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Pfeiffera monacantha

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Pfeiffera monacantha
Datei:Pfeiffera monacantha150183180.jpg

Pfeiffera monacantha

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Rhipsalideae
Gattung: Pfeiffera
Art: Pfeiffera monacantha
Wissenschaftlicher Name
Pfeiffera monacantha
(Griseb.) P.V.Heath

Pfeiffera monacantha ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pfeiffera in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton monacantha leitet sich von den griechischen Worten monos für ‚eins‘, ‚einzeln‘ sowie akantha für ‚Dorn‘, ‚Stachel‘ ab.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 157.</ref>

Beschreibung

Pfeiffera monacantha wächst epiphytisch und strauchig mit reich verzweigten, anfangs aufrechten, später hängenden Trieben. Die abgeflacht bis dreikantigen Triebsegmente sind bis zu 45 Zentimeter lang und 2 bis 3 Zentimeter breit. Ihre Ränder sind gesägt. Die gelblich bewollten Areolen tragen ein bis zwei kräftige, stechende, schwarze Dornen von 6 bis 10 Millimetern Länge.

Die orangefarbenen Blüten erscheinen seitlich in der Nähe der Triebspitzen. Sie sind bis zu 1,5 Zentimeter lang. Ihr Perikarpell ist kahl. Die kugelförmigen Früchte sind orangefarben bis hellrosafarben.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Pfeiffera monacantha ist im Südosten Boliviens in den Departamentos Cochabamba, Chuquisaca, Santa Cruz und Tarija sowie im Nordwesten Argentiniens in den Provinzen Jujuy und Salta in Höhenlagen von 300 bis 2000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Rhipsalis monacantha erfolgte 1879 durch August Grisebach.<ref>A. Griesebach: Symbolae ad Floram Argentinam. Zweite Bearbeitung argentinischer Pflanzen. In: Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Band 24, Göttingen 1879, S. 140 (online).</ref> Paul V. Heath stellte die Art 1994 in die Gattung Pfeiffera.<ref>Calyx. Band 4, Nr. 4, 1994, S. 158.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Hariota monacantha <templatestyles src="Person/styles.css" />(Griseb.) Kuntze (1891), Acanthorhipsalis monacantha <templatestyles src="Person/styles.css" />(Griseb.) Britton & Rose (1923) und Lepismium monacanthum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Griseb.) Barthlott (1987)<ref>Wilhelm Barthlott: New names in Rhipsalidinae (Cactaceae). In: Bradleya. Band 5, 1987, S. 99.</ref>.

Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 307 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>

  • Pfeiffera monacantha subsp. monacantha
  • Pfeiffera monacantha subsp. kimnachii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Doweld) Ralf Bauer

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M. & Carr, J., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 354.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Pfeiffera monacantha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien