Zum Inhalt springen

Schwarze Gedanken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. August 2023 um 17:57 Uhr durch imported>Perzebuh (das sollte man schon erwähnen...).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Schwarze Gedanken (im französischsprachigen Original: Idées noires) ist eine Reihe von ein- bis zweiseitigen Comics in Schwarzweiß des belgischen Zeichners André Franquin, die er ab 1977 für Le Trombone illustré, eine Beilage des Comicmagazins Spirou, schuf.<ref>Über Idées noires (frz.)</ref> Für einige Comics schrieben u. a. Yvan Delporte und Gotlib die Szenarios. Auf Deutsch erschienen sie gesammelt 1983 beim Volksverlag und 2005 beim Carlsen Verlag.<ref>Übersicht über die dt. Ausgaben</ref>

Beschreibung

War Franquin hauptsächlich als Zeichner von Funnys wie Spirou und Fantasio oder Gaston bekannt, zeigt er sich hier von einer düsteren, makabren und schwarzhumorigen Seite. In so gut wie jedem Comic kommen Menschen, die für die beschriebenen Situationen oft selbst verantwortlich sind, zu Tode oder befinden sich am Ende in einer aussichtslosen Lage. In einem extremen Gebrauch von Schwarz und Weiß übt er dabei auch Kritik an der Todesstrafe, der Umweltverschmutzung und der Rüstungsindustrie.

Franquin hat die Comics, wie für ihn typisch, mit verschiedenen Signaturen, die zum Thema passen, versehen.<ref>Die Signaturen bei Idées noires (frz.)</ref>

Sonstiges

Für Amnesty International schuf Franquin Les Combats de Gaston, eine Comicseite mit Gaston, im Stil der Schwarzen Gedanken.<ref>Comic für Amnesty International (frz.)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />