'ei wurde im Haus des Innenministers Tadamichi ein Dichterwettstreit abgehalten", respektierte er die Form der alten Gedichte, vermied poetische Abarten und legte Wert auf die traditionelle Position. Damit stand er in scharfem Gegensatz zu Minamoto no Toshiyori (1055–1129), der einen neuen Stil der Dichtung anstrebte. Seine Waka-Gedichte finden sich der Sammlung „Horikawa-in hyaku-shu“, unter den Gedichten der „Dichter der Poetischen Gesellschaft Japans“ (歌合類, Uta-awase rui), in einer Anthologie von Gedichten seiner eigenen Sammlung (基俊集). Mehr als einhundert seiner Gedichte fanden Aufnahme in die kaiserlichen Anthologie „Kin’yō-wakashū“ – „Goldblatt-Sammlung“, weitere Gedichte finden sich in späteren Sammlungen.<ref name="Japan Encyclopedia" /><ref name="Mostow" />

Der Stil der Gedichte ist traditionell und spiegelt Mototoshis Poesietheorie wider. Aber es gibt auch Gedichte in einem neuen Stil unter dem Einfluss der Zeit, wie „Beim Warten auf den Mond in einer Sommernacht, mit den Händen klares Wasser zusammenbringen“<ref>「夏の夜の月待つほどの手すさびに岩もる清水いくむすびしつ」.</ref>, das vom Stil des epischen Gedichts beeinflusst wurde. Er stellte auch „Sumodate-shika“ (相撲立詩歌) – „Gedichte und Lieder zum Sumō“ und „Shin-sen rōei-shū“ (新撰朗詠集) – „Neue Auswahl von Gedichten“ zusammen. Man erinnert sich an ihn auch als Gedichtlehrer von Fujiwara no Toshinari (1114–1204).

Literatur

  • Steven D. Carter: Traditional Japanese Poetry. An Anthology. Stanford University Press, 1991, ISBN 0-8047-2212-9, S. 148–156 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • S. Noma (Hrsg.): Fujiwara no Mototoshi. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 422.

Einzelnachweise

<references />

Anmerkungen

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