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Der lange Marsch

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Langer Marsch vom 8. Dezember 1978

Der lange Marsch war der Name einer Publikation, die den Untertitel Zeitung für eine neue Linke trug. Die Zeitung erschien von 1972 bis 1980 im Zuckererbsen-Verlag<ref>Zeitschriftendatenbank: Der lange Marsch. Zeitung für eine neue Linke, abgerufen am 5. April 2024.</ref> und hatte eine Auflage von 4000 Exemplaren. Die Zeitschrift veröffentlichte unter anderen Beiträge von Wolf Biermann, Heinz Brandt, Peter Brandt, Peter Brückner, Rudi Dutschke, Ossip K. Flechtheim, Erich Fried, Helmut Gollwitzer, Franziska Groszer, Zdeněk Hejzlar,<ref>Francis D. Raška: Zdeněk Hejzlar: The Life and Struggles of an Exiled Czechoslovak Reform Communist. In: Comenius, Journal of Euro-American civilization / New York. Comenius Academic Club, New York 2018, S. 257–277.</ref> Max Thomas Mehr, Luise Morgenthal,<ref>Alwin Schröder: Wahlkampf ohne Luise. Der Spiegel, 1. April 2007, abgerufen am 12. September 2025.</ref> Wolf-Dieter Narr, Theo Pirker, Thorwald Proll, Bernd Rabehl, Manfred Scharrer, Otto Schily, Peter Schneider, Jochen Staadt, Petr Uhl, und Peter-Paul Zahl.<ref>Der lange Marsch, Bibliothek der Freien, Berlin, abgerufen am 5. April 2024.</ref> Zur Illustration der Zeitschrift trugen die Malerin/Grafikerin Natascha Ungeheuer, die Karikaturistin Ameli Glienke (Hogli) und ihr Mann der Grafikdesigner Jürgen Holtfreter<ref>Jürgen Holtfreter. In: melodieundrhythmus.com</ref> bei.

Nach Streitigkeiten über die „Organisationsfrage“, Teile der Redaktion drängten auf eine parteimäßige Organisation der undogmatischen Linken und die Beteiligung an Bundestagswahlen, spaltete sich die Redaktion 1977. In den kommenden Jahren erschien eine Nachfolgepublikation unter dem Titel Neuer langer Marsch und dem Untertitel Zeitung für eine neue Linke – Der lange Marsch geht weiter.<ref>Zeitschriftendatenbank: Neuer langer Marsch. Zeitung für eine neue Linke, abgerufen am 5. April 2024.</ref> Die Redaktion bestand aus etwa 10 bis 15 Personen, einen verantwortlichen Redakteur gab es nicht, im Impressum wurden fiktive presserechtlich Verantwortliche genannt u. a. Victor Serge. Die Zeitschrift verstand sich als Teil der undogmatischen radikalen Linken. Sie setzte sich kritisch mit der SPD (Berufsverbote), mit der SED (Biermann Ausweisung, Inhaftierung von Rudolf Bahro), der DKP und der SEW, den maoistischen K-Gruppen sowie dem Linksterrorismus der RAF auseinander. Das Blatt publizierte neben kritischen Beiträgen zur Politik der sozial-liberalen Koalition auch Texte von Dissidenten aus der DDR und anderen Staaten des Ostblocks sowie kontroverse Stellungnahmen zum Verhältnis der Linken zur „nationalen Frage“. Laut Zeitschriftendatenbank erschienen die Zeitschrift von 1978 bis 1980 unter dem Titel Langer Marsch. Zeitung für eine neue Linke.<ref>Zeitschriftendatenbank: Langer Marsch: Zeitung für eine neue Linke, abgerufen am 5. April 2024.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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