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Oberkoskau

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Oberkoskau
Stadt Tanna
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(76)&title=Oberkoskau 50° 29′ N, 11° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(76) 50° 29′ 27″ N, 11° 55′ 10″ O
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Höhe: 514 m
Einwohner: 76 (31. Dez. 2012)<ref name="Einwohner">Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 55, abgerufen am 1. November 2021.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Unterkoskau
Postleitzahl: 07922
Vorwahl: 036646
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Oberkoskau ist ein Ortsteil der Stadt Tanna im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie

Etwa 6 km östlich von Tanna, nahe dem Fluss Wisenta und der sächsisch und bayerischen Grenze, liegt Oberkoskau. Die Gemarkung des Weilers gehört zum Südostthüringischen Schiefergebirge. Diese Böden besitzen einen hohen Feinerdeanteil und Humusgehalt. Gepaart mit den Klimabedingungen sind diese Böden ertragreich. Über die B 2 und B 282 und die Landesstraße 1089 sind gute Verkehrsmöglichkeiten zu der A 9 und A 72 gegeben.

Geschichte

Der sorbische Name (kóčka / kóčke (Dativ) = Katze) lässt auf eine Besiedlung durch Sorben im 6. Jahrhundert n. Chr. vermuten.

Die ursprüngliche Siedlung wurde im 13. Jahrhundert zu einem Hufendorf erweitert. Es entstanden zwei Häuserreihen um die alte Siedlung.<ref name=":0" />

Am 14. August 1325 wurde er urkundlich zur Stiftungsgründung des Klosters zum heiligen Kreuz bei Saalburg erstmals genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 6., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2016, ISBN 978-3-86777-800-8, S. 481.</ref> Diese erste urkundliche Erwähnung lautete: „Ebenso gab es im Dorf Koskode fünf Pächter, die 27 Mark zahlten, von denen einer von Petzoldus dictus Zehe, einer von Henricus Presser, einer von seinem Cousin, einer von dictus Rebewin und einer von Conradus dictus Nyclaus bezahlt wurde.“<ref>Otto Dobenecker: Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen, sowie ihrer Hauskloster Mildenfurth, Cronschwitz, Weida und z. h. Kreuz bei Saalburg. Hrsg.: Verein für Thüringische Geschichte und Altertumskunde. I. Band. 1122—1356. Jena 1885.</ref>

Koßka erhält 1494 das landesherrliche Brauprivileg. In der Urkunde wird gesagt: „… nach welchem das Dorf Koßka hierfür zu ewigen Gezeiten das Recht erhält, Bier zu brauen, zu malzen und zu schänken, soviel es will.“<ref>Unterkoskau/Oberkoskau, auf stadt-tanna.de, abgerufen am 2. April 2023</ref>

Durch mehrere Feuer (1895, 1912 & 1913) entstanden durch Blitzschläge und Brandstiftung veränderte sich die ursprüngliche Gebäudeanordnung.

Am 1. Januar 1974 wurde Oberkoskau nach Unterkoskau eingemeindet. Zu Zeiten der DDR lag der Weiler im Grenzgebiet. 2012 wohnten 76 Personen im Dorf.<ref name="Einwohner" />

Weblinks

Commons: Oberkoskau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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