Zum Inhalt springen

Seequappen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. August 2024 um 12:43 Uhr durch imported>Haplochromis (Gattungen und Arten: Knorrn, A.H., Beuck, L., Barros-García, D., Fernández-Peralta, L. & Freiwald, A. (2024): Gaidropsarus mauritanicus (Gadiformes, Gaidropsaridae) a new three-bearded rockling from a deep-water coral ecosystem with a genetically verified biogeographical distribution of the genus and notes to its ecology and behavior. Journal of Fish Biology, First published: 16 August 2024.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Seequappen
Datei:Expl9914 (14482359916).jpg

Gaidropsarus sp.

Systematik
Kohorte: Euteleosteomorpha
Unterkohorte: Neoteleostei
Acanthomorphata
Paracanthopterygii
Ordnung: Dorschartige (Gadiformes)
Familie: Seequappen
Wissenschaftlicher Name
Gaidropsaridae
Jordan & Evermann, 1898

Die Seequappen (Gaidropsaridae) sind eine Familie der dorschartigen Fische, die im Atlantischen Ozean, sowie mit je einer Art im südöstlichen und südwestlichen Pazifik (bei Neuseeland und Tasmanien) vorkommen.

Merkmale

Die Seequappen besitzen einen langgestreckten, im Querschnitt runden Körper und erreichen Körperlängen von 20 cm bis einen halben Meter. Auffallend ist die sehr lange, von segmentierten Flossenstrahlen gestützte Rückenflosse und die lange Afterflosse. Vor der Rückenflosse befinden sich die rudimentären Reste zweier weiterer Rückenflosse, die erste, die nur noch aus einem dicken, unsegmentierten Flossenstrahl bestehend und die zweite, aus einem kurzen Flossenstrahl, der einen in einer Längsfurche eingesenkten kurzen, fleischigen Grat stützt. Eine einzelne Bartel findet sich an der Spitze des Unterkiefers und zwei bis vier weitere an den Nasenöffnungen. Weitere rudimentäre Barteln können vorhanden sein.

Alle Seequappen leben im Meer, die meisten Arten im nördlichen Atlantik und seinen Nebenmeeren.

Systematik

Die systematische Stellung der zu den Seequappen gezählten Gattungen und Arten ist nicht unumstritten. In Fishes of the World, dem Standardwerk des amerikanischen Ichthyologen Joseph S. Nelson zur Fischsystematik, gehören sie als Unterfamilie Gaidropsarinae zu den Gabeldorschen (Phycidae), in der phylogenetischen Studie des japanischen Ichthyologen Hiromitsu Endo bilden sie eine Unterfamilie der Dorsche (Gadidae)<ref>Hiromitsu Endo: Phylogeny of the Order Gadiformes (Teleostei, Paracanthopterygii). Mem Grad Sch Fish Sci Hokkaido Univ. Vol.49, No.2, Seite 75–149 (2002) ISSN 1346-3306</ref>. In einer von 2013 bis 2017 erfolgtem Revision der Knochenfischsystematik durch Ricardo Betancur-R. und Kollegen, sowie in den Internetquellen Fishbase und Eschmeyers Catalog of Fishes besitzen sie dagegen Familienrang.<ref>Ricardo Betancur-R, Edward O. Wiley, Gloria Arratia, Arturo Acero, Nicolas Bailly, Masaki Miya, Guillaume Lecointre und Guillermo Ortí: Phylogenetic classification of bony fishes. BMC Evolutionary Biology, BMC series – Juli 2017, DOI: 10.1186/s12862-017-0958-3</ref>

Gattungen und Arten

Datei:Enchelyopus cimbrius.jpg
Enchelyopus cimbrius
Datei:Gaidropsarus argentatus.jpg
Gaidropsarus argentatus
Datei:Gaidropsarus guttatus.jpg
Gaidropsarus guttatus
Datei:Gaidropsarus mediterraneus 147266495.jpg
Gaidropsarus mediterraneus

Quellen

  • Joseph S. Nelson: Fishes of the World, John Wiley & Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks