Wessen (Uder)
| Wessen | ||||||
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| Südwestseite des Wessen | ||||||
| Südwestseite des Wessen | ||||||
| Höhe | 344,3 m ü. NHN | |||||
| Lage | Landkreis Eichsfeld, Thüringen (Deutschland) | |||||
| Gebirge | Unteres Eichsfeld, Teil des Weser-Leine-Berglandes | |||||
| Koordinaten | 51° 22′ 22″ N, 10° 4′ 21″ O
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dim=5000 | globe= | name=Wessen | region=DE-TH | type=mountain
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| Gestein | Muschelkalk, Buntsandstein | |||||
Der Wessen ist ein 344,3 m ü. NHN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> hoher Berg im Eichsfeld in Nordwestthüringen, Deutschland.
Geographische Lage
Der Wessen liegt nördlich der Leine unmittelbar zwischen den Orten Uder im Süden und Steinheuterode im Norden, die Kreisstadt Heilbad Heiligenstadt liegt ungefähr drei Kilometer in östlicher Richtung.
Naturräumliche Einordnung
Der Berg zählt nach der naturräumlichen Gliederung im Blatt Kassel<ref name="Blatt 112">Hans-Jürgen Klink: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112 Kassel - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969 → Online-Karte</ref> zum Eichsfelder Hügelland (Nr. 375.1) innerhalb des Unteren Eichsfeldes (Nr. 375) und ist Teil der Weser-Leine-Berglandes (Nr. 37). Der Wessen wird dabei als Zeugenberg aus Muschelkalk innerhalb der Buntsandsteinlandschaft des mittleren Eichsfeldes entlang einer Störungszone (zusammen mit dem nördlich anschließenden Steinberg: 366,0 m und Dietzenberg :371,2 m) als eigenständiger Naturraum abgegrenzt.
Entsprechend der innerthüringischen Gliederung (Die Naturräume Thüringens) wird er der Einheit Werrabergland-Hörselberge<ref name="DE-TH_LUGX">Walter Hiekel, Frank Fritzlar, Andreas Nöllert und Werner Westhus: Die Naturräume Thüringens. Hrsg.: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG), Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt. 2004, ISSN 0863-2448.
→ Naturraumkarte Thüringens (TLUG) – PDF; 260 kB
→ Landkreisweise Karten (TLUG)</ref> zugeordnet.
Geologie
Als Zeugenberg entstand der Wessen durch Einsenkung entlang einer rheinisch verlaufenden Störungszone. Er besteht aus unteren Muschelkalk oder Wellenkalk ohne die Ausbildung einer Schichtstufe, wie sie bei der benachbarten Elisabethhöhe zu beobachten ist. An der Nordwestseite des Wessen schließt sich der obere Buntsandstein an, während an der Südostseite entlang der Störungszone der mittlere Buntsandstein auftritt. An der Südostflanke befinden sich durch Auslaugungsprozesse entstandene kleinere Mulden oder Senken.<ref>Siegfried Arand, Heiko Kaaden: Geologische und geomorphologische Betrachtungen der Landschaft um Uder/Eichsfeld. In: Eichsfelder Heimathefte (26) 1986, S. 22–36</ref>
Besonderheiten
Die bewaldete Bergkuppe wird, obwohl nicht der höchste Berg in der Umgebung, als Hausberg von Uder bezeichnet, die flacheren Hänge des Berges werden landwirtschaftlich genutzt. Zahlreiche Wanderwege führen über und am Berg entlang. An seinem Südhang gibt es eine Blockhütte mit einer Aussicht auf das Udersche Leinetal und die angrenzenden Berge des westlichen Oberen Eichsfeldes. An seinem östlichen Fuß befindet sich das Galgenholz, ein mittelalterlicher Richtplatz der Ritter von Uder und weiter östlich vor der Einmündung der Beber in die Leine die Rengelröder Warte, ein ehemaliger Wartturm der Stadt Heiligenstadt.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />